Wieder fit werden - aber wie?
Der richtige Einstieg ins Training nach OP, Erkrankung oder Inaktivität
- Kostenfreier Info-Abend am Dienstag, 3. November, 17.30 Uhr, in der Spreewaldklinik Lübben
- Yvonne Erler, Leiterin des Therapiezentrums, informiert über individuelle Behandlungswege und therapeutische Unterstützung
- Fragestunde mit der Expertin
Nach einer Operation, einer Erkrankung oder einer längeren Trainingsauszeit wieder in Schwung zu kommen, ist oft leichter gesagt als getan. Wie das gelingen kann und worauf es bei einem gesunden Einstieg ins Training ankommt, erfahren Interessierte bei der Informationsveranstaltung „Wieder fit werden – aber wie?“ am 3. November, 17.30 Uhr, in der Spreewaldklinik Lübben. Nach ihrem Vortrag steht Yvonne Erler, Leiterin des Therapiezentrums, für Fragen zur Verfügung.
Wer nach einem medizinischen Eingriff, einer schwereren Krankheit oder nach einer längeren Pause wieder aktiv werden möchte, der ist oft unsicher: Wie viel Belastung ist gut für mich? Wann darf ich wieder richtig loslegen? Und wie gelingt der Weg zurück zu mehr Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit ohne Überforderung? „Der richtige Wiedereinstieg ins Training braucht vor allem eines: einen Plan, der zu den körperlichen Voraussetzungen und zur Lebenssituation passt“, sagt Yvonne Erler. Die Leiterin des Therapiezentrums im Klinikum Dahme-Spreewald begleitet mit ihrem rund 30-köpfigen Team Patienten während ihres Krankenhausaufenthaltes oder ambulant auf ihren individuellen Behandlungswegen. Das interdisziplinäre Team, zu dem unter anderem Physio-, Ergo- und Sporttherapeuten gehören, verfügt dabei über ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten und moderne Trainingsmöglichkeiten.
An modernen Trainingsgeräten wieder fit werden: wie das geht erfahren Interessierte beim kostenfreien Infoabend am 3. November in der Spreewaldklinik Lübben.
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Warum Fortschritte Zeit brauchen
„Unsere Muskeln und Gelenke kennen kein Pardon. Sobald sie nicht regelmäßig gefordert werden, bauen sie ab und rosten ein. Bevor wir damit starten, wichtige Faktoren wie Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer aufzubauen, analysieren wir sehr genau den Ist-Zustand des Körpers“, erklärt die erfahrene Physiotherapeutin. Dabei helfen nicht nur ein ausführliches Gespräch zu Bewegungs- und Ernährungsgewohnheiten, möglichen Erkrankungen und Einschränkungen, sondern auch hochwertige Trainingsgeräte und moderne Computersoftware, die Kraft und Co. messbar machen. Diese sorgfältige Analyse der Ausgangssituationen ist aus zwei Gründen wichtig: Zum einen geht es darum, den Körper nicht zu überfordern und dadurch Verletzungen zu riskieren. Zum anderen können aufgrund der Daten perspektivisch Fortschritte und Entwicklungen abgelesen werden. Ein maßgeschneiderter Trainingsplan, der individuelle Bedürfnisse und Ziele berücksichtigt, ist also erst der zweite Schritt. „Der Körper braucht Zeit, um sich Schritt für Schritt wieder an die Belastung zu gewöhnen. Muskelkraft, Koordinationsvermögen und Flexibilität lassen sich nicht von jetzt auf gleich erzielen, sondern müssen kontinuierlich aufgebaut werden“, betont Yvonne Erler.
Tipps zur Übungsauswahl, Warnsignalen und Zielsetzung
In ihrem Vortrag am 3. November geht sie näher darauf ein, wie geeignete Übungen und das richtige Trainingsmaß gefunden werden können, warum die korrekte Ausführung entscheidend für Fortschritte ist und wieso Regenerationsphasen nicht vernachlässigt werden sollten. Außerdem erklärt die Physiotherapeutin, welche Warnsignale unbedingt ernst genommen werden sollten und wie sich realistische Ziele definieren lassen. Im Anschluss an den Vortrag haben Teilnehmende die Möglichkeit, individuelle Fragen zum Thema zu stellen.
Der Info-Abend beginnt um 17.30 Uhr im Raum Lubin in der Spreewaldklinik Lübben. Die Veranstaltung ist kostenfrei und kann ohne vorherige Anmeldung besucht werden.
Über das Klinikum Dahme-Spreewald
Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 433 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.