Cottbus,
08
Oktober
2026
|
10:55
Europe/Amsterdam

Markus Lehnigk übernimmt die Führung in Cottbus – Marc Bernstädt die Region Ost

Kontinuität in bewegten Zeiten: Vertraute Führung für das Sana-Herzzentrum Cottbus, neue strategische Verantwortung für Marc Bernstädt an zwölf Klinikstandorten zwischen Berlin und Leipzig

Zusammenfassung

Zusammenfassung

  • Markus Lehnigk übernimmt nach dreieinhalb Jahren als Kaufmännischer Direktor die Geschäftsführung des Sana-Herzzentrum Cottbus.
  • Marc Bernstädt verantwortet als Regionalgeschäftsführer Ost künftig zwölf Krankenhausstandorte in Brandenburg Süd und Sachsen – darunter die beiden Herzzentren in Sana-Trägerschaft in Cottbus und Dresden.
  • Deutschlands beste Klinik ihrer Größenklasse setzt ihren Zukunftskurs fort und erweitert mit einer neuen multifunktionalen OP-Einheit die Behandlungskapazitäten.

Ein Wechsel an der Spitze von Deutschlands bestem Krankenhaus seiner Kategorie – und zugleich ein klares Signal für Kontinuität: Markus Lehnigk übernimmt die Geschäftsführung des Sana-Herzzentrum Cottbus. Seit dreieinhalb Jahren gestaltet der bisherige Kaufmännische Direktor die Entwicklung der renommierten Spezialklinik maßgeblich mit. Er kennt das Haus, seine Menschen und seine medizinische Stärke – und steht für eine Führung, die hohen Qualitätsanspruch mit wirtschaftlicher Verantwortung verbindet.

Parallel wächst die Verantwortung von Marc Bernstädt. Der bisherige Geschäftsführer des Sana-Herzzentrum Cottbus und Cluster-Geschäftsführer für Brandenburg Süd wechselt in die Regionalgeschäftsführung Ost. Künftig trägt er die strategische Gesamtverantwortung für zwölf Krankenhausstandorte südlich von Berlin bis nach Leipzig. Dazu gehören die Versorgungscluster Brandenburg Süd und Sachsen sowie die beiden Herzzentren in Sana-Trägerschaft in Cottbus und Dresden. Sana ordnet damit Verantwortung neu, ohne Bewährtes aufzugeben: Markus Lehnigk führt den Cottbuser Standort aus den eigenen Reihen weiter, während Marc Bernstädt seine Erfahrung in ein größeres Versorgungsnetzwerk einbringt.

„Markus Lehnigk hat in den vergangenen Jahren eindrucksvoll gezeigt, dass er dieses besondere Haus nicht nur kennt, sondern versteht: seine medizinische Stärke, seine Kultur und vor allem die Menschen, die jeden Tag Spitzenmedizin möglich machen“, sagt Marc Bernstädt. „Die Übertragung der Geschäftsführung ist deshalb eine konsequente Entscheidung und Ausdruck großen Vertrauens. Ich weiß das Sana-Herzzentrum Cottbus bei ihm in sehr guten Händen. In meiner neuen Rolle möchte ich genau diesen Gedanken auf die gesamte Region übertragen: starke Führung vor Ort, klare medizinische Profile und ein Netzwerk, das Menschen ohne Umwege zur richtigen Versorgung führt.“

Führungskräfte vor dem Sana-Herzzentrum

Wechsel in der Geschäftsführung des Sana-Herzzentrum Cottbus: Markus Lehnigk (r.) übernimmt die Geschäftsführung der Cottbuser Spezialklinik von Marc Bernstädt (l.), der als neuer Regionalgeschäftsführer ab sofort die strategische Gesamtverantwortung für insgesamt 12 Krankenhausstandorte in den Versorgungsclustern Brandenburg Süd und Sachsen trägt. Download und Copyright

Starke Häuser. Gemeinsame Richtung.

