Dahme-Spreewald,
18
Oktober
2024
|
10:06
Europe/Amsterdam

Endometriose erfolgreich erkennen und behandeln

Zusammenfassung
  • Kostenfreie Informationsveranstaltung am 23. Oktober 2024 mit dem zertifizierten Endometriose-Zentrum Königs Wusterhausen
     
  • Chefarzt Dr. Rüdiger Müller klärt über moderne Diagnostik und Therapiekonzepte für betroffene Frauen auf
     
  • Fragestunde mit Experten

Immer mehr Frauen in Deutschland erhalten die Diagnose Endometriose, eine chronische Erkrankung, bei der Betroffene oft unter starken Schmerzen leiden. Das zertifizierte Endometriose-Zentrum Königs Wusterhausen rückt das Thema unter dem Titel „Wenn meinen Schmerz niemand ernst nimmt – Endometriose erkennen und behandeln“ bei einer kostenfreien Patientenveranstaltung mit Chefarzt Dr. Rüdiger Müller am 23. Oktober in den Fokus und klärt auf.

„Endometriose ist keine neue Erkrankung, aber die diagnostischen Möglichkeiten, um sie zu erkennen, sind besser geworden“, sagt Chefarzt Dr. Rüdiger Müller vom Endometriose-Zentrum Königs Wusterhausen. Einer Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland zufolge wurde die chronische Erkrankung im Jahr 2022 bei knapp 10 von 1000 Frauen festgestellt, ein Anstieg von 65 Prozent binnen zehn Jahren.

Chefarzt Dr. Rüdiger Müller

Chefarzt Dr. Rüdiger Müller vom zertifizierten Endometriose-Zentrum Königs Wusterhausen klärt am 23. Oktober bei einer kostenfreien Patienteninformationsveranstaltung im Achenbach-Krankenhaus darüber auf, wie Endometriose erfolgreich erkannt und behandelt werden kann. 

Download und Copyright

Offene Ohren für Betroffene

Das Endometriose-Zentrum Königs Wusterhausen hat sich bereits vor vielen Jahren auf die Behandlung von Betroffenen spezialisiert. Heute werden hier Patientinnen aus der näheren und weiteren Umgebung betreut, manche kommen sogar aus dem Raum Dresden und Magdeburg. „Es ist wichtig, den Frauen zuzuhören, ihnen zu glauben und sie ernst zu nehmen“, sagt der erfahrene Chefarzt. Bei Endometriose handelt es sich um eine gutartige, chronische Erkrankung, bei der sich Gewebe, das ähnlich wie die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut ist, außerhalb der Gebärmutter ansiedelt. Die Ursachen dafür sind bisher unbekannt. „Einige Formen sind bei Ultraschalluntersuchungen gut erkennbar, zum Beispiel wenn sich Zysten gebildet haben. Aber oft liegen die ersten Endometrioseherde im Millimeterbereich. Das Problem: Das Ausmaß der organischen Veränderungen korreliert nicht mit dem Schmerzempfinden der Patientinnen“, erklärt Dr. Rüdiger Müller. Es kommt also vor, dass Betroffene starke Schmerzen beklagen, aber mögliche Verwachsungen an Eierstöcken oder im Bauchraum und am Becken nicht bei einer Sonographie erkennbar sind.

Ganzheitliche Betreuung mit multiprofessionellem Team

Die Spezialisten im Endometriose-Zentrum Königs Wusterhausen setzen daher auf eine umfassende Diagnostik, vor allem mit Hilfe von moderner Laser- und Videotechnik sowie Gewebeproben, die histologisch untersucht werden. Im Rahmen der Patientenveranstaltung geht Dr. Rüdiger Müller nicht nur auf die diagnostischen Möglichkeiten, sondern auch auf therapeutische Methoden und Schmerzkonzepte ein. Das Endometriose-Zentrum baut auf eine ganzheitliche, sensible und individuelle Betreuung der Frauen. Zu dem erfahrenen Team gehören Frauenärzte, Therapeuten, Psychologen und speziell qualifizierte Pflegekräfte. Außerdem vermittelt das Zentrum weitere Unterstützung zum Beispiel zu Selbsthilfegruppen.

Hilfe bei unerfülltem Kinderwunsch

 „Endometriose kann Frauen jeden Alters von der ersten Regelblutung bis hin zur Menopause betreffen. Nicht selten ist die Erkrankung Ursache für ungewollte Kinderlosigkeit. Dank moderner Therapien sind wir heute in der glücklichen Lage, nicht nur starke Beschwerden zu lindern, sondern können oft auch bei Betroffenen mit Kinderwunsch die Fruchtbarkeit verbessern“, sagt der Chefarzt.

Chefarzt-Fragestunde

Nach dem Vortrag haben Teilnehmende die Möglichkeit, individuelle Fragen zum Thema mit dem Gynäkologen zu besprechen und sich weiteren Rat zu holen. Die Informationsveranstaltung am 23. Oktober 2024 beginnt um 17:30 Uhr im Konferenzraum II im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen, Köpenicker Straße 29. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

Über das Klinikum Dahme-Spreewald 

Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versordnungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.

Über die Sana Kliniken AG

Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.