In den Medien

Neues aus der Klinik

Interview auf gendermed.info  (26.06.2022)

Podcast (26.05.2022)

Pressemitteilung (10.10.2018)

Bergische Morgenpost (02 Juni 2018)

Lüttringhauser Anzeiger (30 Mai 2018)

Ronsdorfer Wochenschau (23 Mai 2018)

Remscheider General-Anzeiger (15 Januar 2018)

Bergischer Anzeiger (15 November 2017)

Remscheider General-Anzeiger (11 November 2017)

Rheinische Post (5 April 2017)

Remscheider General-Anzeiger (30 März 2017)

Focus online (28 Februar 2017)

Focus (28 Februar 2017)

Remscheider General-Anzeiger (17. Januar 2017)

Remscheider General-Anzeiger (2 September 2016)

Rheinische Post (5 November 2015)

Rheinische Post (16 Dezember 2015)

Remscheider General-Anzeiger (16 Dezember 2014)

Rheinische Post (19 März 2014)

04.10.2018: Neue Chest Pain Unit am Sana Klinikum Remscheid

Das Sana Klinikum Remscheid und die Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin unter der Leitung von Professor  Dr. med. Burkhard Sievers ist von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie als Brustschmerzzentrum, sogenannte Chest Pain Unit (CPU) ausgezeichnet und zertifiziert worden.

In der CPU können sich Patienten mit Brustschmerzen rund um die Uhr, 24 Stunden täglich, 365 Tage im Jahr vorstellen. Die CPU-Aufnahme befindet sich in der Zentralen Notaufnahme des Klinikums an der Burger Straße. Dort wird bei den wegen Brustschmerz vorstelligen Patienten innerhalb von wenigen Minuten ein EKG geschrieben sowie Blut abgenommen. Zudem erfolgt eine sofortige Erstbegutachtung nach dem Schweregrad des Krankheitsbildes und ein sofortiger Arztkontakt durch einen kardiologischen Arzt. In der CPU-Aufnahme wird dann entschieden, ob eine weitere Beobachtung auf der CPU oder ohne Zeitverlust eine sofortige Herzkatheteruntersuchung durchgeführt werden muss. Hierfür stehen drei hochmoderne Herzkatheterlabore, inklusive des neuen Hybrid-OPs, zur Verfügung. Bei der Herzkatheteruntersuchung können im Falle eines Herzinfarktes verschlossene Herzkranzgefäße wiedereröffnet werden.
„Die CPU ist der Intensivstation unmittelbar angegliedert und ist damit für die Versorgung der Patienten optimal gelegen“, so Dr. med. Martin Oels, Leiter der CPU am Sana Klinikum Remscheid. Patienten die intensivmedizinisch behandelt werden müssen, können so direkt von der CPU auf die Intensivstation verbracht werden.

Voraussetzung für die Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie als Chest Pain Unit sind speziell ausgebildete Ärzte und Pflegekräfte, sowie ein hochmodernes technisches Equipment im Bereich der kardiovaskulären Bildgebung und interventionellen Therapie mittels Kathetertechnik. Besonderer Wert bei der Zertifizierung wird auf vorhandene Behandlungspfade und -standards gelegt sowie auf eine reibungslose Organisation vom Erstkontakt des Patienten über eine schnelle Diagnostik bis zur optimalen Therapie.

„Nach Auszeichnung und Zertifizierung als erste Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik in Deutschland durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie können wir mit der Zertifizierung als Chest Pain Unit nun eine weitere sehr wichtige Qualifikation vorweisen“, so Sievers, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistischen Intensivmedizin.

Die Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin hat sich in den letzten Jahren auch überregional zu einem hochqualifizierten Zentrum für die Behandlung von Herz-, Gefäß-, und Lungenerkrankungen entwickelt. Die Klinik bietet für regionale und überregionale Patienten eine optimale Versorgungstruktur und für Ärztinnen und Ärzte durch bedeutende Zertifizierungen und Auszeichnungen ein qualifiziertes Ausbildungscurriculum und Weiterbildungsportfolio.

