Wenn Wunden nicht heilen: Gefäße im Blick
Sana Kliniken Niederlausitz helfen mit moderner Gefäßmedizin bei Durchblutungsstörungen, diabetischem Fuß und Co.
- Chronische Wunden können auf Durchblutungsstörungen hinweisen – Warnzeichen frühzeitig erkennen und abklären lassen.
- Moderne Gefäßmedizin und eine hochmoderne Angioanlage ermöglichen präzise Diagnostik und schonende Behandlungen.
- Ziel ist es, Amputationen zu verhindern, Schmerzen zu lindern und Mobilität sowie Lebensqualität zu erhalten.
Manchmal ist es nur ein kleiner Schnitt im Fuß – auf den ersten Blick nichts Dramatisches. Doch wenn die Wunde größer wird, sich rötet, schmerzt und dunkel verfärbt, kann das zur ernsten Gefahr werden und ein Warnzeichen für eine gestörte Durchblutung sein. Mit wegweisender Medizintechnik wie der Angioanlage können die Experten vom Sana Gefäßzentrum Lausitz im Krankenhaus Senftenberg den Ursachen chronischer Wunden auf den Grund gehen und mit Hilfe moderner Gefäßmedizin Beine retten.
Wundheilung braucht gute Durchblutung
„Je stärker die Durchblutung eingeschränkt ist, desto schwieriger wird die Wundheilung – unabhängig davon, wie gut die Wunde äußerlich versorgt wird“, erklärt Tom Hammermüller, Chefarzt des Sana Gefäßzentrum Lausitz. Denn über das Blut werden Sauerstoff und Nährstoffe ins Gewebe transportiert. Wenn die Durchblutung gestört ist, kann sich kein neues Gewebe bilden. Die Folgen: Die Wunde bleibt offen, wird chronisch oder verschlechtert sich weiter.
Besonders anfällig sind Patienten mit Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Erkrankungen der Nieren oder des Herz-Kreislauf-Systems. Aber auch Rauchen und erhöhte Blutfettwerte erhöhen das Risiko für Durchblutungsstörungen. „Schlecht heilende Wunden können ein Anzeichen sein. Es gibt jedoch noch viele weitere Warnzeichen, die auf eine Gefäßerkrankungen hindeuten können: kalte, blasse Füße, Schmerzen beim Gehen, Taubheitsgefühl und Ruheschmerzen oder Verfärbungen an den Füßen. All das sollte ärztlich abgeklärt werden“, rät der Gefäßexperte.
Macht Engstellen und Verschlüsse selbst in feinen Gefäßen sichtbar: die hochmoderne Angiographieanlage im Sana Gefäßzentrum Lausitz am Klinikstandort Senftenberg.
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Angio-Suite für höchste Präzision
Mit Erfahrung, Wissen und moderner Medizintechnik gehen Gefäßchirurgen und -assistenten auf die Suche nach Auslösern. In einem ausführlichen Gespräch wird auch der Fuß-Pulsstatus des Patienten erfasst. Zur weiterführenden Diagnostik kommen Gefäßultraschall, Wund- und Durchblutungschecks sowie bei Bedarf zusätzliche bildgebende Verfahren zum Einsatz.
Seit rund einem Jahr setzen die Spezialisten im Senftenberger Gefäßzentrum auf die hochmoderne Angiographieanlage. „Die Angio-Suite ist für uns ein Ort der Präzision. Wir sehen sehr genau, wo das Problem liegt – und können häufig direkt behandeln“, erklärt Tom Hammermüller. Die Anlage macht Engstellen und Verschlüsse auch in den feinen Gefäßen unterhalb des Kniegelenks sichtbar und behandelbar. So können Diagnostik und Therapie häufig bei einem Eingriff erfolgen. Dank minimalinvasiver Verfahren können Engstellen ohne große Operationen mit Hilfe von filigranen, medikamentenbeschichteten Ballons aufgedehnt und mit Stents stabilisiert werden. Für die Patienten – die meist älter und oft mehrfach chronisch erkrankt sind – bedeutet das eine besonders schonende Behandlung, bei der meist auf belastende Narkosen und herkömmliche Kontrastmittel verzichtet werden kann.
Wenn Wunden nicht heilen, kann das ein Warnsignal für eine ernsthafte Erkrankung sein. Die Experten vom Sana Gefäßzentrum Lausitz gehen den Ursachen mit modernster Medizintechnik wie der Angioanlage auf den Grund
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Bessere Durchblutung für mehr Lebensqualität
„Unser Ziel ist nicht nur, ein Gefäß zu öffnen. Unser Ziel ist, Menschen wieder auf die Beine zu bringen“, betont der erfahrene Chefarzt. Durch frühzeitige Diagnostik und gezielte Therapie können viele Amputationen verhindert werden. Denn erst wenn das Gewebe gut durch eine funktionierende Durchblutung versorgt ist, können Wunden heilen. Hinzukommt, dass eine Verbesserung der Durchblutung auch die Mobilität wieder erhöht, Schmerzen reduziert und damit insgesamt für mehr Selbstständigkeit im Alltag und ein großes Plus an Lebensqualität sorgt.
„Wichtig ist: Warnzeichen ernst nehmen, vor allem als Diabetiker täglich die Füße auf kleine Wunden kontrollieren und Risikofaktoren wie Rauchen oder Bluthochdruck aktiv angehen. Wer früh handelt, hat deutlich bessere Chancen auf vollständige Heilung und kann schwerwiegende Folgen in vielen Fällen verhindern“, appelliert Tom Hammermüller.