Psychologischer DienstGedächtnisstörungen

Gedächtnisstörungen sind nicht immer ein Zeichen einer beginnenden Demenz. So ist beispielsweise eine Depression immer mit einer Veränderung des körpereigenen Signalsystems (Transmittersystem) verbunden und kann zu Symptomen einer Demenz führen. Auch für Sie als Patient und Angehöriger ist dieser Unterschied sehr groß. Mit heutigen Therapiemaßnahmen kann eine Depression gut behandelt und eine deutliche Verbesserung der emotionalen Stimmung und der Leistungsfähigkeit erzielt werden. Auch Störungen im Hormon- oder Elektrolythaushalt, sowie Herz- Kreislauferkrankungen oder Intoxikationen oder Infektionen können Gedächtnisstörungen und Konzentrationsprobleme verursachen. Eine ausführliche Diagnostik wird daher stets angeraten.