25.09.2018: Kardio-onkologisches Zentrum im Sana-Klinikum Remscheid bietet Patienten mit Tumorerkrankung Hilfe fürs Herz

Die Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistischen Intensivmedizin am Sana-Klinikum Remscheidstellt mit dem kardio-onkologischem Zentrum ein neues multidisziplinäres Konzept vor, um die Lebensqualität von Krebspatienten und  krebserkrankten  Herzpatienten durch bestmögliche Diagnostik, präventive Früherkennung als auch durch eine optimale Therapie und Versorgung zu erhöhen.

Tumor- sowie Herzkreislauf-Erkrankungen sind die führenden Todesursachen weltweit. Dank moderner onkologischer Therapien haben Krebspatienten heute jedoch eine hohe Lebenserwartung. Doch viele Patienten leiden an therapiebedingten Nebenwirkungen besonders der Herz- und Kreislauforgane, die durch eine Tumorbehandlung mit modernsten Chemotherapeutika, Antikörpern und molekularen Wirkstoffen hervorgerufen werden. Mit dem kardio-onkologischen Zentrum stellt die Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistischen Intensivmedizin am Sana-Klinikum Remscheid nun ein neues multidisziplinäres  Konzept vor, um die Lebensqualität von Krebspatienten und  krebserkrankten Herzpatienten durch bestmögliche Diagnostik, präventive Früherkennung als auch durch eine optimale Therapie und Versorgung zu erhöhen. „Nach unserer erfolgreichen Zertifizierung als erste Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik in Deutschland sind wir nun auch das erste kardio-onkologische Zentrum im Bergischen Land und im Umkreis, das speziell auf dem Gebiet der Kardio-Onkologie eine ausgesprochene Expertise vorweisen kann und sich in diesem Bereich personell verstärkt hat“, erklärt Prof. Dr. Burkhard Sievers, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistischen Intensivmedizin am Sana-Klinikum Remscheid. Das onkologische Zentrum des Sana-Klinikums Remscheid gewährleistet gemeinsam mit den Fachkliniken Gynäkologie (Chefärztin Kathrin Eikholt), Hämato-Onkologie (Chefarzt Prof. Dr. med. Artur Wehmeier) und Kardiologie/Pneumologie (Chefarzt Prof. Dr. med. Burkhard Sievers) sowie den niedergelassenen gynäkologischen, onkologischen und kardiologischen Kooperationspartnern im ambulanten und stationären Bereich eine optimale Versorgung von Patienten mit Krebserkrankungen. Ziel ist es, durch fachübergreifende abgestimmte Therapiekonzepte dem Tumorpatienten eine bestmögliche Diagnostik und Therapie zu bieten. So kann durch eine Früherkennung Herzerkrankungen präventiv vorgebeugt und Tumorpatienten durch eine optimale Behandlung von Herzerkrankungen unter einer Tumortherapie Lebensqualität zurückgegeben werden. „Im kardio-onkologischen Zentrum arbeiten alle Bereiche zusammen, die sich mit der Diagnose und Behandlung von Tumorerkrankungen befassen. In Tumorkonferenzen stimmen die onkologischen und gynäkologischen Spezialisten aus dem klinischen und niedergelassenen Bereich gemeinsam die Diagnosen und Therapieempfehlungen für und mit den Patienten ab. Gemeinsam bilden wir so ein starkes Bündnis zur optimalen Versorgung unserer Krebspatienten“, so Dr. med. Jan Ohlig, Leiter des kardio-onkologischen Zentrum, weiter. Der Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie gehört dem Leitungsteam der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistischen Intensivmedizin an und hat sich dem Themenaspekt der Kardio-Onkologie wissenschaftlich und klinisch über mehrere Jahre universitär gewidmet.

