Motorische Ersatzplastiken

Bewegung wiederherstellen bei Lähmungen

Wenn Nerven durch Unfälle, Tumore oder Krankheiten dauerhaft geschädigt sind, kann es zu Lähmungen kommen. Motorische Ersatzoperationen helfen, Bewegungen wieder zu ermöglichen.

Operative Technik

Ein funktionierender Muskel, der nicht unbedingt gebraucht wird, übernimmt die Aufgabe eines gelähmten Muskels. Seine Sehne wird dafür umgeleitet und neu verbunden. So kann zum Beispiel eine Hand wieder greifen oder ein Fuß wieder angehoben werden.

Wussten Sie schon? Auch Jahre nach der Verletzung sind solche Operationen oft noch möglich und führen zur verbesserten Funktion.

Beispiele:

  • Hand oder Finger lassen sich nicht mehr bewegen
  • Daumen kann nicht mehr greifen
  • Fuß hängt beim Gehen nach unten (Fallfuß)
  • Arm lässt sich nach einer Querschnittlähmung nicht mehr heben
Zusammenfassung des Ablaufes
  • Planung der OP in Narkose
  • ggf. kann eine Bildgebung in Form von MRT oder Sonographie erforderlich sein
  • Operationsdauer:  2 bis 4 Stunden.
  • Stationäre Aufenthaltsdauer: 2 bis 4 Tage
  • Spezielle Nachsorge: Rehabilitationsmaßnahmen in Form von Ergotherapie und Krankengymnastik