Chirurgie III

Ästhetische Brustchirurgie

Brustverkleinerung (Mammareduktion)

Eine übermäßig große Brust kann zu Beschwerden wie Rückenschmerzen, Fehlhaltungen oder Hautproblemen führen. Die Brustverkleinerung ist daher nicht nur ein ästhetischer, sondern ein medizinisch notwendiger Eingriff. Dabei werden überschüssiges Drüsen-, Fett- und Hautgewebe entfernt und die Brust neu geformt. Ziel ist nicht nur eine kleinere Brust, sondern eine Form und Größe, die zu Ihrem Körper passt.

Wussten Sie schon?Viele Patientinnen berichten nach einer Brustverkleinerung über eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität – weniger Schmerzen, bessere Körperhaltung und mehr Bewegungsfreiheit.

Operationstechniken:

Abhängig von ihren individuellen körperlichen Voraussetzungen unter Berücksichtigung ihrer Wünsche und Vorstellungen wird eines der Verfahren gewählt.

  • Vertikale oder Lollipop-Mammareduktion
  • Anker oder Umgekehrte-T-Schnitt-Mammareduktion
  • Reduktion durch Liposuktion

Ihr Weg zur Brustverkleinerung:

Bei der Erstvorstellung erfolgt eine ausführliche Beratung. Wir überprüfen für Sie die Indikation zum operativen Eingriff und Erstellen einen Antrag auf Kostenübernahme seitens der Krankenkasse.

Tipp! Wenn die Verkleinerung medizinisch notwendig ist wie z. B. bei Rückenproblemen oder Hauterkrankungen, übernehmen viele Krankenkassen die Kosten.

Zusammenfassung des Ablaufes:

  • Planung der OP in Narkose
  • Operationsdauer:  2 bis 4 Stunden.
  • Stationäre Aufenthaltsdauer: 1 bis 3 Tage
  • Kompressions-BH für 6 Wochen
  • Nachsorge: regelmäßige ambulante Befundkontrollen.
  • 1. bis 2. Wochen postoperativ Rückkehr in den Alltag.
  • Sportliche Aktivitäten können nach 6 Wochen wieder aufgenommen werden.
Bruststraffung (Mastopexie)

Eine abgesunkene Brust (Ptosis) entsteht durch Alterungsprozesse, Schwangerschaft oder Gewichtsverlust. Bei der Mastopexie wird die erschlaffte Brust in ihre jugendliche Position wiederaufgerichtet indem überschüssige Haut entfernt, das Drüsengewebe neu geformt und der Warzenhof in eine neue Position verlagert wird. Der Eingriff kann mit einer gleichzeitigen Brustvergrößerung durch Eigenfett, Eigengewebe oder Implantat oder mit einer Brustverkleinerung kombiniert werden.

Operationstechniken:

Abhängig von ihren individuellen körperlichen Voraussetzungen unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Wünsche und Vorstellungen wird eines der Verfahren gewählt.

  • Periareoläre oder Donout-Straffung
  • Vertikale Straffung oder Lollipop-Straffung
  • Anker oder Umgekehrte-T-Schnitt-Straffung
  • Straffung in Kombination mit Brustvergrößerung durch:
    • Eigenfett
    • Autoaugmentation (Vergrößerung durch eigenes Gewebe, z.B.: nach Ribeiro)
    • Implantat-gestützte Brustvergrößerung und -Straffung

Gut zu wissen - FallbeispielEine 42-jährige Patientin nach zwei Schwangerschaften entschied sich für eine Bruststraffung, um ihre jugendliche Form und bessere Symmetrie wieder zu erlangen. Wir haben trotz erheblicher Absenkung der Brust (Ptosis Grad III) bei guter Hautqualität eine Narbensparende Technik, die vertikale Mamaplastik (Straffung) durchgeführt.

Ihr Weg zur Bruststraffung:

Bei der Erstvorstellung erfolgt eine ausführliche Beratung. Wir überprüfen für Sie die Indikation zum operativen Eingriff und Erstellen einen Antrag auf Kostenübernahme durch die Krankenkasse.

Zusammenfassung des Ablaufes:

  • Planung der OP in Narkose
  • Operationsdauer:  2 bis 4 Stunden.
  • Stationäre Aufenthaltsdauer: 1 bis 2 Tage
  • Kompressions-BH für 6 Wochen
  • Nachsorge: regelmäßige ambulante Befundkontrollen.
  • 1. bis 2. Wochen postoperativ Rückkehr in den Alltag.
  • Sportliche Aktivitäten können nach 6 Wochen wieder aufgenommen werden.
Brustvergrößerung (Mammaaugmentation)

Operationstechniken:

  • Autolog (Eigenfett): Fettgewebe wird durch Liposuktion gewonnen, aufbereitet und in die Brust eingebracht. Brustaufbau mit Eigenfett ermöglicht eine moderate, natürlich wirkende Vergrößerung. Bei dem Eingriff können Brustvergrößerung und Körperkonturierung miteinander kombiniert werden.

Gut zu wissen:Um das Überleben des Eigenfettes in der Brust zu begünstigen können nur begrenzte Mengen an Fett pro OP in die Brust übertragen werden. Der Eingriff muss in der Regel abhängig vom festgelegten Ziel der Vergrößerung wiederholt werden. Wir sprechen hierbei von einem sukzessiven Aufbau.

  • Heterolog (Implantate): Moderne Silikonimplantate ermöglichen eine deutliche Form- und Volumenveränderung. Sie können abhängig von ihren individuellen körperlichen Voraussetzungen und Wünschen vor oder hinter den Brustmuskel eingebracht werden und mit anderen Eingriffen an der Brust, wie z.B. der Bruststraffung kombiniert werden.

Gut zu wissen zu Brustimplantaten: Brustimplantate haben sich seit ihrer ersten Erscheinung auf dem Markt erheblich weiterentwickelt. Aktuell sprechen wir von Implantaten der „5. Generation“. Diese zeichnet eine besonders formstabile Hülle, verbesserte Oberflächen und hoch kohäsive Gelfüllungen aus, die bei Beschädigung nicht zerfließt. Verschiede Formen (runde oder anatomische), Oberflächen und Profile ermöglichen individuell angepasste Ergebnisse.

Tipp! Im Falle von Hüllenrupturen oder dem Ersatz bei medizinischer Indikation, bieten die von uns angebotenen Implantat-Hersteller lebenslange Garantien an.

Ihr Weg zur Brustvergrößerung:

Bei der Erstvorstellung führen wir eine umfassende Beratung und Untersuchung durch. Wir überprüfen welches Implantat und welche OP-Technik für Sie am besten geeignet sind. Falls eine medizinische Indikation besteht erstellen wir für Sie einen Antrag auf Kostenübernahme seitens der Krankenkasse. Unsere Herangehensweise ist individuell abgestimmt und ästhetisch orientiert.

Zusammenfassung des Ablaufes:

  • Planung der OP in Narkose
  • Operationsdauer:  1 bis 2 Stunden.
  • Stationäre Aufenthaltsdauer: 1 bis 2 Tage
  • Kompressions-BH für 6 Wochen
  • Nachsorge: regelmäßige ambulante Befundkontrollen.
  • 1. bis 2. Wochen postoperativ Rückkehr in den Alltag.
  • Sportliche Aktivitäten können nach 6 Wochen wieder aufgenommen werden.