Die neue Regionalstruktur soll die Eigenständigkeit der einzelnen Kliniken nicht ersetzen, sondern ihre Stärken besser miteinander verbinden. Entscheidungen bleiben nah am Standort. Gleichzeitig werden medizinische Schwerpunkte gemeinsam entwickelt, Investitionen aufeinander abgestimmt und Wissen sowie erfolgreiche Versorgungskonzepte über Klinikgrenzen hinweg geteilt.

Für Patienten wird diese Zusammenarbeit dort spürbar, wo heute noch Brüche entstehen: zwischen Praxis und Krankenhaus, zwischen wohnortnaher Grundversorgung und hochspezialisierter Medizin oder beim Übergang in die Nachsorge. Klare Ansprechpartner, abgestimmte Behandlungspfade und gemeinsame Qualitätsstandards sollen Wege verkürzen, Doppeluntersuchungen vermeiden und dafür sorgen, dass Menschen schneller die Expertise erhalten, die sie tatsächlich benötigen.

Das ist auch die Antwort von Sana auf den tiefgreifenden Wandel im Gesundheitswesen. Krankenhausreform, GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, steigende Personal- und Sachkosten sowie der wachsende Fachkräftebedarf engen die Spielräume der Kliniken ein. Umso wichtiger ist es, medizinische Qualität und wirtschaftliche Stabilität gemeinsam zu sichern. Gesundes Wirtschaften bedeutet dabei nicht, an Versorgung zu sparen. Es bedeutet, Ressourcen gemeinsam zu priorisieren und gezielt dort zu investieren, wo sie den größten Nutzen für Patienten schaffen. So werden integrierte Gesundheitsnetzwerke, soziale Verantwortung und der Anspruch, Partner Nr. 1 für Gesundheit zu sein, in der Region konkret.

Spitzenmedizin mit klarem Kurs

Das Sana-Herzzentrum Cottbus nimmt in diesem Netzwerk eine besondere Rolle ein. In der aktuellen Studie „Deutschlands beste Krankenhäuser“ des F.A.Z.-Instituts und ServiceValue belegt die Spezialklinik Platz eins in der Kategorie der Häuser mit 50 bis unter 150 Betten. Auch Herzchirurgie und Kardiologie erreichen Spitzenplätze in ihren Fachgebieten. Als einzige Herzchirurgie im Süden Brandenburgs ist das Herzzentrum zugleich ein unverzichtbarer Baustein der regionalen Versorgung.

Seit der ersten Operation am offenen Herzen im Jahr 1995 wurden in Cottbus mehr als 110.000 Patienten behandelt. Über 6.500 kathetergestützte Aortenklappenimplantationen machen das Haus zu einem der erfahrensten TAVI-Zentren Europas. Hinter diesen Zahlen steht ein eingespieltes Team aus Kardiologie, Herzchirurgie, Kardioanästhesie, Intensivmedizin, Pflege, Funktionsdiensten, Kardiotechnik und Verwaltung. Sein Zusammenspiel ist die Grundlage für die Qualität und Verlässlichkeit, für die das Herzzentrum weit über die Lausitz hinaus bekannt ist.

„Die neue Aufgabe bedeutet mir persönlich sehr viel. Ich übernehme Verantwortung für ein Haus, dessen außergewöhnliche Stärke ich seit dreieinhalb Jahren jeden Tag erleben darf“, sagt Markus Lehnigk. „Der erste Platz im bundesweiten Klinikvergleich gehört dem gesamten Team – und ich möchte diesen Moment vor allem nutzen, um Danke zu sagen. Gleichzeitig stehen mit Krankenhausreform, Beitragssatzstabilisierung und Fachkräftemangel Herausforderungen vor uns, die klare Entscheidungen verlangen. Ich bin überzeugt, dass wir ihnen mit unserem starken Teamgeist, gezielten Investitionen und dem gemeinsamen Anspruch begegnen werden, weiterhin jeden Tag das Beste für unsere Patienten zu geben.“

