Brustzentrum Königs Wusterhausen setzt mit Aktionswoche auf Pink
Eine Woche voller Informationen, Begegnungen und Raum für Fragen: Das Brustzentrum im Achenbach-Krankenhaus rückt Brustkrebs und die Menschen dahinter in den Mittelpunkt.
- Aktionswoche „Brustkrebs: Erkennen. Behandeln. Gemeinsam kämpfen.“ vom 12. – 16. Oktober im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen
- Experten-Sprechstunde, Fachvorträge, Keramik-Workshops, Pink Room und mehr für Patientinnen, Angehörige und Interessierte
- Zertifiziertes Brustzentrum schafft im Brustkrebsmonat Oktober bewusst Raum für Fragen, Information und Begegnungen
Die Diagnose Brustkrebs verändert für Betroffene vieles. Plötzlich sind da jede Menge Fragen, Unsicherheiten und Ängste. Mit der Aktionswoche „Brustkrebs: Erkennen. Behandeln. Gemeinsam kämpfen.“ rückt das zertifizierte Brustzentrum im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen die Erkrankung vom 12. bis 16. Oktober einmal mehr in den Mittelpunkt. Mit Fachvorträgen, Informationsangeboten und besonderen Aktionen wie dem Pink Room bietet die Woche vielfältige Möglichkeiten, das Brustzentrum kennenzulernen und sich mit anderen auszutauschen.
„Brustkrebs betrifft nicht nur die Patientin selbst, sondern auch ihre Familien. Oft hat die Erkrankung Auswirkungen den gewohnten Alltag – auf die Arbeit und die Freizeit. Genau deswegen haben wir die Aktionswoche sehr offen gestaltet – mit viel Raum für Fragen und Möglichkeiten, um Berührungsängste abzubauen“, sagt Juliane Notroff. Die onkologische Fachschwester hat die Aktionswoche gemeinsam mit Dr. Jutta Krocker, Leiterin des Brustzentrums, und dem Ärztlichen Koordinator Dr. Michael Fabig sowie weiteren Unterstützern vorbereitet.
Pink vom Foyer bis zur Dienstkleidung
Vom 12. bis zum 16. Oktober setzt das Achenbach-Krankenhaus bereits im Foyer die Zeichen auf Pink und auch das Team des Brustzentrums trägt pinkfarbene Dienstkleidung, denn Pink ist weltweit die Symbolfarbe für Brustkrebs. Der Eingangsbereich wird zur Plattform für verschiedene Info-Stände rund um Vorsorge und Früherkennung.
Die onkologische Fachschwester Juliane Notroff (links) organisiert gemeinsam mit Dr. Jutta Krocker, Leiterin des Brustzentrums (Mitte) die Aktionswoche für Patientinnen, Angehörige, Mitarbeitende und Interessierte im Rahmen des Brustkrebsmonats.
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Gemeinsam kreativ
Am Dienstag, 13. Oktober, und Freitag, 16. Oktober, können Patientinnen, Angehörige und alle anderen Interessierten gemeinsam bei Keramik-Workshops kreativ werden. Die Kurse laufen am Dienstag von 16 bis 18 Uhr und am Freitag von 14 bis 16 Uhr im Konferenzraum 1. Aufgrund des begrenzten Platzangebotes ist eine Voranmeldung notwendig. Wer dabei sein möchte, kann sich per E-Mail unter leonie.lehmann@sana.de anmelden.
Pink Room für alle Sinne
Von Dienstag bis Freitag öffnet außerdem der Pink Room seine Türen. Hier hat das Team des Brustzentrums verschiedene Stationen vorbereitet, die alle fünf Sinne anregen und dazu beitragen, Körper und Seele etwas Gutes zu tun. „Bei der Behandlung von Brustkrebs geht es längst nicht nur um operative Therapien. Wir streben eine möglichst ganzheitliche Versorgung an, die ganz individuell auf die Bedürfnisse und die Lebenssituation der Frau angepasst ist. Unser Ziel ist immer, Patientinnen möglichst wohnortnah Medizin auf höchstem Niveau zu bieten“, erklärt Dr. Jutta Krocker. Die erfahrene Onkologin und Senior Mammaoperateurin hat im Juli die Leitung des Brustzentrums unter Chefarzt Dr. Vlad Vacaru übernommen.
Am Informationsstand im Foyer des Achenbach Krankenhaus Königs Wusterhausen gibt es während der gesamten Aktionswoche die Möglichkeit Fragen zu stellen und Infos zum Brustzentrum sowie den Angeboten zu erhalten.
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Gesprächsrunde zwischen Ärzten und Betroffenen
Der Donnerstag, 15. Oktober, steht ganz im Zeichen von Wissenswertem und gelebtem Austausch. Unter dem Motto „Auf Augenhöhe: Brustkrebs – Ein Dialog zwischen Ärzten und Betroffenen" können Interessierte mit Dr. Jutta Krocker und Dr. Michael Fabig sowie der Radiologin Prof. Dr. Katja C. Siegmann-Luz, Programmverantwortliche Ärztin der Screening-Einheit Brandenburg Ost, ins Gespräch kommen, Fragen stellen und über persönliche Erfahrungen mit der Erkrankung sprechen.
Impulsvortrag zeigt Möglichkeiten moderner Medizin
„In der Brustkrebstherapie gab es in den vergangenen Jahren viele Fortschritte. Wir haben heute nicht nur bessere Medizintechnik zur Diagnostik und Behandlung, sondern auch individualisierbare medikamentöse Therapien und können auf modernste Forschungsergebnisse bauen“, sagt Dr. Michael Fabig, der die Veranstaltung am 15. Oktober mit einem Impulsvortrag über moderne Möglichkeiten zur sicheren Diagnostik und gezielten Behandlung von Brustkrebs bereichert.
Denn das Team des Brustzentrums weiß: Eine gute Behandlung beginnt nicht erst mit einer Therapieentscheidung. Sie beginnt mit Zuhören, mit verständlichen Antworten und mit dem Gefühl, mit seinen Fragen nicht allein zu sein. Genau dafür möchte die Aktionswoche Raum schaffen: für Wissen, Austausch und persönliche Begegnungen – und für die Zuversicht, dass es heute viele gute Möglichkeiten gibt, Brustkrebs zu behandeln.
Über das Klinikum Dahme-Spreewald
Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.