Senftenberg,
07
Januar
2026
|
08:52
Europe/Amsterdam

Kinderarzt oder Notaufnahme?

Richtig handeln bei Fieber, Infekten, Stürzen und Co. / Kostenfreier Elternabend im Krankenhaus Lauchhammer

Zusammenfassung
  • Kostenfreier Infoabend für Eltern, Großeltern und Erziehende am 21. Januar im Krankenhaus Lauchhammer
  • Chefärztin der Kinderklinik gibt Sicherheit im Umgang mit Krankheitssymptomen und Verletzungen
  • Fragestunde mit der Expertin

Fieber, Magen-Darm-Infekte, Stürze und Co. – Eltern kennen die Sorge, wenn ihr Kind plötzlich krank wird oder sich verletzt. Doch wann ist ein Besuch in der Kinderarztpraxis ausreichend, wann ist der Weg in die Notaufnahme notwendig? Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, gibt bei einem kostenlosen Elternabend am 21. Januar, um 17 Uhr, im Krankenhaus Lauchhammer Antworten auf diese Fragen.

„Wenn das Fieber einfach nicht sinkt, wenn Durchfälle und Erbrechen anhalten oder das Kind vom Klettergerüst gestürzt ist, sind Eltern oft in großer Sorge und nicht selten verunsichert“, sagt Dr. Carolin Stegemann. Die Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer kümmert sich mit ihrem Team jedes Jahr um hunderte junge Patienten in der Kindernotaufnahme und auf der Kinderstation. Die erfahrene Kinderärztin weiß: Wenn es Kindern nicht gut geht, ist ärztlicher Rat gefragt und in manchen Fällen zählt jede Minute. 

Carolin Stegemann


Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, gibt beim Elternabend am 21. Januar 2026 im Krankenhaus Lauchhammer Empfehlungen, wie Eltern richtig handeln, wenn ihr Kind hohes Fieber hat, gestürzt ist, an einem Infekt erkrankt ist und mehr. 

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Atemnot. Starke Schmerzen. Vergiftung.

Doch wann ist der Weg in die Kindernotaufnahme notwendig und wann reicht ein Besuch beim Kinderarzt? Genau diese Frage steht beim Elternabend am 21. Januar 2026 in der Alten Cafeteria im Krankenhaus Lauchhammer im Fokus. „Wir wollen Eltern und Bezugspersonen mehr Sicherheit im Umgang mit Krankheitssymptomen und Verletzungen ihrer Kinder geben“, erklärt Dr. Carolin Stegemann. Einfühlsam, verständlich und praxisnah geht die Kinderärztin unter anderem auf folgende Fragen ein:

  • Wann genau sprechen wir von hohem, nicht senkbarem Fieber?
  • Wie erkennt man Nackensteife und worauf kann diese hindeuten?
  • Was könnten Ursachen für akute Atemnot bei Kindern sein?
  • Wie reagieren Eltern am besten auf Bewusstseinsstörungen ihrer Jüngsten, wie auf Krampfanfälle?
  • Was ist bei starken Schmerzen zu tun?
  • Nach welchen Stürzen bzw. Unfällen sollte man sich wann wohin wenden?
  • Welche Erste-Hilfe-Maßnahmen sind bei Vergiftungen ratsam?
Kinderklinik Lauchhammer

 

Das Team der Klinik für KInder- und Jugendmedizin in Lauchhammer ist rund um die Uhr im Einsatz, damit junge Patienten aus der Region Tag und Nacht bestens versorgt sind. 

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Sicherheit und Entscheidungshilfe

Ziel der Info-Veranstaltung ist es, Eltern, Großeltern und Erziehenden mehr Handlungssicherheit zu geben. „Einer Berliner Studie zufolge suchen viele Eltern Hilfe in Notaufnahmen, obwohl es sich gar nicht um lebensbedrohliche Zustände handelt“, erklärt die Chefärztin und verweist auf eine Studie aus dem Jahr 2019, wonach mehr als die Hälfte der vorgestellten Kinder keine Notfallbehandlung benötigte und nur rund 15 Prozent stationär aufgenommen wurden. Auffällig war zudem, dass manche Beschwerden bereits seit einer Woche oder sogar über einen Monat bestanden.

„Nicht jeder Fall ist ein Fall für die Kindernotaufnahme. Aber wir sind rund um die Uhr für Eltern und Kinder da und einsatzbereit, um jungen Patienten in akuten Notfällen schnell helfen zu können“, betont Dr. Carolin Stegemann. Eltern, die sich unsicher sind, können jederzeit auf der Kinderstation anrufen, um sich Rat zu holen und so vielleicht auch den Weg ins Krankenhaus zu sparen.

Fragestunde mit der Expertin

Nach dem Vortrag haben Teilnehmende die Möglichkeit, individuelle Gesundheitsfragen zum Thema an die Chefärztin zu stellen. Außerdem können sich interessierte vor Ort auch über die Sprechstundenangebote bei speziellen Fragestellungen zu Themen wie Allergologie oder Behandlungen in der Klinik informieren. Die Teilnahme an dem Elternabend ist kostenfrei und eine vorherige Anmeldung nicht notwendig.