Die PET/CT-Hybridbildgebung zählt zu den modernsten bildgebenden Verfahren. Sie kombiniert die funktionelle Bildgebung der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) mit der anatomischen Darstellung der Computertomographie (CT). Dadurch können krankheitsbedingte Stoffwechselveränderungen im Körper frühzeitig präzise erkannt und exakt lokalisiert werden. Zudem kann mittels kombinierter PET/CT-Diagnostik das Ansprechen auf eine Therapie früher als bei anderen bildgebenden Verfahren beurteilt werden.
Ambulante PET/CT-Untersuchungen sind bei entsprechender Indikation für mehrere Tumorarten – beispielsweise bei einem Lungentumor, bei Kopf-Hals-Tumoren oder einer Lymphomerkrankung – mit einer Überweisung möglich. Darüber hinaus kann die PET/CT-Hybridbildgebung auch bei nicht-onkologischen Fragestellungen einen wichtigen Beitrag leisten – beispielsweise bei der Diagnostik von Vaskulitiden, Fieber unklarer Genese, der Suche nach Infektionsherden, Protheseninfektionen oder zur Beurteilung der Aktivität chronisch-entzündlicher Prozesse.
Bei nicht ambulant abrechenbaren Indikationen kann eine PET/CT Kostenübernahme im Einzelfall bei der Krankenkasse beantragt werden. Das Team des MVZ unterstützt Patientinnen und Patienten sowie zuweisende Ärztinnen und Ärzte gern bei der Antragstellung.
Das mobile PET/CT-System steht dem nuklearmedizinischen MVZ Borna ab September regelmäßig einmal pro Monat zur Verfügung. Terminvereinbarungen bitte per Mail über die Leiterinnen des MVZ: