Frisch am Herzen operiert – und schon auf Entdeckungstour
Sana-Herzzentrum Cottbus begeistert bei der Nacht der kreativen Köpfe mehr als 1.400 Besucher mit Herzmedizin zum Mitmachen
Zusammenfassung
- Herzmedizin hautnah: Nacht der kreativen Köpfe im Sana-Herzzentrum Cottbus lockt rund 1400 Gäste
- Staunen. Ausprobieren. Entdecken: Geführte Touren, Erlebnisstationen und Mitmachangebote machen Herzmedizin erlebbar
- Vom Patienten zum Besucher: frisch operierter TAVI-Patient geht im Hybridsaal auf Entdeckungstour
Zehn Erlebnisstationen, zwei geführte Touren und jede Menge Aha-Momente: Bei der Nacht der kreativen Köpfe im Sana-Herzzentrum Cottbus wird moderne Herzmedizin hautnah begreifbar – zum Staunen, Anfassen und Ausprobieren. Für einen frisch operierten Patienten ist die Nacht ein ganz besonderer Herzensmoment: Wenige Stunden nach seiner erfolgreichen TAVI-Prozedur konnte er sich im Hybridsaal live anschauen, welches Hightech-Verfahren ihm kurz zuvor neue Lebensqualität geschenkt hat.
„Das das so groß ist, hätte ich nicht gedacht. Das sind ja ein halber Zoll oben und ein dreiviertel Zoll unten“, sagt Thomas Heptner und schaut staunend auf eine der Herzklappenprothesen, die jetzt auch in seinem Herzen schlägt. Am Freitagmorgen wurde dem 70-jährigen Cottbuser im Sana-Herzzentrum eine TAVI-Klappe implantiert. Am Samstagabend kann er sein Patientenbett bereits verlassen und sich bei einer Tour in den Hybridsaal anschauen, wie die künstliche Aortenklappe aussieht, wie sie implantiert wird und wie es möglich ist, dass der Eingriff schmerzfrei verläuft.
Wiedersehen im Hybridsaal: Am Freitagmorgen hatte Chefkardiologe Dr. Axel Harnath mit seinem interdisziplinären Team bei Thomas Heptner eine künstliche Aortenklappe mittels TAVI-Prozedur eingesetzt. Am Samstagabend konnte der Patient bereits bei der Führung in den Hybridsaal teilnehmen. Download und Copyright
Entscheidung nicht bereut
Dass das Sana-Herzzentrum Cottbus mit rund 650 solchen minimalinvasiven Klappenimplantationen im Jahr zu den leistungsstärksten TAVI-Zentren Europas gehört, hatte Thomas Heptner bereits im Mai erfahren, als er sich per Livestream die „Herzmedizin kompakt“-Veranstaltung der Spezialklinik anschaute. Für den 70-Jährigen stand nie in Frage, wo er sich behandeln lassen würde: „Das sind die Besten hier, hier werden andere Ärzte ausgebildet. Warum sollte ich mich da irgendwo anders operieren lassen?“, sagt Thomas Heptner und hat seine Entscheidung nicht bereut: „Alle sind so nett und es geht mir schon viel besser. Die Luftnot ist weg.“
Im Elektrophysiologie-Labor zeigte Oberarzt Andreas Terne, wie Herzrhythmusstörungen behandelt werden und wie wenige Millimeter dicke Stents ein verschlossenes Herzkranzgefäß bei nach einem Herzinfarkt offen halten können. Download und Copyright
Spannende Einblicke in den Klinikalltag
Der Cottbuser ist einer von mehr als 4.500 Patienten, die sich jedes Jahr herzchirurgisch und kardiologisch im Sana-Herzzentrum Cottbus behandeln lassen. Wie moderne Herzmedizin in Deutschlands bestem Krankenhaus in der Kategorie 50 bis 150 Betten funktioniert, das konnten die Besucher bei der Nacht der kreativen Köpfe hautnah erleben – mit den Menschen, die hier in interdisziplinären Teams rund um die Uhr die hochspezialisierte Versorgung für Lausitzer Herzen sichern. Ärzte und Pflegeprofis, Therapeuten, Sozialdienst und viele weitere Berufsgruppen gewährten spannende Einblicke in ihren Arbeitsalltag.
