Chronische Verstopfung: Vom Auslöser zur passenden Therapie
Klinikum Dahme Spreewald lädt zum Infoabend über Therapieoptionen bei Darmfunktionsstörungen
- Kostenfreie Informationsveranstaltung am 11. November im Achenbach-Krankenhaus
- Chef-Gastroenterologe Hendrik Buchholz klärt über häufige Ursachen, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten auf
- Fragestunde mit dem Experten
Wenn der Darm nicht so arbeitet, wie er sollte, kann das den Alltag erheblich belasten. Bei dem kostenfreien Info-Abend „Chronische Verstopfung?! - Therapieoptionen bei Darmfunktionsstörungen“ erklärt Hendrik Buchholz, Chefarzt der Gastroenterologie, am 11. November, 17.30 Uhr, im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen, häufige Beschwerden und Ursachen für Obstipation und informiert darüber, wie modere Medizin bei chronischer Verstopfung helfen kann. Im Anschluss steht der Experte für Fragen zur Verfügung.
Wer mit chronischen Verstopfungen zu kämpfen hat, der kennt die Beschwerden nur zu gut: häufiges Völlegefühl und ein aufgeblähter Bauch, wiederkehrende Bauchschmerzen und seltener Stuhlgang. „Die Ursachen können ganz vielfältig sein: zu wenige Ballaststoffe auf dem Speiseplan oder zu wenig Bewegung im Alltag können die Darmfunktion ebenso stören wie bestimmte Medikamente oder biologische Faktoren“, sagt Hendrik Buchholz. Der Chefarzt der Gastroenterologie im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen ist mit seinem Team auf die sorgfältige Diagnostik von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes sowie deren Behandlung spezialisiert. Chronische Verstopfung, von Medizinern auch Obstipation genannt, ist eine recht häufige Erkrankung und nimmt mit steigendem Alter zu, wobei Frauen deutlich häufiger betroffen sind als Männer.
Interdisziplinäre Suche nach den Ursachen
„Wer immer wieder Verdauungsprobleme hat, sollte diese unbedingt ärztlich abklären lassen. Denn manchmal steckt auch eine ernsthafte Erkrankung dahinter“, rät der Gastroenterologe. Im Achenbach-Krankenhaus arbeiten mehrere Fachabteilungen zusammen, um dem Erkrankungsbild auf den Grund zu gehen. Bei der interdisziplinären Diagnostik arbeiten Radiologie, Chirurgie/Gynäkologie und Innere Medizin Hand in Hand. „Kernstück der Diagnostik ist die Anamnese, also ein ausführliches Gespräch, in dem wir unter anderem Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten, eventuelle Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahmen und weitere Punkte besprechen“, erläutert Hendrik Buchholz. Im Anschluss erfolgt in der Regel eine sorgfältige Untersuchung mit Ultraschall und Endoskopie. Bei Bedarf schließen sich weitere bildgebende Verfahren wie Computertomographie, Magnetresonanztomographie und in Einzelfällen auch eine Funktionsuntersuchung des Enddarms und Beckenbodens während der Stuhlentleerung (Defäkographie).
Hendrik Buchholz, Chefarzt der Gastroenterologie, erklärt am 11. November in der kostenfreien Patienteninfoveranstaltung, welche Ursachen, Untersuchungsmöglichkeiten und Behandlungsoptionen bei wiederkehrenden Verstopfungen möglich sind.
Download und Copyright
Von Lebensstil-Veränderung bis OP
„In den meisten Fällen können Verstopfungen schon mit einer Anpassung der Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten erfolgreich behandelt werden. In seltenen Einzelfällen sind operative Eingriffe notwendig. Ergänzend kann medikamentös oder physikalisch, also beispielsweise über Darmspülungen, unterstützt werden“, sagt der Chefarzt.
Fragestunde mit dem Experten
In dem Vortrag geht Hendrik Buchholz ausführlich auf häufige Ursachen ein und stellt die verschiedenen Untersuchungsmöglichkeiten zur Abklärung der Beschwerden vor, bevor er im Detail über Behandlungsoptionen spricht. Im Anschluss an den Vortrag haben Teilnehmende die Möglichkeit, sich mit ihren individuellen Gesundheitsfragen an den Experten zu wenden. Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist wie immer kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung möglich. Der Vortrag beginnt am 11. November, um 17.30 Uhr, im Konferenzraum II im Achenbach-Krankenhaus.
Über das Klinikum Dahme-Spreewald
Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 433 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.