Ambulantisierung als Systemwandel: Sana schafft Leitplanken und Strukturen für die Umsetzung
Bis 2030 sollen bundesweit rund zwei Millionen Fälle ambulant behandelt werden. Sana treibt die Ambulantisierung aktiv voran und baut dafür eigenständige ambulante Strukturen auf.
Der Ausbau ambulanter Leistungen ist eine zentrale Transformationsaufgabe für Kliniken. Sana etabliert hierfür eigenständige Strukturen mit standardisierten Prozessen und spezialisierten Teams.
Die Ambulantisierung ist eine klare gesundheitspolitische Weichenstellung und verändert die Versorgung in Deutschland spürbar. Für Kliniken bedeutet das eine große Reorganisationsaufgabe. Prozesse müssen neu gedacht, Kapazitäten anders geplant und Teams gezielt weiterentwickelt werden. Für Patienten kann der Wandel erhebliche Vorteile bringen. Kürzere Wege, weniger Zeit im Krankenhaus und eine schnellere Rückkehr in das gewohnte Umfeld.
Ambulante Settings weiterentwickeln
Bei Sana setzen wir die geschaffenen Rahmenbedingungen aktiv um und entwickeln unsere ambulanten Settings konsequent weiter. Unser Ziel ist es, eine zunehmende Zahl an Leistungen, die bislang stationär erbracht wurden, ambulant und weitestgehend ohne Übernachtung zu ermöglichen.
Dazu bauen wir ein eigenständiges ambulantes Setting auf, das vom komplexen stationären Alltag entkoppelt ist. Im Mittelpunkt stehen klar definierte, schlanke Prozesse, passende Räume und Infrastruktur sowie spezialisierte Teams.
Projektgruppe hat Leitplanken erarbeitet
Eine interprofessionell besetzte Projektgruppe arbeitet seit rund zwei Jahren an zentralen Leitplanken, die dann standortspezifisch umgesetzt werden. Ambulantisierung gelingt nur mit regional passenden Strategien und Prozessen.
Entscheidend ist darüber hinaus auch die Verankerung in regionalen Gesundheitsnetzwerken, damit Versorgungsprozesse sektorenunabhängig nahtlos ineinandergreifen und Patienten am richtigen Ort zur richtigen Zeit versorgt werden.