Abstehende Ohren und andere Fehlbildungen der Ohren können zu psychischen Belastungen bei den Betroffenen führen. Unsere Klinik bietet spezialisierte Otoplastik-Verfahren um Form, Stellung und Symmetrie der Ohren dauerhaft zu optimieren.
Chirurgie III
Ohrchirurgie
Abstehende Ohren (Otapostasis) resultieren aus einer unzureichend ausgebildeten oder vollständig fehlenden Knorpelfalte (Antihelix) und/oder überdimensionierten Concha. Die Wahl der Technik hängt vom individuellen Befund ab.
- Schwächung der vorderen Knorpelfläche und Faltenbildung mit langsam resorbierbaren unsichtbaren Fäden.
- Knorpelresektion: überschüssiger Knorpel wird entfernt.
- Der Zugang zum Knorpel erfolgt so dass die Narben versteckt und nicht sichtbar sind.
Bei anderen Fehlbildungen wie z.B. Mikrotie, Deformität des Ohres nach Trauma oder Tumor werden Rippenknorpel, Alloplastiken oder Hautlappen genutzt, um eine stabile und ästhetische Ohrform zu schaffen.
Bilder: www.dgpraec.de/patienten/op-infos/ohrkorrektur/
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Gut zu wissen: Wann ist der richtige Zeitpunkt zur OP bei abstehenden Ohren?
Die OP kann schon ab dem fünften Lebensjahr geplant werden, wenn das Ohrwachstum weitestgehend abgeschlossen ist.
Bei der Erstvorstellung führen wir eine umfassende Beratung und Untersuchung durch. Wir überprüfen welche OP-Technik für Sie am besten geeignet ist. Falls eine medizinische Indikation besteht erstellen wir für Sie einen Antrag auf Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Unsere Herangehensweise ist individuell abgestimmt und ästhetisch orientiert.
- Planung der OP in Narkose oder Lokalanästhesie
- Operationsdauer: 1 bis 2 Stunden
- Ambulanter Eingriff in Lokalanästhesie, bei Narkose eintägiger stationärer Aufenthalt
- Nachsorge: regelmäßige ambulante Kontrollen
- 1. bis 2. Wochen postoperativ Rückkehr in den Alltag







