Senftenberg,
19
Mai
2026
|
15:04
Europe/Amsterdam

Mitmachen statt Zuschauen

450 Senftenberger Schüler erkunden Sana Kliniken Niederlausitz

Zusammenfassung
  • Mehr als 450 Schülerinnen und Schüler des Senftenberger Friedrich-Engels-Gymnasiums beim vierten Projekttag FEGmeetsSKN in den Sana Kliniken Niederlausitz zu Gast
  • 70 Kolleginnen und Kollegen gestalten Stationen rund um Medizin, Pflege, Therapie, Technik, Organisation und Rettungsdienst
  • Sana Kliniken Niederlausitz machen Gesundheit und Karriere in der Region erlebbar

Es war laut. Es war wuselig. Und es war genau so, wie ein guter Projekttag sein soll: neugierig, lebendig und voller Fragen. Mehr als 450 Schülerinnen und Schüler des Senftenberger Friedrich-Engels-Gymnasiums Senftenberg waren am Dienstag, den 19. Mai 2026 in den Sana Kliniken Niederlausitz zu Gast. Bereits zum vierten Mal hieß es im Krankenhaus Senftenberg FEGmeetsSKN. 

Für einen Vormittag wurde das Senftenberger Krankenhaus so zum Lernort. Nicht mit Frontalunterricht im Klassenraum, nicht mit langen Vorträgen, sondern mit 23 Stationen zum Ausprobieren, Mitdenken und Mitmachen. Die Jugendlichen schlüpften in die Rolle der Chirurgen und konnten chirurgische Nähte setzen, übten die lebensrettende Reanimation, warfen einen Blick auf das schlagende Herz im Ultraschall, erkundeten einen Rettungswagen, suchten Fehler im Room of Error, testeten Reflexe, lernten den Weg einer Operation kennen und entdeckten sogar die verborgenen Versorgungswege unter dem Krankenhaus.

Kurz gesagt: Sie erlebten, wie viel in einem Krankenhaus zusammenkommen muss, damit Versorgung funktioniert.

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Jede Menge Angebote zum Mitmachen, Ausprobieren und Dazulernen gab es bei “FEGmeetsSKN” im Krankenhaus Senftenberg. Vom Sockelgeschoss bis in die zweite Etage bekamen die Schüler spannende Einblicke in den Klinikalltag.

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Krankenhaus muss man erleben

Genau darum geht es bei Projekttag FEGmeetsSKN. Die Sana Kliniken Niederlausitz wollen jungen Menschen zeigen, was Gesundheitsversorgung in der Region bedeutet. Nicht abstrakt. Nicht auf einem Plakat. Sondern dort, wo sie jeden Tag stattfindet: im Patientenzimmer, im OP, in der Notaufnahme, in der Technik, in der Therapie, in der Pflege, in der Diagnostik und in der Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst.

Unterstützung erhielt das #TeamSKN auch in diesem Jahr vom Rettungsdienst Niederlausitz. Gemeinsam zeigten die Teams, was passiert, wenn nach einem Notruf jede Sekunde zählt – und wie eng Rettungsdienst und Krankenhaus zusammenarbeiten müssen, damit Patientinnen und Patienten schnell und sicher versorgt werden.

„Wir wollen jungen Menschen nicht nur sagen, dass ein Krankenhaus viele spannende Berufe bietet. Wir wollen ihnen zeigen, wie sich diese Arbeit bei uns im Haus anfühlt“, sagt Benjamin Seidemann, Leiter Unternehmenskommunikation im Sana Versorgungscluster Brandenburg Süd. „Das Projekt FEGmeetsSKN lebt davon, dass Schüler selbst aktiv werden. Sie sollen ausprobieren, Fragen stellen, staunen dürfen und vielleicht zum ersten Mal denken: Das könnte auch etwas für mich sein.“

Partner Nummer 1 für Gesundheit in der Niederlausitz

Für die Sana Kliniken Niederlausitz ist der Projekttag mehr als ein Berufsorientierungs-Termin im Kalender. Er ist Teil einer größeren Strategie. Seit einigen Jahren setzt das Unternehmen darauf, Gesundheit und Karriere in der Region stärker erlebbar zu machen. Schulprojekttage, Zukunftstag, Einblicke in Ausbildungsberufe und Mitmachformate haben dabei ein gemeinsames Ziel: junge Menschen früh erreichen und ihnen zeigen, welche Chancen in Medizin, Pflege, Therapie, Technik und Organisation stecken. Denn die Gesundheitsversorgung braucht Nachwuchs. „Und Nachwuchs entsteht nicht nur durch Stellenanzeigen. Er entsteht durch Begegnung. Durch echte Einblicke. Durch Menschen, die von ihrer Arbeit erzählen und andere dafür begeistern“, sagt Benjamin Seidemann.

