Info-Abend: So ein Kreuz mit dem Kreuz
Wie SKN-Experten Wirbelsäulen-Patienten wieder fit machen
- Kostenfreie Patientenveranstaltung am 25. März im Krankenhaus Senftenberg
- Niederlausitzer Wirbelsäulen-Spezialist zeigt Wege zu neuer Mobilität und Lebensqualität
- Fragestunde mit dem Experten
Rückenschmerzen zählen deutschlandweit zu den häufigsten Gesundheitsbeschwerden. Sie schränken die Mobilität ein, rauben Lebensqualität und werfen viele Fragen auf: Woher kommt der Schmerz? Was steckt dahinter? Und was hilft wirklich? Bei der kostenfreien Patientenveranstaltung „So ein Kreuz mit dem Kreuz – Wie SKN-Experten Sie wieder fit machen“ informiert der Niederlausitzer Wirbelsäulen-Experte Dr. Steffen Sola über Ursachen und Risiken sowie moderne Diagnostik und Therapie. Im Anschluss an den Vortrag steht der Neurochirurg für Fragen zur Verfügung.
Es beginnt oft ganz harmlos: Ein plötzliches Stechen beim Aufstehen, hartnäckige Verspannungen oder unangenehmes Ziehen im Rücken. Wenn die Beschwerden nicht verschwinden, können sie zum ungeliebten Dauerbegleiter werden – und Hinweise auf eine ernsthafte Erkrankung der Wirbelsäule sein. „Unsere Wirbelsäule trägt uns ein Leben lang – doch viele Belastungen hinterlassen Spuren. Langes Sitzen, schweres Heben, Übergewicht oder Bewegungsmangel beschleunigen den Verschleiß. Rauchen und ungesunde Ernährung machen es noch schlimmer“, sagt Dr. Steffen Sola, Bereichsleiter Neurotraumatologie, Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie in den Sana Kliniken Niederlausitz. Die Fachabteilung ist seit mehreren Jahren als Wirbelsäulenspezialzentrum von der Deutschen Wirbelsäulen Gesellschaft zertifiziert. Das Leistungsspektrum der Senftenberger Klinik reicht dabei von der Behandlung für Bandscheibenvorfälle über Therapien bei Einengungen des Spinalkanals bis hin zur Versorgung von Wirbelkörperbrüchen.
Um Ursachen für akute und chronische Rückenschmerzen, häufige Erkrankungen der Wirbelsäule sowie Prophylaxe und Therapie-Optionen dreht sich die kostenfreie Patientenveranstaltung mit Dr. Steffen Sola am 25. März im Krankenhaus Senftenberg. Download und Copyright
Steigender Bedarf an spezialisierter Wirbelsäulenmedizin
Nach aktuellen Daten der AOK klagen mehr als 80 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Jahr über Rückenschmerzen. Rund 26 Millionen Menschen sind ärztlich behandelt – das entspricht fast einem Drittel der Bevölkerung. Auch die Deutsche Rentenversicherung weist darauf hin, dass Rückenleiden inzwischen die häufigste Ursache für krankheitsbedingte Ausfälle und Frühverrentungen sind. Besonders in Regionen mit älter werdender Bevölkerung, wie der Lausitz, steigt der Bedarf an spezialisierter Wirbelsäulenmedizin kontinuierlich. „Chronische Rückenschmerzen und eine eingeschränkte Mobilität müssen kein Dauerzustand sein. Wenn konservative Methoden ausgereizt sind, bietet die moderne Wirbelsäulenchirurgie Hilfe mit schonenden, minimalinvasiven Operationstechniken“, erklärt der Neurochirurg, der auf operative Therapien von Erkrankungen der Wirbelsäule spezialisiert ist.
Ambulante und stationäre Versorgung verzahnt
Der erfahrene Mediziner steht mit seinem Team nicht nur regelmäßig im OP-Saal, sondern bietet auch Sprechstunden in der ambulanten Praxis für Neurochirurgie des Sana Gesundheitszentrum Niederlausitz an. Unter dem Dach des Senftenberger Krankenhauses sind die stationäre und ambulante Versorgung von Wirbelsäulen-Patienten eng verzahnt. Die Praxis für Neurochirurgie bietet Beratung, Diagnostik, Nachsorge sowie medikamentöse Schmerztherapien, während die operative Versorgung im stationären Leistungsspektrum Patienten zurück auf die Beine bringt. Dank der interprofessionellen Zusammenarbeit von Wirbelsäulenchirurgen, Radiologen, OP-Teams und breiter Funktionsdiagnostik in der Klinik sind Patienten rundum versorgt.
Von Prophylaxe bis Therapie
In der kostenfreien Patientenveranstaltung am 25. März erläutert Dr. Steffen Sola verständlich und praxisnah Ursachen und Warnzeichen für häufige Erkrankungen der Wirbelsäule wie Bandscheibenvorfälle, Wirbelkanalverengungen oder ein Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke. In seinem Vortrag geht er ebenso darauf ein, wie moderne Diagnostik Gewissheit schafft und was mit konservativen sowie operativen Therapieverfahren machbar ist, um Betroffene wieder möglichst mobil und schmerzfrei zu machen. „Wir möchten Patienten und Angehörigen Orientierung geben, Ängste nehmen und Wege zurück zu mehr Beweglichkeit und Lebensqualität aufzeigen“, so Dr. Steffen Sola.
Der Info-Abend beginnt um 17 Uhr im Barbara-Foyer im Krankenhaus Senftenberg. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Im Anschluss an den Vortrag bleibt Zeit für individuelle Gesundheitsfragen zum Thema.