Diagnostik und VorsorgeDiagnostik

Im Rahmen des Arzt-Patienten-Gesprächs wird nach der Stuhlbeschaffenheit, unklarer Gewichtsabnahme und weiteren Symptomen gefragt. Im Anschluss daran erfolgt die körperliche Untersuchung, bei der zunächst der Bauch nach Knoten im Bereich des Darms abgetastet wird. Des Weiteren muss eine rektale Untersuchung (Austastung des Enddarms) erfolgen, da so selbst eher tief sitzende Geschwülste gut ertastet werden können. Außerdem können hierbei anhand von Kotresten eventuelle Blutspuren nachgewiesen werden. Ist der Kot dunkelschwarz, kann dies ein Hinweis auf eine hoch gelegene Blutung sein.

Im Rahmen der Labordiagnostik wird der Stuhl mit einem speziellen Abstrichtest (»Haemoccult«) auf Blut untersucht. Im Blut können auch bestimmte allgemeine Krankheitsparameter, wie z.B. die weißen Blutzellen, C-reaktives Protein (»CRP«), die Blutsenkungsgeschwindigkeit (»BSG«) oder Harnsäure auf eine Krebserkrankung hinweisen.

Nach der Blutuntersuchung erfolgt die apparative Diagnostik. Hierzu gehört in jedem Fall eine Darmspiegelung (»Koloskopie«). Des Weiteren ist es sinnvoll, den Darm nach der Gabe eines Kontrastmittels zu röntgen. Hierbei lassen sich Aussparungen des Kontrastmittels im Bereich des Tumors erkennen. Um mögliche Tochtergeschwülste festzustellen,sollte eine Ultraschalluntersuchung des Oberbauchs, ein Schichtröntgen (»Computertomografie«) der Bauchorgane und eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs vorgenommen werden.

Anhand dieser Untersuchungen und der Beurteilung der Harnwege durch die Gabe eines intravenösen Kontrastmittels kann der Arzt die operativen Möglichkeiten abwägen.