Haut- und Weichteilrekonstruktion

Nach Unfällen, Operationen oder bei schlecht heilenden Wunden ist die Haut oft so geschädigt, dass sie sich nicht von selbst schließen kann. Dann helfen spezielle Techniken aus der plastischen Chirurgie.

Operative Techniken
  • Hauttransplantation: Gesunde Haut wird von einer anderen Stelle entnommen (z. B. Oberschenkel) und auf die Wunde gesetzt.
  • Verschiebelappen: Haut und Gewebe aus der Nähe der Wunde werden so verschoben, dass sie den Defekt abdecken.
  • Gestielter Muskel- oder Gewebetransfer: Wenn wichtige Strukturen wie Knochen, Sehnen oder Nerven frei liegen, wird Gewebe mitsamt Blutversorgung an die Stelle zur Abdeckung gebracht.
  • Freier Gewebetransfer: Wenn kein passendes Gewebe in der Nähe ist, wird an anderer Stelle Gewebe entnommen und mikrochirurgisch angeschlossen.
Ihr Weg zur Wiederherstellung der Haut- oder Weichteilabdeckung ihres Körpers

Bei der Erstvorstellung führen wir eine umfassende Beratung und Untersuchung durch. Wir überprüfen welche OP-Technik für Sie am besten geeignet ist. Unsere Herangehensweise ist individuell abgestimmt, funktionell und ästhetisch orientiert.

Zusammenfassung des Ablaufes
  • Planung der OP in Narkose
  • ggf. kann eine Bildgebung in Form von CTA oder Sonographie erforderlich sein
  • Operationsdauer:  2 bis 6 Stunden.
  • Stationäre Aufenthaltsdauer: 2 bis 7 Tage
  • Spezielle Nachsorge Abhängig vom gewählten Verfahren kann Rehabilitationsmaßnahmen erfordern