Stuttgart

Ärztlicher Leiter der Notaufnahme gibt wichtige Tipps um mit der Gluthitze fertig zu werden

Gesundheitstipps aus dem Karl-Olga-Krankenhaus: So behalten Sie einen kühlen Kopf

Temperaturen über 35 Grad und wolkenloser Himmel: Dies ist die Wetterlage in Stuttgart seit den Pfingstfeiertagen. Optimales Freibadwetter, für den Körper ist die Hitze jedoch eine starke Belastung. Der Ärztliche Leiter der Notaufnahme im Karl-Olga-Krankenhaus gibt Tipps, wie das Wetter zu meistern ist.
   
Starke Hitze und pralle Sonne: Ganz Stuttgart stöhnt unter dem hochsommerlichen Wetter. In der Notaufnahme des Karl-Olga-Krankenhauses verzeichnen die Mediziner bereits einen leichten Anstieg von Patienten, die aufgrund der Hitze behandelt werden müssen.

Damit der Weg nicht direkt aus der Sonne ins Krankenhaus führt, rät Dr. med. Stephan Thomas, Ärztlicher Leiter der Notaufnahme am Karl-Olga-Krankenhaus: „Durch die hohen Temperaturen wird der Körper äußerst belastet. Halten Sie es daher wie die hitzeerprobten Südeuropäer: bleiben Sie im Schatten, trinken Sie viel Wasser und verlegen Sie körperliche Aktivitäten in die Morgen- oder Abendstunden.“

Insgesamt rät Dr. Thomas folgende fünf Punkte zu beachten:

  1. Trinken Sie viel! Vor allem Wasser und ungesüßte Fruchtsäfte helfen, den Flüssigkeits-haushalt wieder auszugleichen. Wasserhaltige Früchte sind zudem eine gute Ergänzung – gerade bei Kindern. Alkohol, übermäßiger Kaffeekonsum oder Energydrinks sollten tabu sein, da sie den Kreislauf zusätzlich belasten. Bei Autofahrten immer Getränke mitnehmen!
  2. Tragen Sie luftige Kleidung! Weite und helle Kleidung verhindert, dass sich die Hitze am Körper staut.
  3. Vermeiden Sie körperliche Belastung! Wer nicht muss, sollte möglichst keine schwere körperliche Arbeit verrichten oder sie in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen.
  4. Schützen Sie sich vor der Sonne! Um einen Sonnenbrand zu verhindern, sollten Sie sich mit einer Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor eincremen. Auch hier gilt es, besonders auf Kinder zu achten, da ihre Haut empfindlicher ist. Am besten ist es aber, die pralle Sonne zur Mittagszeit und am frühen Nachmittag komplett zu meiden. Vor allem Kleinkinder gehören nicht in die pralle Sonne. 
  5. Kinder und ältere oder behinderte Menschen nicht im Auto warten lassen – auch nicht für kurze Zeit – das Auto wird schnell zum Backofen!

Das Karl-Olga-Krankenhaus geht selbst mit gutem Beispiel voran: für alle Patienten, Angehörige und Mitarbeiter wird ausreichend und kostenlos Mineralwasser auf den Stationen zur Verfügung gestellt.


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