Dahme-Spreewald,
28
September
2026
|
08:12
Europe/Amsterdam

Gut begleitet von Anfang an

Weltstillwoche 2026: Die KDS-Geburtshilfen machen Familienwissen sichtbar

Zusammenfassung
  • Sieben Tage, sieben konkrete Familienfragen: KDS begleitet die Weltstillwoche vom 28. September bis 4. Oktober mit alltagsnaher Social-Media-Serie
  • Geburtshilfen der Spreewaldklinik Lübben und des Achenbach-Krankenhauses Königs Wusterhausen zeigen, wie medizinische Sicherheit im Kreißsaal und persönliche Weiterbetreuung auf der Wochenstation ineinandergreifen
  • Stillen wird aktiv gefördert – zugleich erhalten Familien auch bei Teilstillen oder Flaschenernährung fachlich sichere, respektvolle Unterstützung ohne moralischen Druck
  • fachliche Abstimmungen, telemedizinische Rücksprachen und gemeinsame digitale Übergaben vernetzen die Teams beider Standorte – besonders dann, wenn komplexe Fragestellungen eine zusätzliche fachliche Perspektive erfordern

Ein Baby schmatzt, dreht suchend den Kopf oder führt die Hand zum Mund. Es sind kleine Zeichen, die Eltern am Anfang erst lesen lernen müssen. Genau dabei helfen die erfahrenen Hebammen und Gynäkologen im Rahmen der Weltstillwoche 2026 im Klinikum Dahme-Spreewald. Orientierung, Sicherheit und erreichbare Hilfe – dafür stehen die beiden Geburtshilfen im Spreewald und südlich von Berlin. Unter dem Kampagnendach „Gut begleitet. Von Anfang an.“ beantworten erfahrene Hebammen vom 28. September bis 4. Oktober jeden Tag eine konkrete Frage aus dem Familienalltag auf den Sozialen Netzwerken des Klinikums.

Oberärztin Anne Faßl und Chefarzt Vlad Vacaru

Hebammen und Ärztinnen und Ärzte arbeiten im Kreißsaal Hand in Hand für eine sichere und individuell begleitete Geburt.

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Sicherheit im Kreißsaal

Mehr als 800 Mal Babyglück allein im vergangenen Jahr - mehr als 12.000 Spreewälder Originale und königlich geborene Babys in den letzten zehn Jahren. Die Geburtshilfen des Klinikum Dahme Spreewald überzeugen durch Fachlichkeit, Familiennähe und Sicherheit. Denn während der Geburt arbeiten erfahrene Hebammen und kompetente Ärzte im Klinikum Dahme Spreewald rund um die Uhr eng zusammen. Sie beobachten Mutter und Kind, begleiten unterschiedliche Gebärpositionen und reagieren, wenn Diagnostik, Schmerzlinderung oder ein geburtshilflicher Eingriff notwendig werden. Auch bei besonderen Ausgangslagen wird der sichere Geburtsweg individuell besprochen und gemeinsam mit den werdenden Eltern festgelegt. Entscheidend ist die Verbindung aus moderner Medizin, eingespielten Abläufen und einer Betreuung, die Wünsche ernst nimmt, ohne die Sicherheit von Mutter und Kind aus dem Blick zu verlieren.

Zwei Standorte – digital und fachlich eng verbunden

Dabei ist auch die telemedizinische und digitale Vernetzung der beiden Krankenhausstandorte im Nord- und im Süd-Kreis für Familien eine echte Errungenschaft. Wenn bei Mutter oder Kind eine komplexe Frage auftritt, kann das betreuende Team die Kolleginnen und Kollegen der Schwesterklinik zeitnah fachlich einbeziehen. Relevante Beobachtungen, Befunde und die geplanten nächsten Schritte werden in regelmäßigen standortübergreifenden Austauschrunden und gemeinsamen digitalen Übergaben strukturiert besprochen. So bleiben Hebammen und Ärzte auf einem aktuellen Informationsstand und können die weitere Versorgung abgestimmt planen. Die Untersuchung und persönliche Betreuung finden weiterhin unmittelbar vor Ort statt; die digitale Vernetzung ergänzt sie um kurze Wege und eine zusätzliche fachliche Perspektive. Ein sinnvoller Weg in Zeiten, in denen immer weniger Geburtskliniken für die Versorgung bereitstehen. „Unsere beiden Geburtshilfen arbeiten als eng verbundenes fachliches Netzwerk. Bei komplexen Fragestellungen können sich die Teams in Lübben und Königs Wusterhausen regelmäßig und bei Bedarf kurzfristig abstimmen: Welche Befunde liegen vor? Was wurde bereits veranlasst? Worauf kommt es im nächsten Schritt an? Gemeinsame digitale Übergaben sorgen dafür, dass alle Beteiligten auf einem aktuellen Informationsstand arbeiten. Telemedizin ersetzt dabei aber nie die persönliche Betreuung – sie hilft uns, zusätzliche Expertise schnell und gezielt einzubeziehen“, sagt Dr. (Ro) Vlad Vacaru, der die beiden Abteilungen in Lübben und Königs Wusterhausen seit Mai dieses Jahres als Chefarzt leitet.

