- Ausstellungseröffnung am Montag, 15. September um 17.00 Uhr
im Foyer des Karl-Olga-Krankenhaus (Hackstraße 61) - Dauer der Ausstellung: 15. September bis 23. November 2014
Unter dem Titel „Grelle Heimat“ präsentiert die aktuelle Wechselausstellung im Karl-Olga-Krankenhaus ausdrucksstarke Werke der Malerin Sibylle Duhm-Arnaudov. In ihren teilweise großformatigen und sehr farbenfrohen Werken präsentiert die Künstlerin ihre ganz eigene Interpretation von Heimat – von Schuppen, Scheunen, Weinberghäuschen … Die Ausstellungseröffnung findet am Montag, 15. September um 17.00 Uhr im Krankenhausfoyer statt. Dr. Ingo Hüttner, Geschäftsführer des Karl-Olga-Krankenhauses wird die Besucher begrüßen, eine Werkeinführung gibt Frau Prof. Renate Gebeßler.
Sibylle Duhm-Arnaudov setzt die heimatlichen Schuppen, und Scheunen in ihren großformatigen Bildern so greller Beleuchtung aus, dass der Betrachter sich geblendet sieht und dabei schnell an das metaphorische Moment der Bildinhalte stoßen wird.
Totale Ambivalenz wird auf diesen Leinwänden sicht- und atmosphärisch spürbar: Auf der einen Seite der fruchtbare Boden der schwäbischen Heimat, Korn und Wein tragend, reiche Ernte als sichtbarer Wohlstand im Speicher eingebracht, auf der anderen Seite Häuser ohne Fundament, deren leere Fenster uns unheimlich anschauen. Schiefe Ebenen, die keinen Halt bieten, Häuser ohne Rückwand, leere Fassaden, gemalt mit scheinbar lockerer Hand und größter Farbsicherheit. Der Betrachter sieht Szenarien, Bühnenbilder für ein Rollenspiel, das er nicht kennt und das in ihm selbst Ambivalenz weckt: Ist Heimat nur etwas für Gestrige, nur Gefühlsduselei? Wie europäisch, deutsch, schwäbisch fühlen wir uns und wollen es sein?
Die Malerin Sibylle Duhm-Arnaudov, 1950 in Besigheim zwischen Schuppen, Scheunen und Weinberghäuschen geboren, studierte bei Antes, Richter, Rose, Stockhausen und Hägele – alles erste Adressen an den Akademien in Karlsruhe und Stuttgart. Sie bekennt sich zur Heimatliebe, interpretiert sie aber auf ihre ganz eigene distanzierte Art.
Kunst im Karl-Olga-Krankenhaus
Kunst fördert das Wohlbefinden und ist somit ein wichtiger Bestandteil des Heilungsprozesses. Was liegt also näher, als die Kunst zu denjenigen zu bringen, die jede Unterstützung gebrauchen können, um an Leib und Seele zu gesunden. Kunstwerke schaffen nicht nur eine positive Atmosphäre, können Geborgenheit und Hoffnung ausstrahlen oder einfach nur Freude vermitteln, vor allem bedeuten sie für Patienten, Besucher und Mitarbeiter eine wohltuende Abwechslung zum Klinikalltag. In diesem Sinne setzt das Karl-Olga-Krankenhaus auf den therapeutischen Nutzen der Kunst und veranstaltet regelmäßig Wechselausstellungen, die zu den regulären Öffnungszeiten der Klinik besucht werden können.
Einladung zur Ausstellungseröffnung
Wir laden alle Interessierten herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung
„Grelle Heimat: Schuppen, Scheunen, Weinberghäuschen …“
Bilder von Sibylle Duhm-Arnaudov
am Montag, 15. September 2014, 17.00 Uhr
im Foyer des Karl-Olga-Krankenhaus, Hackstraße 61.
Begrüßung: Dr. Ingo Hüttner, Geschäftsführer Karl-Olga-Krankenhaus
Einführung: Prof. Dr. Renate Gebessler
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Jörg Skupin, Referent Public Relations
Karl-Olga-Krankenhaus GmbH
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