Meilensteine der Sana-Geschichte

17.11.1972: 18 private Krankenversicherungen gründen den Verein zur Planung und Förderung privater Krankenhäuser e.V. (Vorläufer der späteren Kliniken-Gesellschaft)

11.03.1976: Geburtsstunde der heutigen AG: Die „Kliniken GmbH“, die kurz darauf als „Sana Kliniken GmbH“ firmiert, wird von den 18 Gesellschaftern gegründet; sie übernimmt noch im selben Jahr die Mehrheit des Hamburger Tabea-Krankenhauses, das somit zur ersten Klinik der zukünftigen Gruppe wird.

1984: Das defizitäre Allgemeinkrankenhaus der Stadt Hürth bei Köln wird von Sana übernommen und somit als erstes kommunales Krankenhaus privatisiert.

1986: Die Sana Kliniken GmbH gründet für ihre Häuser eine erste eigene Dienstleistungsgesellschaft, die sich auf Medizintechnik spezialisiert.

September 1991: Als erste ostdeutsche Klinik nach der Wiedervereinigung übernimmt Sana das Krankenhaus in Bergen auf Rügen.

1995: Sana schließt Managementverträge mit den Klinken Kempten-Oberallgäu und Oberstdorf ab, die als Klinikverbund Allgäu bis heute bestehen.

2003: Nach jahrelanger interner Vorbereitung auf die gesetzliche Umstellung können viele Sana-Kliniken bereits zwei Jahre vor der Pflichteinführung 2005 die neue Abrechnungssystematik der Fallpauschalen (DRG) einführen.

2005: In Berlin übernimmt Sana die Mehrheit am Paritätischen Unternehmensverbund, einer Tochter des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Durch die Übernahme kommen fünf Akut- und Reha-Krankenhäuser mit 1.300 Betten unter dem Namen „Sana Kliniken Berlin-Brandenburg“ unter das Dach des Verbundes.

Januar 2006: Im Herzzentrum Cottbus begrüßt Sana den zehntausendsten Mitarbeiter des Verbundes seit der Gründung 1976.

November 2007: Die Sana Kliniken firmieren um: Aus der GmbH wird eine Aktiengesellschaft.

September 2008: Sana erwirbt eine Minderheitsbeteiligung von 49% an der Klinikum Hoyerswerda gGmbH, die bis heute besteht (Lausitzer Seenland Klinikum GmbH).

2009: Das Kreiskrankenhaus Hameln wird Teil der Sana. Aus der anfänglichen Minderheitsbeteiligung wird 2010 eine vollständige Übernahme.

01.01.2010: Sana hat die bundesweit größte Klinikprivatisierung des Jahres 2009 für sich entschieden und gliedert die norddeutsche Regio Kliniken-Gruppe ein. Der Sana-Verbund wächst auf einen Schlag um 2.300 Mitarbeitende und 72.000 Patienten.

2011: Mit der größten Kapitalerhöhung der bisherigen Unternehmensgeschichte fließen Sana 160 Millionen Euro für weitere Expansionen zu.

2013: Die Kliniken im Sana-Verbund erreichen gemeinsam die zweite Umsatzmilliarde. Im selben Jahr wagt sich der Konzern mit der Übernahme des Klinikums Offenbach an die größte Sanierungsaufgabe auf dem deutschen Klinikmarkt.

März 2013: Sana schafft eine erste konzernweite Fachgruppe: Herzmedizin. Mit der Etablierung weiterer medizinischer Fachgruppen in den wesentlichen Fachbereichen entsteht eine feste Plattform für den fachlichen Austausch und die Ressourcenoptimierung.

2015: Gründung des Sana-Bereichs „Unternehmensstrategie Pflege“. Er erarbeitet Lösungen für eine der größten Herausforderungen, vor der die Krankenhäuser stehen: qualifiziertes Personal zu finden und zu binden.

2016: Sana geht eine Partnerschaft mit dem Flying Health Incubator (FHI) in Berlin ein. FHI berät Start-ups, die neue digitale Technologien und Geschäftsmodelle im Bereich Serious Digital Health entwickeln. Gemeinsames Ziel ist die marktnahe Produktentwicklung.

Mai 2017: In München-Sendling eröffnet Sana einen beispielhaften Krankenhausneubau: Der Gesundheitscampus der Sana-Kliniken Solln Sendling bietet kurze Wege, durchdachte Infrastruktur und ansprechendes Ambiente.

2018: Auf dem Weg zum integrierten Gesundheitsanbieter baut Sana die ambulanten Leistungen aus: Dem Erwerb eines Aktienpakets an der Leverkusener Med 360° AG (2023: Aktienmehrheit) folgt Ende des Jahres die Übernahme von 90% der Anteile am Sanitätshaus reha team Bayreuth Gesundheits-Technik GmbH.

2019: Die Servicetochter Sana Einkauf & Logistik GmbH beginnt eine Kooperation mit der Schweizer Privatklinikgruppe Hirslanden. Damit tritt Sana in den lukrativen Schweizer Gesundheitsmarkt ein. Um die Klinik-Dienstleistungen von Sana hier weiter auszubauen, wird zwei Jahre später die Sana Suisse Med AG gegründet.

2020: Die privaten Krankenversicherer (PKV) rufen den Wagniskapitalfonds „Heal Capital“ ins Leben, der in innovative Healthtech-Start-ups investiert. „Heal Capital 2“ wird 2024 aufgelegt. CEO Thomas Lemke vertritt Sana im Innovationsrat des Fonds.

2020: Trotz der Erschütterungen durch die Corona-Pandemie kann Sana erfolgreich weiter akquirieren und 51% der Anteile an der Klinikum Niederlausitz GmbH mit Standorten in Senftenberg und Lauchhammer übernehmen.

01.11.2024: Der bayerische Teil der bisherigen Regiomed-Kliniken geht an Sana über. Dazu zählen unter dem neuen Namen „Sana Kliniken Oberfranken“ die Krankenhäuser Coburg, Lichtenfels und Neustadt, mehrere Medizinische Versorgungszentren, die Medical School und die Zentralverwaltung mit insgesamt 3.200 Mitarbeitenden.

02.05.2025: Sana übernimmt die Muldentalkliniken-Gruppe mit mehr als 800 Mitarbeitenden in zwei Akutkliniken, drei ambulanten Standorten und zwölf Arztsitzen. Mit der Übernahme entsteht ein leistungsfähiger Medizinverbund im Landkreis Leipzig.

15.05.2025: Als „Leuchtturmprojekt der kardiovaskulären Medizin“ beginnt Sana in Dresden den Bau eines der modernsten universitären Herzzentren Europas. Das Vorhaben mit einem Volumen von 300 Millionen Euro wird Teil des Gesundheitsclusters Sachsen der Sana Kliniken AG.

__________________________________

 

Download