Senftenberg,
19
Februar
2026
|
11:26
Europe/Amsterdam

Diagnose: Darmkrebs?!

Experten der Sana Kliniken Niederlausitz raten zur regelmäßigen Vorsorge und informieren mit Informationsveranstaltung

Zusammenfassung
  • bundesweiter Darmkrebsmonat März startet
  • Experten der Sana Kliniken Niederlausitz raten zu regelmäßiger Vorsorge
  • kostenfreie Info-Veranstaltung mit Chefchirurg Dr. Ahmad Oyais am 4. März im Krankenhaus Senftenberg

Mit rund 60.000 Neuerkrankungen im Jahr ist Darmkrebs eine der häufigsten Krebsarten in Deutschland. Experten raten zu regelmäßiger Vorsorge, denn je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die Therapieaussichten. Anlässlich des bundesweiten Darmkrebsmonats März bieten die Sana Kliniken Niederlausitz am 4. März einen kostenfreien Info-Abend: Dr. Ahmad Oyais, Chefchirurg der Sana Kliniken Niederlausitz, informiert über modernen Möglichkeiten der Diagnostik sowie Therapieansätze und erklärt, wie Patienten auf ihrem Behandlungsweg begleitet werden.

Die gute Nachricht: Seit mehreren Jahren sinkt die Anzahl der Menschen, die an Darmkrebs erkranken. Allerdings gehören Krebserkrankungen im Dick- und Enddarm nach Angaben des Zentrum für Krebsregisterdaten noch immer zu den häufigsten Krebsleiden in Deutschland. Experten der Sana Kliniken Niederlausitz appellieren daher, regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen wie Darmspiegelungen zu nutzen. Denn je früher Auffälligkeiten im Darm erkannt werden, desto höher sind die Aussichten auf Heilung.

Darmkrebsmonat

 

Mut zur Vorsorge: Mit einer Koloskopie lassen sich Auffälligkeiten im Darm frühzeitig erkennen. 

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Vorsorgeangebot neu geregelt

Seit Anfang 2025 ist der Zugang zur Darmkrebsvorsorge in Deutschland leichter und einheitlich geregelt. Demnach erhalten Männer und Frauen ab 50 Jahren das gleiche Vorsorgeangebot und haben zweimal im Abstand von 10 Jahren einen Anspruch auf eine Vorsorge-Darmspiegelung. Die Klinik für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie in Lauchhammer ist spezialisiert auf solche Koloskopien zur Früherkennung. 

Dabei nehmen die erfahrenen Fachärzte und Endoskopie-Assistentinnen die Schleimhäute im Darm mit hochauflösenden Endoskopen unter die Lupe und halten während der Untersuchung Ausschau nach Auffälligkeiten wie Zellveränderungen und Polypen. Die Untersuchung dauert im Durchschnitt nur etwa 25 Minuten. Während der Koloskopie können bei Bedarf gleich Gewebeproben entnommen oder Polypen, die als die als Vorstufe von Darmkrebs gelten, entfernt werden. 
 

Regelmäßige Koloskopien senken Risiko

„Von 100 Personen im Alter von 60 Jahren haben 29 Prozent Polypen und etwa sechs Prozent der Deutschen erkranken an Darmkrebs. Durch regelmäßige Vorsorge kann Darmkrebs oder seine Vorstufen meist rechtzeitig erkannt werden“, verweist Dr. Ahmad Oyais auf aktuelle Studien. Der Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie in Lauchhammer behandelt mit seinem Team jedes Jahr auch viele Darmkrebs-Patienten.

Parallel zu Vorsorgeuntersuchungen kann jeder langfristig einiges für die Gesundheit seines Verdauungstraktes tun. Denn neben Faktoren wie eine erbliche Vorbelastung, das Alter und chronisch-entzündliche Darmkrankheiten spielt auch der Lebensstil eine Rolle. „Hochkalorische, fettreiche und ballaststoffarme Ernährung gehört ebenso zu den Risikofaktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum, Übergewicht und zu wenig Bewegung“, zählt Dr. Ahmad Oyais auf. Der erfahrene Mediziner rät dazu, nicht täglich rotes Fleisch zu essen. Stattdessen sind vitamin-, faser- und ballaststoffreiche Lebensmittel ideal – zum Beispiel fünfmal täglich Obst und Gemüse essen sowie ausreichend trinken. Das hält fit und fördert nicht nur die Darmgesundheit.

Chefarzt Dr. Ahmad Oyais mit Kittel

 

Bei einem kostenfreien Info-Abend am 4. März im Krankenhaus Senftenberg klärt Dr. Ahmad Oyais, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, über verschiedene diagnostische Verfahren und moderne Therapien sowie Risikofaktoren für die Entstehung von Darmkrebs auf. 

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Kostenfreier Info-Abend zu Darmkrebs

Im Rahmen des Darmkrebsmonats März veranstalten die Sana Kliniken Niederlausitz am 4. März einen kostenfreien Info-Abend unter dem Titel „Diagnose: Darmkrebs“. Dr. Ahmad Oyais informiert dabei über aktuelle Studien sowie Risiken für die Entstehung von Darmkrebs. Außerdem stellt der Chefchirurg einzelne diagnostische Verfahren näher vor und erklärt, wie die Erkrankung mit modernen Therapien und schonenden Operationen behandelt werden kann. Die Teilnahme an dem Infoabend, der um 17 Uhr im Barbara-Foyer im Krankenhaus Senftenberg beginnt, ist kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung möglich. Im Anschluss steht der Chefarzt für individuelle Fragen zum Thema zur Verfügung.

Zum Darmkrebsmonat März

Die bundesweite Aufmerksamkeits-Kampagne „Darmkrebsmonat März“ findet seit dem Jahr 2002 statt. Die gemeinsame Initiative von der Felix Burda Stiftung, der Deutschen Krebshilfe, der Deutschen Krebsgesellschaft, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), der Stiftung LebensBlicke und der Gastro-Liga wird in ganz Deutschland von verschiedenen Akteuren unterstützt.