Chirurgie III

Bruststraffung (Mastopexie)

Eine abgesunkene Brust (Ptosis) entsteht durch Alterungsprozesse, Schwangerschaft oder Gewichtsverlust. Bei der Mastopexie wird die erschlaffte Brust in ihre jugendliche Position wiederaufgerichtet indem überschüssige Haut entfernt, das Drüsengewebe neu geformt und der Warzenhof in eine neue Position verlagert wird. Der Eingriff kann mit einer gleichzeitigen Brustvergrößerung durch Eigenfett, Eigengewebe oder Implantat oder mit einer Brustverkleinerung kombiniert werden.

Operationstechniken

Abhängig von ihren individuellen körperlichen Voraussetzungen unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Wünsche und Vorstellungen wird eines der Verfahren gewählt.

  • Periareoläre oder Donut-Straffung
  • Vertikale Straffung oder Lollipop-Straffung
  • Anker oder Umgekehrte-T-Schnitt-Straffung
  • Straffung in Kombination mit Brustvergrößerung durch:
    • Eigenfett
    • Autoaugmentation (Vergrößerung durch eigenes Gewebe, z.B.: nach Ribeiro, LICAP)
    • Implantat-gestützte Brustvergrößerung und -Straffung

Gut zu wissen - Fallbeispiel Eine 42-jährige Patientin nach zwei Schwangerschaften entschied sich für eine Bruststraffung, um ihre jugendliche Form und bessere Symmetrie wieder zu erlangen. Wir haben trotz erheblicher Absenkung der Brust (Ptosis Grad III) bei guter Hautqualität eine Narbensparende Technik, die vertikale Mamaplastik (Straffung) durchgeführt.

Ihr Weg zur Bruststraffung

Bei der Erstvorstellung erfolgt eine ausführliche Beratung. Wir überprüfen für Sie die Indikation zum operativen Eingriff und Erstellen einen Antrag auf Kostenübernahme durch die Krankenkasse.

Zusammenfassung des Ablaufes
  • Planung der OP in Narkose
  • Operationsdauer:  2 bis 4 Stunden.
  • Stationäre Aufenthaltsdauer: 1 bis 2 Tage
  • Kompressions-BH für 6 Wochen
  • Nachsorge: regelmäßige ambulante Befundkontrollen.
  • 1. bis 2. Wochen postoperativ Rückkehr in den Alltag.
  • Sportliche Aktivitäten können nach 6 Wochen wieder aufgenommen werden.