Hintergrund:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Tumorerkrankungen sind die führenden Todesursachen weltweit und werden aufgrund der demographischen Entwicklung in den nächsten Jahren deutlich weiter zunehmen. In der Behandlung von Tumorerkrankungen wurden in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte erzielt. Dies hat zu einem signifikanten Anstieg der Überlebensrate von Krebspatienten geführt. Durch die Behandlung von Tumorerkrankungen mit modernsten Chemotherapeutika, Antikörpern und molekularen Wirkstoffen nehmen jedoch therapiebedingte Nebenwirkungen, darunter insbesondere kardiovaskuläre Langzeitkomplikationen zu. Dabei schädigt eine Reihe von Medikamenten das Herz und hat eine sogenannte kardiotoxische Wirkung. So kann unter der Tumortherapie die Pumpleistung des Herzens deutlich abnehmen. Die Patienten klagen dann über ein Gefühl von Schwäche und Erschöpfung, Wassereinlagerungen, eingeschränkte Belastbarkeit, Luftnot, Brustengegefühl und Herzrhythmusstörungen. Auch durch eine Bestrahlung in der Nähe des Herzens kann das Herz geschädigt werden.

Eine engmaschige kardiologische Anbindung dieser Patienten sowie eine zunehmende kardio-onkologische Kooperation und interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Spezialisierung und Detailwissen aus den beteiligten Disziplinen bzgl. der therapeutika-spezifischen Nebenwirkungsprofile sowie der Diagnostik und Behandlung von kardialen Nebenwirkungen ist wünschenswert und zielführend. Vor Beginn der Therapie ist eine kardiologische Basis-Untersuchung sinnvoll, um einen Ausgangsbefund für Verlaufskontrollen zu generieren. Danach werden in Abhängigkeit der herzschädigenden Wirkung der verwendeten Substanz nach vorgegebenen Richtlinien die Intervalle für Verlaufskontrollen festgelegt. So gelingt es frühzeitig, Schädigungen des Herzens zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln. Für die Diagnostik von Herz-Kreislauf-Erkrankungen steht neben speziellen Laborparametern und EKG insbesondere die Ultraschalluntersuchung des Herzens im Vordergrund. Hiermit lassen sich die Pumpfunktion des Herzens und Herzklappen beurteilen sowie Anzeichen einer Herzmuskelentzündung oder einer Herzbeutelentzündung sowie Flüssigkeitsansammlungen im Herzbeutel erkennen. Gegebenenfalls kann eine weiterführende Diagnostik mittels moderner Schnittbildverfahren, wie der kardiovaskulären Magnetresonanztomografie, durchgeführt werden. Auch Kathetertechniken zur Darstellung der Herzkranzgefäße und deren Reparatur stehen zur Verfügung.

Hausärzte und Fachärzte sowie Patienten und deren Angehörige können sich bei Fragen über eine zentrale Rufnummer (Tel. 02191 13-4000) und eigens eingerichtete E-Mail Adresse (kardio-onko-skr@sana.de) an das kardio-onkologische Zentrum am Sana Klinikum Remscheid  wenden.

09.07.2018: Professor Dr. med. Burkhard Sievers von der Amerikanischen Gesellschaft für kardiovaskuläre Bildgebung ausgezeichnet

Professor Dr. med. Burkhard Sievers, Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin erhält von der Amerikanischen Gesellschaft für kardiovaskuläre Bildgebung die Auszeichnung Fellow of the Society of Cardiovascular Magnetic Resonance (FSCMR).

Voraussetzung für diese internationale Auszeichnung ist eine ausgesprochene internationale Expertise in der modernen kardiovaskulären Bildgebung, sowohl wissenschaftlich als auch klinisch.

Professor Sievers beschäftigt sich klinisch und wissenschaftlich seit 1999 intensiv mit der kardiovaskulären Bildgebung und hat seine Expertise an international anerkannten Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen wie dem Royal Brompton Hospital, Imperial College London, UK und an der renomierten Duke University in North Carolina, USA erworben. Am Duke University Medical Center war er 2,5 Jahre klinisch und wissenschaftlich tätig. Er ist Autor von zahlreichen nationalen und internationalen Publikationen und wissenschaftlichen Beiträgen und hat über die moderne kardiale Bildgebung habilitiert. Er lehrt als Professor an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf und ist weiterhin international vernetzt und aktiv.

