Dahme-Spreewald,
08
Juli
2025
|
08:58
Europe/Amsterdam

Starkes Engagement für Mediziner von morgen

Klinikum Dahme-Spreewald ist jetzt akademisches Lehrkrankenhaus

Zusammenfassung

Klinikum Dahme-Spreewald engagiert sich für ärztlichen Nachwuchs

Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen und Spreewaldklinik Lübben sind akademisches Lehrkrankenhaus der HMU Potsdam

• Ärztlicher Direktor: KDS bietet Studierenden intensive fachliche Betreuung, große Nähe zum Patienten und vielfältige Einblicke

Das Klinikum Dahme-Spreewald engagiert sich für den Mediziner von morgen. Die beiden Standorte des Gesundheitsversorgers in Lübben und Königs Wusterhausen sind jetzt Akademische Lehrkrankenhäuser der HMU Health and Medical University in Potsdam. Die ersten Studierenden sammeln bei den multiprofessionellen Teams im Achenbach-Krankenhaus und in der Spreewaldklinik bereits Erfahrungen und Fachkenntnisse.

Victoria Haas hat Hörsaal gegen Klinik getauscht. Für zwei Wochen ist die Medizinstudentin Teil des Teams KDS und taucht im Achenbach-Krankenhaus in den vielfältigen Klinikalltag ein. „Ich bin morgens bei der Visite und der Frühbesprechung dabei, habe schon im OP assistiert, Radiologiebefunde mitausgewertet, war bei Untersuchungen und Anamnesegesprächen dabei und habe beispielsweise einen Tag in der Notfallambulanz und in der Patientenaufnahme verbracht“, berichtet die 24-Jährige über ihr abwechslungsreiches Praktikum in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Vitoria Haas gehört zu den ersten Medizinstudierenden, die im Klinikum Dahme-Spreewald ihr Pflichtpraktikum absolvieren können.

Klinikum Dahme-Spreewald ist jetzt akademisches Lehrkrankenhaus

Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen und Spreewaldklinik Lübben sind akademisches Lehrkrankenhaus der HMU Potsdam. 

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Klinikalltag erleben

Für ein bis zwei Wochen sammeln die Nachwuchsmediziner, die sich im zweiten Abschnitt ihres Humanmedizinstudiums befinden, dabei wertvolle Erfahrungen in verschiedenen Abteilungen wie Chirurgie, Orthopädie, Gynäkologie, Pädiatrie und Innerer Medizin. „Viele von uns Studierenden haben bereits vorher in unterschiedlichen Bereichen in Pflege und Medizin gearbeitet und jeder bringt so einen anderen Hintergrund mit ein. Das ist sehr bereichernd“, sagt Victoria Haas, die vor ihrem Studium eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten begonnen hat. Ihre Tätigkeiten und Erfahrungen dokumentieren die Praktikanten in Logbüchern. Außerdem sind die Beschreibung eines Fallbeispiels anhand eines Patienten, den die Studierenden mitbetreut haben, sowie ein Abschlussgespräch mit dem ärztlichen Lehrteam und eine schriftliche Selbstreflexion Bestandteile des Praxiseinsatzes.

Intensive Begleitung. Anspruchsvolle Ausbildung.

„Für unser Klinikum ist die Kooperation mit der HMU Potsdam eine große Chance, jungen Nachwuchsmedizinern breite Einblicke in unser fachliches Leistungsspektrum zu geben, ihre Ausbildung kompetent zu unterstützen und sie für die Arbeit in unserem Haus zu begeistern“, sagt der Ärztliche Direktor Dr. Benno Bretag. Die Begleitung der Studierenden ist in KDS Chefsache. Der Anspruch ist hoch: Innerhalb der Blockpraktika sollen die Studierenden einen möglichst breitgefächerten Einblick in die Krankheitsbilder und Verletzungen erhalten, diagnostische Verfahren und vieles mehr kennenlernen. Der Einsatz ist die Basis für das Praktische Jahr (PJ), das sich im dritten Studienabschnitt anschließt.

Praktisches Jahr in KDS

Ab sofort können Medizinstudierende aus ganz Deutschland ihr Praktisches Jahr im Klinikum Dahme-Spreewald absolvieren. In drei Abschnitten werden sie dabei über insgesamt 16 Wochen in der Chirurgie, in der Inneren Medizin und in einer Fachabteilung ihrer Wahl tätig. „Wir freuen uns darauf, Nachwuchskräfte auf ihrem Ausbildungsweg zu begleiten und ihnen breites Wissen an die Hand zu geben. Im PJ haben wir die Möglichkeit, ihnen all unsere diagnostisches, therapeutischen und operativen Verfahren in unserem Haus zu vermitteln“, sagt Dr. Benno Bretag. Im Achenbach-Krankenhaus und in der Spreewaldklinik profitieren Studierende von einer intensiven fachlichen Begleitung und großer Nähe zum Patienten. „Wir möchten in unserem Haus eine studentenbezogene Betreuung etablieren und für die Studierenden und unsere Patienten das Beste bieten“, betont der Ärztliche Direktor.  Denn mit der niveauvollen Aus- und Weiterbildung der Ärzte von morgen sichert das Klinikum auch die kompetente Versorgung der Patienten von morgen.

Über das Klinikum Dahme-Spreewald 

Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versordnungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.

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