Das eigene Gelenk erhalten?!
Kostenfreie Info-Veranstaltung zu Möglichkeiten rekonstruktiver Gelenkchirurgie in der Spreewaldklinik
- Kostenfreie Patientenveranstaltung am 21. Oktober, 17.30 Uhr, in der Spreewaldklinik Lübben
- Dr. Tural Ahmad, Experte für rekonstruktive Gelenkchirurgie und Sporttraumatologie stellt moderne gelenkerhaltende Behandlungsmöglichkeiten vor
- Fragestunde mit dem Leitenden Oberarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie Lübben
Wenn die Gelenke nicht mehr richtig mitspielen, leidet die Lebensqualität. Schmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit, mangelnde Stabilität machen vieles im Alltag beschwerlicher. Bei der kostenfreien Patientenveranstaltung „Das eigene Gelenk erhalten?!“ zeigt Dr. Tural Ahmad, Experte für rekonstruktive Gelenkchirurgie und Sporttraumatologie, am 21. Oktober, um 17.30 Uhr, in der Spreewaldklinik moderne Möglichkeiten, um geschädigte oder deformierte Gelenke zu reparieren.
Gelenke sichern Beweglichkeit und sie müssen im Laufe des Lebens eine Menge aushalten. Wenn sich das Knie durch einen schweren Unfall nicht mehr richtig beugen lässt, wenn die Hüfte durch Arthrose schmerzt oder das Schultergelenk chronisch entzündet ist, dann hat das häufig Auswirkungen auf den gesamten Körper und das alltägliche Leben. Die Treppe wird zum Hindernis, der Weg zum Supermarkt zu beschwerlich, Unternehmungen mit Familie oder Freunden zu mühsam. „Die rekonstruktive Gelenkchirurgie bietet heute eine Bandbreite an Behandlungsmöglichkeiten, um die Funktion von Gelenken zu erhalten oder wiederherzustellen“, erklärt Dr. Tural Ahmad, leitender Oberarzt Orthopädie und Unfallchirurgie und Departmentleiter Rekonstruktive Gelenkchirurgie und Sporttraumatologie. In der Abteilung in der Spreewaldklinik Lübben werden Patienten behandelt, deren Gelenke durch Verletzungen, Entzündungen, angeborene Fehlstellungen oder Verschleißerkrankungen wie Arthrose beeinträchtigt sind.
Ständige Schmerzen im Gelenk können den Alltag mächtig ausbremsen. Bei der Info-Veranstaltung am 21. Oktober erklärt Dr. Tural Ahmad, welche Möglichkeiten die rekonstruktive Gelenkchirurgie bietet, um Knie, Hüfte und Co. zu erhalten. Der Vortrag beginnt um 17.30 Uhr in der Spreewaldklinik. Download und Copyright
Weniger Schmerzen. Mehr Stabilität und Beweglichkeit.
Bevor irgendwann möglicherweise ein künstlicher Gelenkersatz notwendig wird, gibt es verschiedene Therapieoptionen. „Bei der Behandlung schauen wir nicht nur darauf, wie stark das Gelenk geschädigt ist, sondern berücksichtigen auch andere wichtige Faktoren wie den allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten, seine Aktivität und den Umfang der Einschränkungen“, sagt der Orthopäde und Unfallchirurg und betont: „An erster Stelle steht für uns immer, Schmerzen zu lindern, das Gelenk zu stabilisieren und seine Beweglichkeit zu verbessern.“
Hilfe für geschädigte Gelenke
In seinem Vortrag am 21. Oktober geht der Experte zunächst auf Ursachen und Symptome häufiger Erkrankungen und Verletzungen an Gelenken ein. Danach stellt Dr. Tural Ahmad diagnostische Möglichkeiten vor, mit denen das Ausmaß der Erkrankung oder der Umfang der Schädigung präzise festgestellt werden kann. „Wir arbeiten in der Spreewaldklinik Lübben mit verschiedenen Verfahren, um die Gelenkfunktion und -stabilität wiederherzustellen“, so der Departmentleiter. Bei der Patientenveranstaltung geht der Mediziner unter anderem näher auf die arthroskopische Chirurgie ein, bei der minimalinvasive Eingriffe an Schulter-, Knie- und Sprunggelenken durchgeführt werden. Außerdem stellt er einige knorpelregenerative Verfahren wie die autologe Chondrozytentransplantation (ACT) vor und erklärt, wie dadurch mit Hilfe von transplantiertem Eigengewebe beschädigte Knorpelstrukturen wieder regeneriert werden können. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Sehnen- und Bandrekonstruktionen, die beispielsweise bei Kreuzbandrissen oder defekten Rotatorenmanschetten in der Schulter zum Einsatz kommen.
Kostenfrei und ohne Voranmeldung
Im Anschluss an den Impulsvortrag haben Interessierte die Möglichkeit, individuelle Gesundheitsfragen zu stellen. Die Teilnahme an dem Info-Abend ist kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung möglich. Der Vortrag beginnt am 21. Oktober, um 17.30 Uhr, im Raum Lubin in der Spreewaldklinik Lübben.
Über das Klinikum Dahme-Spreewald
Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.