Die Ernennung und Auszeichnung ist eine Anerkennung meiner langjährigen wissenschaftlichen und klinischen Tätigkeit und Expertise auf diesem Gebiet, so Sievers.

Am Sana Klinikum Remscheid hat Professor Sievers mit seinem Team in den letzten Jahren ein Zentrum für kardiovaskuläre Bildgebung etabliert, das interdisziplinär auf höchstem Niveau arbeitet. Die Klinik von Professor Sievers ist anerkanntes Ausbildungszentrum für kardiovaskuläre Magnetresonanztomografie und Computertomografie und von der Deutschen Gesellschaft zertifiziert.

Die Qualifizierung als Ausbildungsstätte für moderne kardiovaskuläre Bildgebung, die im Klinikalltag immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist nicht nur für die bei uns tätigen ärztlichen Kolleginnen und Kollegen wichtig, sondern wird auch überregional wahrgenommen und ist ein Standortvorteil, betont Sievers.

Es gibt nur wenige Kliniken in Deutschland die diese Vielfalt an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bieten können.

Die Methode der kardiovaskulären Magnetresonanztomographie erlaubt die präzise Beurteilung des Herzens und der Gefäße ohne Strahlenbelastung. Die Methode hat sich in den letzten Jahren durch die Möglichkeit der exakten Bestimmung der Herzfunktion, der Herzinfarktdiagnostik und für den Nachweis von Durchblutungsstörungen des Herzens zum Goldstandard entwickelt.

Professor Dr. med. Burkhard Sievers wurde bereits zuvor von der Europäischen und Amerikanischen Gesellschaft für Kardiologie für sein wissenschaftliches und klinisches Engagement als Fellow of the European Society of Cardiology (FESC) und Fellow of the American College of Cardiology (FACC) ausgezeichnet.

27.04.2018: : Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin als Ausbildungsstätte für kardiovaskuläre Computertomographie von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie akkreditiert

Nach der Auszeichnung und Zertifizierung im Bereich der kardiovaskulären Magnetresonanztomographie 2016 durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie wurde die Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin am Sana Klinikum Remscheid erneut in einem weiteren innovativen bildgebenden Verfahren für Herz und Herzkranzgefäße, der kardiovaskulären Computertomographie, ausgezeichnet. Mittels der kardiovaskulären Computertomographie ist es heutzutage mit hochmodernen Geräten und sehr geringer Strahlenbelastung möglich, Herzkranzgefäße genau darzustellen und Engstellen zu erkennen bzw. auszuschließen. „Wir sind sehr stolz, dass wir auch in dem Bereich der kardiovaskulären Computertomographie von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifiziert und als Ausbildungsstätte akkreditiert worden sind. Somit können wir zukünftig interessierten Kolleginnen und Kollegen eine vollumfassende Ausbildung in allen Bereichen der modernen kardiovaskulären Bildgebung bieten“, erklärt Professor Dr. Burkhard Sievers, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin.

Damit ist das Sana Klinikum Remscheid eines von wenigen Kliniken in Deutschland, das von der Gutachterkommission der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie für beide Bildgebungsbereiche ausgezeichnet wurde. Zu verdanken ist das der interdisziplinären Zusammenarbeit zweier Bereiche. „Die Zertifizierung als Qualifizierungs- und Ausbildungsstätte ist nur durch die exzellente und enge Kooperation mit der radiologischen Abteilung des Klinikums, der Radiologie 360°, unter der Leitung von Dr. Hendrik Roth möglich gewesen“, betont Prof. Dr. Sievers. Die Ausbildung und Weiterbildung werde zukünftig gemeinsam von beiden Abteilungen gewährleistet und durchgeführt, so Sievers weiter.