Bei geführten Touren ging es nicht nur in den Hybridsaal, sondern auch in das moderne Elektrophysiologie Labor der Klinik, in dem Herzrhythmusstörungen behandelt werden. Dabei konnten Mutige sogar selbst an einem Präparat dem Herzrhythmus auf die Spur gehen. Im Room of Error nebenan waren wachsame Blicke gefragt: In dem vorbereiteten Patientenzimmer gingen die Besucher mit Checklist auf die Suche nach Risiken und Fehlern, die zur Gefahr für Patienten werden könnten. Und dabei wurde so manchem klar, auf wie viele Details Pflegeprofis im Klinikalltag achten, damit Patienten sich rasch erholen können.
Intensivmedizin erleben: Der Hörsaal im Cottbuser Herzzentrum hatte sich für die Nacht der kreativen Köpfe in eine Intensivstation verwandelt. Download und Copyright
Zwischen Intensivmedizin und XXL-Herz
Rund 1.400 Menschen haben die Gelegenheit genutzt, bei der Nacht der kreativen Köpfe im Cottbuser Herzzentrum hinter Türen zu schauen, die sonst für Besucher verschlossen bleiben. Für alle, die sich keinen der heißbegehrten Plätze bei einer der Touren sichern konnten, gab es parallel jede Menge zu erleben. Der Hörsaal der Spezialklinik hatte sich für eine Nacht in eine Intensivstation verwandelt. Rund um ein Patientenbett leuchtete und piepte modernste Medizintechnik. Rundherum konnten sich die Besucher von den Herzensrettern erklären lassen, wie Herz-Lungen-Maschine, Dialyse-Gerät und Co. dafür sorgen, dass Patienten im Ernstfall wertvolle Zeit gewinnen. Ganz besonders imposante An- und Einblicke bot das XXL-Herz-Modell im Foyer. Hier konnten sich Besucher Herzklappen, Herzkranzgefäße und mehr in Übergröße anschauen, während ein paar Meter weiter am Echosimulator schlagende Herzen live auf dem Monitor sichtbar gemacht wurden und Gäste selbst einmal einen Ultraschall ausprobieren konnten. Was klassische Schrittmacher und winzige Micra-Implantate leisten, erklärten Herzchirurgen und Kardiotechniker.
Blick ins Herz: An einem XXL-Modell konnten Besucher Herzklappen, Herzkranzgefäße und Co. anschauen. Download und Copyright
Zuschauen. Anfassen. Mitmachen.
Noch mehr zum Staunen gab es im Medtronic-Truck vor der blau leuchtenden Klinikfassade: Das Team hatte die Zukunft der innovativen Herz-Rhythmus-Medizin auf vier Rädern zum Anfassen und Erleben nach Cottbus gebracht. Ob beim Reanimationstraining an Übungspuppen, beim Rätsel und Puzzeln in der Kids-Welt oder beim chirurgischen Nähen mit echten OP-Instrumenten: Überall konnten Gäste nicht nur zuschauen, sondern anfassen und mitmachen. Und genau darum ging es bei der Nacht der kreativen Köpfe: Moderne Herzmedizin auf ganz besondere Weise erlebbar und für viele Besucher zu einem echten Herzens-Aha-Moment werden lassen.
Über das Sana-Herzzentrum Cottbus
Das Sana-Herzzentrum Cottbus im Herzen der Lausitz bietet medizinisch-pflegerische Leistungen auf höchstem Qualitätslevel. Jährlich lassen sich mehr als 4.500 Patienten herzchirurgisch und kardiologisch stationär durch die versierten Mediziner behandeln. Moderne Technik und innovative Therapiekonzepte für den Patienten gewährleisten größtmögliche Sicherheit und beste Langzeitergebnisse. Seit der ersten Operation am offenen Herzen am 7. Juni 1995 erbringt ein interdisziplinäres Team Tag für Tag Herzmedizin auf europaweitem Spitzenniveau.
Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist nicht nur ein Krankenhaus in der Versorgungslandschaft. Es ist der Geburtsort der modernen Herzmedizin in Brandenburg. Seit der ersten Operation am offenen Herzen im Land Brandenburg am 7. Juni 1995 haben interdisziplinäre Teams tausenden Patienten geholfen. Mehr als 100.000 behandelte Patienten, eines der leistungsstärksten TAVI-Zentren in Europa, mehrfach ausgezeichnet als beste Kardiologie im Land Brandenburg, ausgezeichnet als beste Herzchirurgie in Deutschland, höchste Weiterempfehlungsquote aller Herzzentren. Alle diese Fakten stehen für die außergewöhnliche Leistung, die hier seit mehr als 30 Jahren erbracht wird.