Herzchirurg Temirlan Erkenov

Als einzige Herzchirurgie im Süden Brandenburgs behandelt das Sana-Herzzentrum Cottbus komplexe Erkrankungen des Herzens. Mehr als 110.000 Patienten sind seit der Gründung des Sana-Herzzentrum Cottbus vor mehr als 30 Jahren inzwischen in dem Hochleistungshaus behandelt worden. Und die Entwicklung der Behandlungskapazitäten geht weiter. Download und Copyright

Mehr Raum für moderne Rhythmusmedizin

Der nächste Entwicklungsschritt ist bereits vorbereitet: Noch in diesem Jahr soll der Bau einer neuen multifunktionalen OP-Einheit beginnen. Sie wird vor allem zusätzliche Kapazitäten für die Behandlung komplexer und potenziell lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen sowie die interventionelle Behandlung von Herzklappenerkrankungen schaffen. Damit stärkt das Herzzentrum einen Bereich, dessen Bedeutung mit der älter werdenden Bevölkerung weiter wächst, und erweitert die Möglichkeiten für moderne elektrophysiologische Untersuchungen, Therapien und baut die Kapazitäten für interventionelle Klappentherapien mittels MitraClip, TAVI und Trikuspidalklappen-Behandlungen weiter aus.

Die Investition steht beispielhaft für den künftigen Kurs: Das Cottbuser Herzzentrum baut seine hochspezialisierten Leistungen dort aus, wo der medizinische Bedarf steigt. Zugleich wird es die Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten und den Kliniken der Region weiter vertiefen. So entsteht ein verlässlicher Weg von der ersten Diagnose über die spezialisierte Behandlung in Cottbus bis zur wohnortnahen Weiterbetreuung.

Marc Bernstädt bleibt dem Süden Brandenburgs auch als Regionalgeschäftsführer Ost eng verbunden. Bis eine dauerhafte Nachfolgelösung gefunden ist, führt er die Sana Kliniken Niederlausitz weiterhin in Personalunion. Damit verbindet Sana auch dort Kontinuität vor Ort mit der neuen regionalen Perspektive. Für das Sana-Herzzentrum Cottbus gilt: Die Führung wechselt – der Kurs bleibt klar auf Zukunft gerichtet.

Über das Sana-Herzzentrum Cottbus

Das Sana-Herzzentrum Cottbus im Herzen der Lausitz bietet medizinisch-pflegerische Leistungen auf höchstem Qualitätslevel. Jährlich lassen sich mehr als 4.500 Patienten herzchirurgisch und kardiologisch stationär durch die versierten Mediziner behandeln. Moderne Technik und innovative Therapiekonzepte für den Patienten gewährleisten größtmögliche Sicherheit und beste Langzeitergebnisse. Seit der ersten Operation am offenen Herzen am 7. Juni 1995 erbringt ein interdisziplinäres Team Tag für Tag Herzmedizin auf europaweitem Spitzenniveau.

Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist nicht nur ein Krankenhaus in der Versorgungslandschaft. Es ist der Geburtsort der modernen Herzmedizin in Brandenburg. Seit der ersten Operation am offenen Herzen im Land Brandenburg am 7. Juni 1995 haben interdisziplinäre Teams tausenden Patienten geholfen. Mehr als 100.000 behandelte Patienten, eines der leistungsstärksten TAVI-Zentren in Europa, mehrfach ausgezeichnet als beste Kardiologie im Land Brandenburg, ausgezeichnet als beste Herzchirurgie in Deutschland, höchste Weiterempfehlungsquote aller Herzzentren. Alle diese Fakten stehen für die außergewöhnliche Leistung, die hier seit mehr als 30 Jahren erbracht wird.

Über die Sana Kliniken AG