Medizinische SchwerpunkteUnser umfangreiches Leistungsspektrum

Histologie

Am Institut für Pathologie der Klinikum Offenbach GmbH stehen alle gängigen Untersuchungsmethoden der histomorphologischen Diagnostik zur Verfügung. Wir untersuchen Präparate aus allen Bereichen der operativen und konservativen Medizin. 

Schwerpunkte:
Mammapathologie, Uropathologie und Schilddrüsenpathologie (Dr. Braun)
Gastropathologie (Dr. Dietrich, Dr. Wiebols)

Zytologie

Wir untersuchen ein breites Spektrum an Präparaten aus allen Bereichen der genitalen und extragenitalen Zytologie; hierzu stehen uns alle gängigen zytochemischen und immunzytochemischen Untersuchungsmethoden zur Verfügung.

Sonderfärbungen und Immunhistochemie -Histochemie und Immunhistochemie

An unserem Institut werden alle gängigen histochemischen Spezialfärbungen durchgeführt. In unserem immunhistochemischen Labor kommen folgende Antikörper zur Anwendung.

Antikörperliste

Evg

KL1

Vimentin

F VIII

ER

Fe

Epith Ag Ber EP4

Desmin

CD3

PR

PAS

HMW

Actin SM

CD4

C erbB2 / her2neu

APAS

EMA

Actin SK

CD5

 

Alcian

CK5/6

Myoglobin

CD8

e-Cadherin

Giemsa

CK5/14

S100

CD10

Mammaglobin

Ag

CK7

HMB45

CD15

GCDFP15

Sirius

CK8

MelanA

CD20

Topoisomerase IIa

Kongo

CK10/13

A1 Antichymotrypsin

CD23

CA125

ASD

CK18

A1 Typsin

CD30

Inhibin

Warthin-Starry

CK19

Lysozym

CD331

Calcitonin

Ziehl-Neelsen

CK20

Ki67

CD34

Thyreoglobulin

 

CDX2

Chromogranin

CD43

CA19-9

 

CEAm

Synaptophysin

CD45 CLA

Hepar1

 

TTF-1 CD56 CD56 PSA

     

 

Calretinin NSE CD68 PGM1 P504S

     

 

Mesothel HBME1

GFAP

CD99

PLAP

 

Desmoplakin

CD117

b-hcg

 

 

Neurofilament

CD1a

AFP

 

 

MAP-2

CD138

Uroplakin III

 

 

Kallagen I

Kappa

Helicobacter pylori

 

 

Kollagen III

Lambda

   

 

Kollagen IV

Cyclin D1

   

 

Bcl-2

     

 

Bcl-6

     

 

TdT

     

 

ALK

     

Molekularpathologie

Molekularpathologische Untersuchungsmethoden (PCR, Fragment- und Sequenzanalysen, Fluoreszenz in situ Hybridisierung) werden gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern in Darmstadt (Klinikum Darmstadt) und Trier (Zentrum für Histologie, Zytologie und Molekulare Diagnostik) durchgeführt.

Obduktionen

Es werden jährlich etwa 100 Obduktionen an Verstorbenen jeden Alters am Institut für Pathologie durchgeführt. Den Hauptanteil stellen hierbei die klinischen Obduktionen, die nur nach Zustimmung der Angehörigen durchgeführt werden dürfen und einer Klärung des Krankheitsverlaufes und der Todesursache dienen. Seltener werden medizinisch indizierte Obduktionen (bei V.a. Vorliegen einer meldepflichtigen Infektionskrankheit; hier auch ohne Zustimmung der Angehörigen), Versicherungsobduktionen (zur Klärung von Versorgungstatbeständen) und Privatobduktionen durchgeführt.

Im Anschluss an jede Obduktion findet eine klinisch-pathologische Fallkonferenz mit den behandelnden Ärzten statt, bei der die Obduktionsergebnisse ausführlich besprochen werden.

Tumorbanken PATH und OPTION

Die Tumorbank für Brustkrebs „PATH“ der Stiftung PAtients Tumorbank of Hope wurde im Mai 2006 im Institut für Pathologie eröffnet. In ihr werden Tumorgewebe, Normalgewebe und Serum von Patientinnen in flüssigem Stickstoff (-172 ° C) aufbewahrt. Jede Brustkrebspatientin des Klinikums hat die Möglichkeit, ihr Gewebe für mindestens 10 Jahre dort zu lagern.

Die Proben bleiben Eigentum der Patientin. Bei neu entwickelten diagnostischen Methoden oder Therapien kann so am eigenen Gewebe getestet werden, ob eine bestimmte Behandlungsform erfolgreich sein kann.

Dem gleichen Prinzip folgend wurde 2012 die Tumorbank OPTION, an der die Urologische, die Chirurgische und die Frauenklinik beteiligt sind, eröffnet.

Qualitätsmanagement

Das Institut für Pathologie ist im Rahmen des Brustzentrums nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.

Die Zertifizierung nach Oncozert ist terminiert. Es finden regelmäßig sowohl interne als auch externe  Qualitätszirkel statt (Qualitätszirkel Brustzentrum Prof. Hansmann Universität Frankfurt).