Sana Wissenschaftspreis erstmalig vergeben

v.l.: Martin Vestweber, Matthias Bescherer, Preisträgerin Dr. Betül Toprak, Prof. Dr. Thorsten Dill, Prof. Dr. Armin Welz, Prof. Dr. Benjamin Meder (©DGK/Thomas Hauss)
Die Deutsche Herzstiftung ist die größte Patientenvereinigung in Deutschland mit über 100.000 Mitgliedern und ein enger Kooperationspartner der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie. Sie widmet sich intensiv der Patientenaufklärung durch regelmäßige deutschlandweite Informationsveranstaltungen und Schriftmaterial.
Als Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Deutschen Herzstiftung und Co-Vorsitzender der Fachgruppe Herzmedizin des Sana Konzerns initiierte Prof. Dr. Thorsten Dill eine engere Zusammenarbeit der kardiologischen Abteilungen des Sana Konzerns mit der Deutschen Herzstiftung. Mit der Auslobung des Wissenschaftspreises „Digitale Innovation in der Herzmedizin“ unterstützt der Sana Konzern die Wissenschaftsförderung der Deutschen Herzstiftung.
Im Rahmen der Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie mit über 9.000 Teilnehmern, wurde der Preis nach Auswahl durch ein hochrangig besetztes Gutachtergremium an die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Universitären Herzzentrums Hamburg, Dr. Betül Toprak, vergeben. Alle eingereichten wissenschaftlichen Arbeiten waren von hochklassiger Qualität und geben einen Einblick in die zukünftige Entwicklung der künstlichen Intelligenz in der Kardiologie.
Die ausgezeichnete Arbeit belegt eindrucksvoll, wie die aktuellen Standards in der Diagnose des akuten Koronarsyndroms durch Hinzunahme künstlicher Intelligenz in Geschwindigkeit und Genauigkeit deutlich verbessert werden können. Auch in den anderen eingereichten Arbeiten konnte diese Entwicklung gezeigt werden. „Nicht nur für die Patientenversorgung stellt diese Entwicklung eine Verbesserung dar - auch für die Mitarbeiter und gesundheitsökonomische Aspekte ist eine Beschleunigung der Abläufe in den Notaufnahmen von großem Vorteil“, so Prof. Dill.
Der Vorstand des Sana Konzerns hat sich bereit erklärt, den Wissenschaftspreis auch für das nächste Jahr 2026 mit 10.000 Euro Preisgeld zu unterstützen. Das Engagement in der Wissenschaft auf dem innovativen Bereich der künstlichen Intelligenz zur Verbesserung der Patientenversorgung wird damit weithin sichtbar.