Ismaning,
01
Oktober
2024
|
08:30
Europe/Amsterdam

Sana steht im Finale des Deutschen Nachhaltigkeitspreises

Zusammenfassung
  • Projekt „Operation Umwelt: Nachhaltige OP“ in der Endausscheidung
  • CO2-Ausstoß in den Sana-Kliniken soll bis 2040 um 97 Prozent reduziert werden
  • Sieger des Umweltpreises werden am 29. November dieses Jahres gekürt

Die Sana Klinken AG hat es mit dem Projekt „Operation Umwelt: Nachhaltige OP“ in die Endausscheidung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises (DNP) Gesundheit 2025 geschafft. Der Preis ist die bekannteste und begehrteste Nachhaltigkeitsauszeichnung in Deutschland. Er zeichnet in diesem Jahr erstmals Projekte aus, die laut DNP „als Vorreiter die Nachhaltigkeitstransformation im Gesundheitswesen voranbringen“. Vergeben wird der Preis von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit der Barmer Krankenkasse und der Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen. Eine unabhängige vierköpfige Jury hat die Bewerbung von Sana in das enge Spitzenfeld in der Kategorie „Umwelt schützen“ gewählt.

OPs haben erheblichen Einfluss auf CO2-Ausstoß

Das eingereichte Projekt „Operation Umwelt: Nachhaltige OP“ zahlt auf ein wichtiges Nachhaltigkeitsziel der Sana ein, denn OPs und deren Prozesse haben einen erheblichen Einfluss auf die Höhe der CO2-Emissionen. „Bis 2040 wollen wir den CO2-Ausstoß in der Energieversorgung unserer stationären Einrichtungen, gemessen am Basisjahr 2020, um 97 Prozent verringern“, kündigt Irmgard Wübbeling an, die als Finanzvorständin bei Sana für das Thema Nachhaltigkeit zuständig ist. „Der Einzug ins Finale des Deutschen Nachhaltigkeitspreises freut uns – und bestärkt uns in unserer Strategie.“

Irmgard Wübbeling

Irmgard Wübbeling, Mitglied des Vorstands der Sana Kliniken AG, Chief Financial Officer: „Bis 2040 wollen wir den CO2-Ausstoß in der Energieversorgung unserer stationären Einrichtungen, gemessen am Basisjahr 2020, um 97 Prozent verringern.“ 

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In OP-Sälen werden durch Narkosegase bis zu 35 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen eines Krankenhauses freigesetzt. Auch der Energie- und Wasserbedarf ist im OP aufgrund der Vielzahl medizinischer Geräte, der Klimatisierung und der Sterilisation deutlich höher als in anderen Abteilungen eines Klinikums. Darüber hinaus fallen im OP-Saal zwischen 20 und 40 Prozent des gesamten Abfalls eines Krankenhauses an.

„Wir haben verschiedene standortübergreifende Projekte gestartet, um den ökologischen Fußabdruck der Prozesse im OP zu reduzieren“, berichtet Dr. Clemens Jüttner, Chief Sustainability Officer der Sana. „Dazu zählen die Wahl des Narkosegases, der Einsatz von Mehrwegtextilien und die gezielte Mülltrennung im OP.“ Die Initiative „Operation Umwelt: Nachhaltige OP“ bündelt diese Projekte. „Sie soll dazu beitragen, die CO2-Emissionen im Klinikbetrieb signifikant zu reduzieren, unseren Ressourcenbedarf zu verringern und die Verwertbarkeit von genutzten Materialen zu erhöhen“, so Jüttner.

Dr. Jüttner, Clemens

Dr. Clemens Jüttner, Chief Sustainability Officer der Sana Kliniken AG: „Wir haben verschiedene standortübergreifende Projekte gestartet, um den ökologischen Fußabdruck der Prozesse im OP zu reduzieren.“ 

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Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Gesundheit werden im November 2024 gekürt

Die Sieger werden bei der Preisverleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises am 29. November 2024 in Düsseldorf bekannt gegeben. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach wird den Preis überreichen. 

Weitere Informationen zur umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie der Sana Kliniken AG gibt es auf https://www.sana.de/nachhaltigkeit. Eine Beschreibung des Projekts „Operation Umwelt: Nachhaltige OP“ finden Sie hier.

Über die Sana Kliniken AG

Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.