Die Sana Kliniken Niederlausitz verstehen sich als Partner Nummer eins für Gesundheit in der Niederlausitz. „Dazu gehört für uns nicht nur die medizinische Versorgung von heute, sondern auch die Verantwortung für morgen“, so Seidemann weiter. „Wenn wir junge Menschen für Gesundheitsberufe begeistern wollen, müssen wir ihnen diese Welt öffnen. Genau das haben unsere Kolleginnen und Kollegen an diesem Tag einmal mehr getan.“

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In Aktion: Beim Projekttag schlüpften die Schüler in die Rolle von Pflegekräften und Patienten. 

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23 Stationen, viele Berufe, ein gemeinsamer Blick hinter die Kulissen

Das Programm zeigte, wie vielfältig Krankenhaus ist. In der Technik ging es in die sonst verborgenen Bereiche unter dem Haus. Die Campusschule machte den Blutkreislauf erlebbar. Der Rettungsdienst Niederlausitz brachte Notfallmedizin und Rettungswagen zum Anfassen mit. In der Unfallchirurgie konnten die Jugendlichen chirurgisches Nähen ausprobieren und mit Rollstuhl, Gehstützen oder Halskrause erleben, wie sich Alltag mit Einschränkungen anfühlen kann.

Die Gefäßchirurgie lud zum präzisen Arbeiten an der Blutbahn ein. Das Zentrale Belegungsmanagement machte mit einem Planspiel deutlich, wie viele Entscheidungen hinter Klinikorganisation stehen. Ausbildung, Kardiologie, Neurologie, Endoskopie, Anästhesiepflege, Intensivmedizin, Hygiene, OP, Therapie, Pädiatrie und Praxisanleitung zeigten weitere Ausschnitte aus dem Krankenhausalltag.

Aus 23 einzelnen Stationen wurde so ein großes Bild: Krankenhaus ist Medizin und Pflege. Aber eben nicht nur. Krankenhaus ist Teamarbeit, Organisation, Technik, Verantwortung, Kommunikation und manchmal auch Improvisation. Vor allem aber ist Krankenhaus ein Ort, an dem sehr unterschiedliche Menschen für ein gemeinsames Ziel arbeiten.

 

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Starkes Team: Mehr als 70 Mitarbeitende der Sana Kliniken Niederlausitz waren beim Projekttag im Einsatz.

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Mehr als 70 Kollegen machen Berufsorientierung möglich

Mehr als 70 Kolleginnen und Kollegen waren an diesem Vormittag im Einsatz. Sie tauschten Patientenakte, OP-Saal, Pflegebett, Schreibtisch, Funktionsraum oder Technikbereich gegen Berufsorientierung. Sie erklären, zeigen, begleiten, beantworten Fragen und lassen die Jugendlichen selbst ausprobieren.

Gerade das macht den Projekttag so besonders. Nicht die perfekte Kulisse. Nicht die große Bühne. Sondern viele Kolleginnen und Kollegen, die ihre Türen öffneten und ihren Arbeitsalltag greifbar machen.

„Ein solcher Projekttag funktioniert nur, wenn viele Menschen im Haus sagen: Wir machen mit“, sagt Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor der Sana Kliniken Niederlausitz. „Unsere Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichsten Berufsgruppen haben gezeigt, wie viel Fachwissen, Erfahrung und Herzblut in diesem Krankenhaus steckt. Für die Jugendlichen war das eine Berufsorientierung aus erster Hand. Für uns war es zugleich eine starke Botschaft: Gute Versorgung in der Niederlausitz entsteht durch ein starkes Team.“

Soziale Verantwortung beginnt vor Ort

Mit dem Projekttag FEGmeetsSKN übernehmen die Sana Kliniken Niederlausitz bewusst soziale Verantwortung in der Region. Der Projekttag bringt Schule und Krankenhaus zusammen, schafft Orientierung und macht Berufe sichtbar, die für die Zukunft der Gesundheitsversorgung entscheidend sind.

Viele Jugendliche wissen vor einem solchen Tag nur grob, was in einem Krankenhaus passiert. Nach dem Projekttag haben sie erlebt, dass dort nicht nur Ärztinnen und Ärzte arbeiten, sondern auch Pflegekräfte, Therapeutinnen und Therapeuten, Anästhesieteams, Operationstechnische Assistentinnen und Assistenten, Hygienefachkräfte, Techniker, Verwaltungsteams, Auszubildende, Praxisanleitende und viele weitere Berufsgruppen.

„Wir brauchen junge Menschen, die Lust haben, Verantwortung zu übernehmen“, sagt Dr. Volkmar Hanisch. „Dafür müssen wir ihnen früh zeigen, wie sinnstiftend, vielfältig und wichtig Arbeit im Gesundheitswesen ist. Wenn ein solcher Tag dazu beiträgt, Interesse zu wecken oder ein erstes berufliches Bild entstehen zu lassen, dann ist sehr viel erreicht.“

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