28.02.2018: Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin erhält Zusatzqualifikation kardiovaskuläre Computertomographie von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

Nach der Auszeichnung und Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in im Bereich der kardiovaskulären Magnetresonanztomographie 2016 sind wir nun sehr stolz, dass wir auch in dem zweiten innovativen bildgebenden Verfahren für Herz und Herzkranzgefäße, der kardiovaskulären Computertomographie, von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifiziert worden sind, so Professor Dr. Burkhard Sievers, Direktor der Klinik. Somit können wir zukünftig interessierten Kolleginnen und Kollegen eine vollumfassende Ausbildung in allen Bereichen der modernen kardiovaskulären Bildgebung bieten.

Damit ist das Sana Klinikum Remscheid eines von wenigen Kliniken in Deutschland, das von der Gutachterkommission der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie im Rahmen eines strengen Zertifizierungsverfahrens für beide Bildgebungsbereiche ausgezeichnet wurde.

Sievers betont, dass die Zertifizierung als Qualifizierungs- und Ausbildungsstätte nur durch die exzellente und enge Kooperation mit der radiologischen Abteilung des Klinikums, der Radiologie 360°, unter der Leitung von Dr. Hendrik Roth möglich gewesen sei. Die Ausbildung und Weiterbildung wird zukünftig gemeinsam von beiden Abteilungen gewährleistet und durchgeführt, so Sievers.

Die moderne kardiovaskuläre Bildgebung, die im Klinikalltag immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist nicht nur für die bei uns tätigen ärztlichen Kollegen wichtig, sondern wird auch überregional wahrgenommen werden und einen Standortvorteil bieten, betont Sievers.

Sievers und sein Leitungsteam der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Intensivmedizin verfügen gemeinsam mit der radiologischen Abteilung des Klinikums über eine langjährige wissenschaftliche und klinische Expertise auf dem Gebiet der kardiovaskulären Bildgebung.

Die Methode der kardiovaskulären Magnetresonanztomographie erlaubt eine präzise Beurteilung des Herzens und der Herzdurchblutung ohne Strahlenbelastung. Die Methode hat sich in den letzten Jahren durch die Möglichkeit der exakten Bestimmung der Herzfunktion, der Herzinfarktdiagnostik und für den Nachweis von Durchblutungsstörungen des Herzens zum Goldstandard entwickelt.

Mittels der kardiovaskulären Computertomographie ist es heutzutage mit hochmodernen Geräten und sehr geringer Strahlenbelastung möglich Herzkranzgefäße genau darzustellen und Engstellen zu erkennen bzw. auszuschließen.

28.4.2014: Kathetergestütze Behandlung schlussunfähiger Herzklappen - erstmals auch am Sana Klinikum Remscheid.

Die Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin am Sana Klinikum Remscheid unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Burkhard Sievers hat erstmals in Remscheid bei 3 Patienten erfolgreich eine kathetergestütze Behandlung einer schlussunfähigen Herzklappe durchgeführt. „Diese Verfahren ist Patienten mit höhergradiger Schlussunfähigkeit der Herzklappe zwischen linker Herzkammer und linkem Herzvorhof (Mitralklappe) und hohem Operationsrisiko vorbehalten", so Sievers. Und weiter: „Wir sind sehr froh und stolz dieses hochkomplexe Verfahren nun auch in Remscheid anbieten zu können. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt bei der Ausrichtung der Klinik mit zusätzlichem Schwerpunkt der interventionellen Behandlung struktureller Herzerkrankungen", freut sich der Chefkardiologe. Sievers und sein Team bringen umfangreiche Erfahrungen auf diesem Gebiet mit.

Hintergrund: Die Mittralklappe ist eine der vier Klappen des Herzens. Sie besteht aus zwei Segeln und verhindert den Rückfluss von Blut aus der linken Herzkammer in den linken Vorhof. Schliesst die Klappe nicht mehr richtig, spricht man von einer Mitralklappeninsuffizienz.