Geburtshilfe Lübben

Die Geburtshilfe an den Standorten Lübben und Königs Wusterhausen bietet werdenden Eltern für eine individuell begleitete Geburt.

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Nach der Geburt beginnt das Abenteuer Kennenlernen

Ist das Baby geboren, verändert sich die Aufgabe des Teams. Auf der Wochenstation geht es nun darum, Mutter und Kind weiter zu beobachten, Nähe zu ermöglichen und Familien für den Alltag zu stärken. Hebammen und Pflegefachkräfte helfen beim ersten Anlegen, beobachten eine Mahlzeit, erklären frühe Hungerzeichen und unterstützen ebenso sicher beim Fläschchengeben. Fragen zur Pflege des Neugeborenen, zum eigenen Wohlbefinden oder zu den ersten Tagen zu Hause bekommen Raum – ohne Eile und ohne den Anspruch, dass Eltern sofort alles können müssen.

Diese Trennung ist wichtig: Während im Kreißsaal Geburt und medizinische Sicherheit im Mittelpunkt stehen, folgt auf der Wochenstation die liebevolle, praktische Weiterbetreuung. Beides gehört zu einem guten Anfang – und beides ist Teil des KDS-Versprechens. „Viele Eltern denken, sie müssten sofort alles können. Das müssen sie nicht. Wir schauen gemeinsam auf die Signale des Babys, verändern manchmal nur eine kleine Position und geben Familien die Ruhe, ihren eigenen, sicheren Weg zu finden“, erklärt Hebamme Sabrina Neubert.

Stillen fördern – ohne Druck aufzubauen

Stillen ist wertvoll und wird aktiv gefördert. Doch nicht jeder Stillstart gelingt sofort, nicht jede Mutter kann oder möchte voll stillen und manche Pläne verändern sich. Gute Begleitung zeigt sich deshalb nicht an einem einzigen Ergebnis. Sie zeigt sich daran, ob eine Familie fachlich sicher informiert wurde und einen Weg findet, der Mutter und Baby versorgt. Dazu kann Vollstillen gehören, Teilstillen oder Säuglingsanfangsnahrung. Auch beim Fläschchen bleiben die Grundbedürfnisse dieselben: Das Baby liegt leicht aufrecht, gut gestützt, behütet und nah am Körper. Es darf Pausen machen und muss die Flasche nicht leer trinken. Bei der Nahrung zählen eine geeignete Anfangsnahrung, frische und exakte Zubereitung sowie individuelle Beratung bei medizinischen Besonderheiten. „Die wichtige Nähe entsteht dabei vor allem durch Blickkontakt, Stimme, Wärme und Berührung – nicht durch eine Ernährungsform allein“, weiß Hebamme Sabrina Neubert aus Erfahrung.

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Die ersten Stunden nach der Geburt gehören ganz dem Kennenlernen, der Nähe und dem behutsamen Ankommen von Mutter und Kind.

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Spreewälder Original oder einfach königlich

Die beiden KDS-Geburtsorte tragen ihre eigene Handschrift. In Lübben beginnt die Geschichte eines „Spreewälder Originals“. In Königs Wusterhausen darf der Start „Einfach königlich“ sein. Die Geburtsmarken schaffen Nähe und lokale Identität – getragen werden sie von derselben Haltung: Familien werden respektvoll informiert, medizinisch sicher begleitet und nach der Geburt nicht allein gelassen. Und genau aus diesem Grund startet das Team der Geburtshilfe im Klinikum Dahme-Spreewald während der Weltstillwoche vom 28. September bis 4. Oktober 2026 eine Aufklärungs- und Wissenskampagne auf den Sozialen Netzwerken. Jeden Tag beantworten die KDS-Hebammen Birgit Witkowski und Sabrina Neubert eine Frage aus dem Familienalltag. Die Reels reichen vom guten Start über Bonding, Clusterfeeding und Ernährung der Mutter bis zu Teilstillen, Säuglingsnahrung, Trinkzeichen und Warnsignalen. Eine ärztliche Stimme ergänzt die medizinische Einordnung. So entsteht ein praktischer Begleiter, den Eltern speichern, teilen und später erneut aufrufen können.

Die Beiträge erscheinen täglich auf den Instagram- und Facebook-Kanälen des Klinikums Dahme-Spreewald. Aktuelle Kontakte, Beratungsangebote und Links werden in den jeweiligen Beiträgen standortgenau ergänzt.

Über das Klinikum Dahme-Spreewald

Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.

Über die Sana Kliniken AG