Hürth

Hohe Leistungsfähigkeit der Endoskopieabteilung Hürth, TÜV zertifiziert Endoskopieabteilung im Sana Krankenhaus Hürth

Die hohe Leistungsfähigkeit der Endoskopieabteilung des Sana Krankenhauses Hürth wurde nun auch durch den TÜV Nord nach den Anforderungen der Norddeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie bestätigt. Dabei werden sowohl die Prozessabläufe, die Geräteausstattung als auch die persönliche Qualifikation der Mitarbeiter bewertet. Die Beurteilung fiel besonders gut im Bereich Patientensicherheit, insbesondere in der Nachsorge aus.

Die Abteilung wurde in den letzten Monaten sowohl personell als auch apparativ aufgestockt. Damit sind am Hürther Krankenhaus auch Untersuchungsmethoden möglich, die bisher im Umkreis nicht angeboten wurden. Nun können auch seltenere Krankheitsbilder in Wohnortnähe abgeklärt werden.

So können mittels einer Mini-Kamera die zwei Drittel des Darmes untersucht werden, die mit den bisherigen Methoden wie z.B. der Darmspiegelung, nicht erreicht wurden. Die verschluckte Kapsel sendet über 6 Stunden permanent Bilder des Darmes, die der Arzt anschließend befundet. So können bisher schwer diagnostizierbare Tumore und Blutungen entdeckt werden.

Zusätzlich werden Messungen der Magensäure bei der Volkskrankheit Reflux (Rückfluß der Magensäure in die Speiseröhre) durchgeführt. Diese tritt häufig unbemerkt nachts auf und kann Asthma verursachen oder wird mit Herzbeschwerden verwechselt. Darüber hinaus können nun auch Schluckanalysen bei Patienten mit Schluckstörungen durchgeführt werden.

„Wir freuen uns, dass wir die ohnehin mit über 4.000 Untersuchungen im Jahr schon sehr leistungsstarke Abteilung erweitern konnten und diese Leistungsfähigkeit auch durch eine sehr aufwändige externe Begutachtung durch den TÜV bestätigt wurde. Damit können wir die Versorgung der Hürther Bevölkerung deutlich verbessern. Durch die schmerzfreien Untersuchungsmöglichkeiten hat insbesondere die Darmspiegelung ihren Schrecken verloren und trägt so erheblich zur Früherkennung von Krebserkrankungen bei, erläutert der Chefarzt der Abteilung Dr. Rainer Trapp.