Undichtigkeit der Mitralklappe fließt das Blut zurück in die linke Vorkammer und zurück in die Lunge. Eine geringe Insuffizienz der Klappe kann das Herz tolerieren. Ist die Undichtigkeit der Klappe jedoch groß, muss das Herz deutlich mehr arbeiten und es resultiert eine Schädigung des Herzmuskels. Es kann dann zu Wassereinlagerungen, Luftnot, Herzrhythmusstörungen, Müdigkeit und fehlender Belastbarkeit kommen.
„Wenn die herzchirurgische Operation ein zu hohes Risiko für den Patienten darstellt, stellt das katheterbasierte MitraClip Verfahren eine hervorragende Therapieoption dar. Die Indikationen für den Eingriff werden im Herzteam zusammen mit den Herzchirurgen gestellt", so Dr. Ketterer, Oberärztin und Leiterin des Mitralklappenprogramms. „zur Behandlung einer Mitralklappeninsuffizienz. Hierbei werden die Segel der Mitralklappe mit einem Clip geschlossen", so Ketterer weiter.

Die Intervention (MitraClip Implantation) wird in Allgemeinnarkose durchgeführt. Das System wird über die Leistenvene in das rechte Herz (Vorhof) des Herzvorhofseptums in den linken Herzvorhof vorgeschoben. An der Spitze des Katheters befindet sich der Clip (siehe Abbildung), der dann mittels kontinuierlicher Ultraschall- und Röntgenkontrolle an der richtigen Stelle zwischen den Segeln der Mitralklappe platziert wird. Durch die kontinuierliche Ultraschallkontrolle und die Möglichkeit der Repositionierung oder der Platzierung mehrerer Clips wird das optimale Resultat erzielt. Sobald der Clip an der richtigen Stelle sitzt werden die Katheter entfernt und der Eingriff ist beendet.

Besteht eineDas MitraClip-System ist ein katheterbasiertes Verfahrenund mittels PunktionDurch die Implantation des MitraClips In Abhängigkeit vom Allgemeinzustand und der Begleiterkrankungen des Patienten beträgt der Krankenhausaufenthalt im Durchschnitt ca. 5 Tage.

14.4.2014: Rotablation von Engstellen der Herzkranzgefäße

Die Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin am Sana-Klinikum Remscheid bietet erneut eine neue hochkomplexe Behandlungsmethode für Patienten mit Herzkranzgefäßerkrankungen an.

Erstmals in Remscheid wurden die stärkst verkalkten und verengten Herzkranzgefäße bei zwei Patienten mittels eines Rotablators erfolgreich „freigefräst“.

Die so genannte „Rotablation“ (Abtragung von Verkalkungen durch Hochfrequenzum-drehung eines diamantenbesetzen Bohrkopfes) ist ein Verfahren, das bei sehr harten und verkalkten Engstellen der Herzkranzgefäße angewandt wird, wenn diese Engstellen nicht mittels eines Ballons passierbar und aufdehnbar sind, bzw. konventionelle Ballons an solchen Engstellen durch die Verkalkungen und in das Gefäßlumen hineinragenden Kalksporne platzen. Um den Gefäßinnendurchmesser der hochgradig verkalkten und verengten Herzkranzgefäße zu vergrößern, wird ein mit feinen Diamantsplittern besetzter Bohrkopf (Durchmesser 1,25 bis 2,5 mm) in die Herzkranzgefäße eingeführt. Durch die ultraschnelle Umdrehung des Bohrkopfes (bis zu 250.000 Umdrehungen/min) wird die verkalkte Engstelle in der Regel soweit abgetragen, dass eine weitere Aufdehnung mit einem Ballonkatheter durchgeführt und im Anschluss ein Stent eingesetzt werden kann.


