MVZ für Diagnostik und Therapie Leipziger Land

Nuklearmedizin

Im MVZ für Diagnostik und Therapie Leipziger Land werden alle wichtigen radiologischen und nuklearmedizinischen Verfahren angeboten. Ambulante Untersuchungen werden von unseren erfahrenen Mitarbeitern nach hohen Qualitätsstandards möglichst schonend für die Patienten durchgeführt.

Folgende nuklearmedizinische Untersuchungsverfahren werden angeboten:

Schilddrüsendiagnostik
  • Ultraschall, Labor, Punktion von SD-Knoten, Schilddrüsenszintigraphie, Organisation der Radioiodtherapie
  • Vorbereitung: nicht nüchtern, Thyroxin und Iod  vier Wochen vor der Szintigraphie absetzen (Ausnahme: Patienten mit bekannter Hypothyreose und/oder Autoimmunthyreoiditis dürfen das Thyroxin nicht absetzen), keine Iodkontamination (Kontrastmittelgabe, Amiodaron, etc.)
  • Zeitdauer: insgesamt ca. eine Stunde
Skelettszintigraphie
  • Vorbereitung: nicht nüchtern, Patienten müssen 30 min. nach Injektion 1 Liter Flüssigkeit trinken
  • Zeitdauer: insgesamt ca. vier Stunden
Nierenfunktionsszintigraphie
  • Mit Furosemidbelastung bei Verdacht und Verlaufskontrolle bei Harnabflussstörungen
  • Nachweis/Ausschluss von Nierenarterienstenose mit ACE-Hemmer-Belastung, dabei Durchführung von zwei Szintigraphien an zwei unterschiedlichen Tagen (Basisszintigraphie und Szintigraphie mit ACE-Hemmer-Belastung)
  • Vorbereitung: nicht nüchtern, Patienten müssen 30 Minuten vor der Untersuchung einen Liter Flüssigkeit trinken, Babys und Kleinkinder bekommen eine körpergewichtsbezogene Infusion ab 30 Minuten vor der Untersuchung
  • Zeitdauer: insgesamt ca. anderthalb Stunden
Myokardperfusionsszintigraphie
  • Belastungs- und Ruheszintigraphie an zwei unterschiedlichen Tagen
  • Belastung: primär Ergometrie, pharmakologisch nur dann (perfusorgesteuerte Adenosininfusion über sechs Minuten) wenn keine Ausbelastung (bei paVK, Gonarthrose, Hüft-TEP, Z.n. Apoplex etc.) möglich ist
  • Vorbereitung: Sechs Stunden vorher nüchtern, Reizmahlzeit mitbringen (Wurstschnitte, Schokolade, Joghurt etc.),
  • Wenn möglich vor Belastungsuntersuchung absetzen: Beta-Blocker (zwei Tage vorher) und Nitrate (mindestens sechs Stunden vorher), andere Medikamente können weiter eingenommen werden
  • Wenn möglich mitbringen: Bericht über letzte kardiologische Untersuchung, Echokardiographie, Herzkatheteruntersuchung
  • Belastung wird als getriggerte Studie durchgeführt: Bestimmung der LVEF und weiterer Funktionsparameter
  • Zeitdauer: Belastung insgesamt ca. zwei Stunden, Ruhe ca. eine Stunde
Lungenszintigraphie
  • Ventilations- und Perfusionsszintigraphie an einem Tag hintereinander
  • Zum Nachweis/Ausschluss einer frischen Lungenembolie, wenn kein CT möglich ist; bei Niereninsuffizienz, bei Kontrastmittelallergie, bei Verdacht auf Hyperthyreose (supprimiertes TSH) etc.
  • Zur Verlaufskontrolle der Lungenembolie unter Antikoagulation (Absetzen ?)
  • Vorbereitung: nicht nüchtern, aktueller Rö-Thorax notwendig
  • Zeitdauer: insgesamt ca. anderthalb Stunden
Hirnszintigraphie zum Nachweis / Ausschluss des Parkinsonsyndroms
  • Vorbereitung: nicht nüchtern, Medikamentenanamnese (Absprache vorher notwendig)
  • Zeitdauer: insgesamt ca. fünf Stunden
Lymphabflussszintigraphie zur Wächterlymphknotendiagnostik (SN-Diagnostik) bei einem Mammakarzinom
  • Vorbereitung: nicht nüchtern, Untersuchung nach Absprache am Nachmittag vor der Operation oder am Morgen des OP-Tages möglich
  • Zeitdauer: insgesamt ca. eine Stunde
PET/CT-Hybridbildgebung

Die PET/CT-Hybridbildgebung zählt zu den modernsten bildgebenden Verfahren. Sie kombiniert die funktionelle Bildgebung der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) mit der anatomischen Darstellung der Computertomographie (CT). Dadurch können krankheitsbedingte Stoffwechselveränderungen im Körper frühzeitig präzise erkannt und exakt lokalisiert werden. Zudem kann mittels kombinierter PET/CT-Diagnostik das Ansprechen auf eine Therapie früher als bei anderen bildgebenden Verfahren beurteilt werden.

Ambulante PET/CT-Untersuchungen sind bei entsprechender Indikation für mehrere Tumorarten – beispielsweise bei einem Lungentumor, bei Kopf-Hals-Tumoren oder einer Lymphomerkrankung – mit einer Überweisung möglich. Darüber hinaus kann die PET/CT-Hybridbildgebung auch bei nicht-onkologischen Fragestellungen einen wichtigen Beitrag leisten – beispielsweise bei der Diagnostik von Vaskulitiden, Fieber unklarer Genese, der Suche nach Infektionsherden, Protheseninfektionen oder zur Beurteilung der Aktivität chronisch-entzündlicher Prozesse.

Bei nicht ambulant abrechenbaren Indikationen kann eine PET/CT Kostenübernahme im Einzelfall bei der Krankenkasse beantragt werden. Das Team des MVZ unterstützt Patientinnen und Patienten sowie zuweisende Ärztinnen und Ärzte gern bei der Antragstellung.

Das mobile PET/CT-System steht dem nuklearmedizinischen MVZ Borna ab September regelmäßig einmal pro Monat zur Verfügung. Terminvereinbarungen bitte per Mail über die Leiterinnen des MVZ:

Terminvergabe

Nach Vereinbarung über die Anmeldung Nuklearmedizin Telefon: 03433 21-1835 oder per E-Mail.