Vor allem bei degenerativen Erkrankungen im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule erfolgt eine Kombination von mikrochirurgischer und mikroskopischer Technik. Insbesondere bei minimalinvasiv durchgeführten Stabilisationsoperationen oder der Versorgung von Bandscheibenvorfällen und Stenosen. Schrittweise werden auch endoskopische Techniken etabliert.
Klinik für chirurgische und konservative Therapie der Wirbelsäule
Spezielle Methoden und Implantate
Bei speziellen Fragestellungen, insbesondere bei Operationen im Bereich der mittleren und oberen Brustwirbelsäule, kommt die spinale Navigation der Fa. Brainlab zur Anwendung. 2027 planen wir die Etablierung eines Hybrid-OPs mit moderner Bildgebung (Loop), spinaler Navigation und Robotik (Brainlab).
- Fixateur internes System mit Repositionsmöglichkeit
- Platten-Schrauben-Systeme zur Stabilisation der vorderen Wirbelsäule
- Spreizbare Wirbelkörperersatzsysteme
- Platzhalter für die Bandscheibe bei verschiedenen Fusionstechniken
- Knochenersatzmaterialien werden nach kritischer Überprüfung der Indikation eingesetzt
Zur Behandlung von degenerativen Erkrankungen der Hals- und Lendenwirbelsäule wird die Bandscheibenendoprothetik angeboten. Wir verwenden die Bandscheibenprothesen der Firma Aesculap (Activ C und Activ L). Diese Implantate setzen wir nur nach sehr kritischer Indikationsstellung ein.
Durch Verwendung spezieller Retraktorsysteme und kanülierter Schrauben werden minimalinvasive oder auch perkutane Instrumentationen im Bereich der Brust- und Lendenwirbelsäule durchgeführt.
Die konservativen Behandlungsmöglichkeiten werden mittlerweile überwiegend über unsere MVZ-Strukturen abgedeckt und organisiert. Hier sind vor allem die Medzentren Feucht und Ansbach zu nennen. In Ausnahmefällen führen wir im Bereich der Halswirbelsäule Injektionsbehandlungen (periradikuläre Infiltrationen, sakrale epidurale Überflutungen, Kathetertherapien), Thermodenervationen der Facettengelenke und intradiskale Therapieformen durch. Wirbelsäulennahe Injektionen erfolgen präzise bildwandlergesteuert zur Therapie oder zur Differentialdiagnose von wirbelsäulenbedingten Schmerzen. Zwei- bis dreimal im Jahr führen wir eine spezielle stationäre Schmerztherapie (ANOA-Programm) durch. Die Anmeldung hierzu erfolgt über das Chefarztsekretariat.