„Mit diesem Verfahren können wir nun auch Patienten mit sehr stark verkalkten und sonst mittels Kathetertechnik nicht zu behandelnden Engstellen der Herzkranzgefäße helfen und eine Bypassoperation ersparen“, so Prof. Burkhard Sievers. „Die Nachbehandlung erfolgt wie üblich nach Interventionen an den Herzkranzgefäßen durch eine doppelte Blutplättchenhemmung“, so Oberärztin Dr. Ulrike Ketterer, die diese Eingriffe gemeinsam mit Prof. Sievers durchführt. 

Die Eingriffe werden immer vom selben, sehr erfahrenen Team durchgeführt, so dass eine optimale Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge gewährleistet ist.

18.3.2014: Neues Behandlungsverfahren- der Vorhofohr-occluder

Das Sana-Klinikum Remscheid hat sein Leistungsprofil im Bereich der Kardiologie mit neuem Team weiter ausbauen können. Neu aufgenommen werden konnte der Vorhofohr-Verschluss bei Vorhofflimmern – ein Behandlungsverfahren, bei dem das linke Vorhofohr mit einem „occluders", einer Art Schirmchen, dauerhaft verschlossen wird. Vor allem bei Patienten, die unregelmäßigen Herzschlag haben, aber keine blutverdünnenden Medikamente einnehmen können, wird das Schlaganfallrisiko dadurch erheblich reduziert.

„91 Prozent der Schlaganfälle, die durch Vorhofflimmern entstehen, werden durch die Bildung von Blutgerinnseln im linken Vorhof ausgelöst", so Professor Dr. Burkhard Sievers, Chefarzt der Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie, Angelologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin am Sana-Klinikum Remscheid. Erheblich reduzieren lässt sich das Schlaganfallrisiko durch einen dauerhaften Verschluss des linken Vorhofes mit Hilfe eines sogenannten „occluders". Dabei handelt es sich um eine Art Schirmchen, das durch einen Katheter über die rechte Leistenvene in das linke Herz-ohr vorgeschoben und an der entsprechenden Stelle platziert und entfaltet wird. „Der Eingriff ist äußerst schonend und wird bei örtlicher Betäubung vorgenommen", sagt der Chefarzt, der mit seinem neuen Team Ende Februar die ersten drei Patienten am Sana-Klinikum Remscheid mit einem solchen Vorhofohr-occluder erfolgreich behandeln konnte.

Das Behandlungsverfahren kommt vor allem für Patienten in Betracht, die einerseits einen unregelmäßigen Herzschlag (Vorhofflimmern) haben, andererseits aber wegen eines zu hohen Blutungsrisikos keine blutverdünnenden Medikamente (z.B. Marcumar) einnehmen dürfen. „Der Vorhofohr-Verschluss mittels „occluder" lässt die Einnahme bestimmter Blutverdünnungsmittel als nicht mehr notwendig erscheinen. Sie sind überflüssig", sagt Dr. Ulrike Ketterer, Oberärztin der Klinik.

Die Eingriffe werden immer vom selben Team (Oberärztin Dr. Ulrike Ketterer, Prof. Dr. Burkhard Sievers, Oberärztin Dr. Regina Bias-Franke und zwei Medizinisch Technische Assistentinnen (MTAs) der Herzkatherlabore) durchgeführt, so dass eine optimale Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge gewährleistet ist.

Bei Fragen stehen Ihnen Professor Dr. Burkhard Sievers und Oberärztin Dr. Ulrike Ketterer gerne zur Verfügung.

18.3.2014: Kardiologie ist neu strukturiert

Die Kardiologie im Sana-Klinikum Remscheid präsentiert sich mit neuer Struktur. Neben der Klinik für Elektrophysiologie und Rhythmologie komplettiert die Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin, geleitet von Prof. Dr. med. Burkhard Sievers, das Gesamtportfolio.

Die Klinik umfasst in einzelnen Schwerpunkten die Diagnostik und Therapie von Herz-, Gefäß-, Kreislauf-, und Lungenerkrankungen. In zwei modern ausgestatteten Katheterlaboren und einer großen funktionsdiagnostischen Abteilung wird den Patienten das komplette Diagnostik- und Behandlungsspektrum angeboten. Zur Behandlung lebensbedrohlicher und komplexer Herz-, Gefäß- und Lungenerkrankungen steht eine hochmoderne Intermediate Care und Intensivstation zur Verfügung.

