Verantwortung von Beginn an
Innovatives Zukunftskonzept Sana Kliniken Niederlausitz fördern interdisziplinäre Teamarbeit von Nachwuchskräften
- IPSTA in der Kardiologie: Nachwuchskräfte steuern erstmals eigenverantwortlich den Stationsalltag in Senftenberg.
- Interdisziplinär lernen: Pflege, Medizin und Therapie trainieren Teamarbeit unter Supervision.
- Stark für die Zukunft: Das SKN stärkt früh Verantwortung und fördert den Einstieg ins #TeamSKN.
Verantwortung tragen, mitdenken und im Team gemeinsame Stärke zeigen - das zählt in den Sana Kliniken Niederlausitz (SKN) von Anfang an. Auf der Interprofessionellen Ausbildungsstation IPSTA haben angehende Ärzte, Pflegefachkräfte von Morgen und Therapiestudierende wieder einmal die Leitung und Organisation des Stationsalltags übernommen. Behandlungen planen, Visiten organisieren, Dienstpläne erstellen. Patienten zu Untersuchungen transportieren, Verlegungen absprechen, Behandlung dokumentieren. Der Stationsflur als Reallabor. Zum aller ersten Mal haben sich die Pflegekräfte und Mediziner von morgen dabei um Lausitzer Herzen gekümmert, denn das innovative Projekt war in der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie in Senftenberg zu Gast.
Gemeinsame Sprache. Gemeinsames Ziel.
„Am Ende der Ausbildung folgt ein Abschluss. Dann beginnt das Berufsleben. Wir haben uns gedacht: Warum verlagert man das nicht schon nach vorn und übt dort schon einmal diese Dinge, die einen jeden Tag im Berufsleben erwarten – zusätzlich kombiniert mit der Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen. Gerade dabei ist es wichtig, dass man lernt, eine gemeinsame Sprache zu sprechen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen“, erklärt Dr. Volkmar Hanisch den Ansatz von IPSTA. Er ist Ärztlicher Direktor, Metor und Mitinitiator dieses innovativen Projektes. „Während der gesamten Projektzeit erfolgt eine Supervision durch erfahrene Fachkräfte, die sich allerdings zurückhalten und nur eingreifen, wenn es unbedingt notwendig wird.“ Davon kann bei diesem IPSTA-Projekt keine Rede sein. Mit Verantwortungsbewusstsein und Engagement meistern die Nachwuchskräfte Hand in Hand den Stationsalltag.
Wenn der Stationsflur zum Reallabor wird: Pflegeschülerin Isabell bei der täglichen Visite. Sie berichtet über Patienten. Download und Copyright
Im Team für die Patienten
„Man wird direkt mit ins Team einbezogen und gehört dazu. Wir dürfen mehr machen, man traut uns mehr zu und falls wir Hilfe brauchen, ist dennoch immer jemand da“, berichtet Pflegeschülerin Sophie Richter. Auch die Medizinstudierenden, die derzeit im SKN ihr Praktisches Jahr absolvieren, wachsen mit dem Projekt. „Wir kümmern uns selbstständig um die Patienten und das ist ein ganz anderes Gefühl, als einfach nur mitzulaufen. Man fühlt sich doch schon so, als wäre man mitten im Beruf“, sagt Michelle Schulze, die Senftenberg als Wunschort für ihr drittes Tertial im PJ ausgesucht hat.
Mitten im Klinikalltag sammeln die Nachwuchskräfte wertvolle Erfahrungen, können gemeinsam Kompetenzen wie Organisationstalent und Teamgeist stärken und erleben hautnah, worauf es in den ankommt: Jeden Tag das Beste für das Wohl der Patienten geben. „Wer zu uns kommt, dem bieten wir den Raum sich weiterzuentwickeln und eigene Talente zu entdecken. Wer will, kann gern bei uns bleiben“, sagt Praxisanleiterin Anke Scholz. Sie ist ebenso wie der Ärztliche Direktor von Beginn an Teil des Projektteams und weiß, worauf es im Umgang mit jungen Fachkräften von morgen ankommt. Die Interprofessionelle Ausbildungsstation in den Sana Kliniken Niederlausitz zeigt beispielgebend, wie moderne Ausbildung funktioniert: Verantwortung übernehmen. Im Team arbeiten. Zukunft gestalten. Hier sind Auszubildende keine Zuschauer – sondern Kollegen vom ersten Tag an. Hier lernen Fachkräfte von morgen, Verantwortung und finden nicht nur einen Ausbildungsplatz – sondern ein echtes Team.
Karrierechancen „Auf Station“
Ausbildungsplätze und den Weg ins #TeamSKN – in Pflege, Medizin, Technischen Berufen, dem Management oder in der Verwaltung – finden interessierte auf:
www.sana.de/niederlausitzjobs