Die Klinik präsentiert sich mit einem neuen Leitungsteam aus sechs hochqualifizierten Experten, die eigene Schwerpunktbereiche verantworten. Dr. Regina Bias-Franke (vormals Franziskus Krankenhaus Köln) ist erfahrene Intensivmedizinerin und Oberärztin der Intermediate Care und internistischen Intensivstation und leitet als anerkannte Expertin für kardiovaskuläre Bildgebung das Diagnostikzentrum. Die intensivmedizinische Fachexpertise wird von drei weiteren Intensivmedizinern (Dr. Christian Schnickmann, Dr. Martin Oels und Dr. Oliver Darmstädter) verstärkt und verdeutlicht den neuen Stellenwert der Abteilung. „Um unsere Patienten optimal behandeln und komplexe Interventionen durchführen zu können, brauchen wir einen absoluten Schwerpunkt in der Intensivmedizin", so Prof. Sievers. Oberarzt Dr. Oels koordiniert als Internist, Kardiologe und Intensivmediziner das regionale Programm für interventionelle Aortenklappenersatzverfahren. „Als Nephrologe ist er ein Gewinn für unsere Patienten, insbesondere im Hinblick auf die moderne Hypertoniebehandlung inklusive der renalen Denervierung", so Prof. Sievers. Dr. Ulrike Ketterer, die Prof. Sievers wie auch die Oberärzte Oels und Schnickmann aus dem Universitätsklinikum Düsseldorf gefolgt ist, leitet als erfahrene interventionelle Kardiologin die Herzkatheterlabore, das Mitralklappen- und Vorhofsohrverschlussprogramm sowie das Programm der angeborenen Herzfehler im Erwachsenenalter. Dr. Schamim Schahab (Angiologin), vormals Universitätsklinikum Essen und in einer großen interventionell tätigen angiologisch-gefäßchirurgischen Praxis tätig, leitet die Sektion Angiologie, die bisher am Klinikum und in Remscheid nicht vertreten war und mit der Neuanschaffung eines modernsten Angiologielabors neu eingerichtet wurde. Somit sind die Diagnostik von arteriellen, venösen und lymphatischen Erkrankungen sowie die interventionelle Behandlung von peripheren Gefäßengstellen in Kooperation mit der Radiologie auf höchstem Niveau möglich.

Die Oberärzte Dr. Andreas Gregull und zukünftig Dr. Christian Schnickmann sind für die Devicetherapie zuständig. Abgerundet wird das Leitungsteam durch Oberarzt Dr. Oliver Darmstädter, vormals Herzzentrum Wuppertal und Krankenhaus Hilden, der als Leiter der Internistischen Notaufnahme der Kardiologie zugehörig und für die umfassenden Strukturveränderungen des Notaufnahmezentrums mitverantwortlich ist. Durch eine Kooperation mit dem Bethanien Krankenhaus Solingen steht an vier Tagen wöchentlich ganztägig ein Oberarzt mit pneumologischer Fachexpertise zur Verfügung, so dass Patienten mit Lungenerkrankungen optimal versorgt werden können.

Für die Bereiche Kardiologie, Angiologie und Pneumologie gibt es für die interne und externe Erreichbarkeit Oberarzt-Hotlines (http://www.sana-klinikum-remscheid.de). Das Leitungsteam wird von hochmotivierten neuen ärztlichen Kolleginnen und Kollegen in Weiterbildung flankiert, die in den vergangenen Monaten das Team verstärkt haben.

Oberarzt-Hotlines:

  • Allgemeine Kardiologie (Oberarzt), Tel.: 02191 13-4076
  • Angiologie, (Oberarzt), Tel.: 02191 13-4062/4076
  • Pneumologie, (Oberarzt), Tel.: 02191 13-4089