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Intimchirurgie

Schamlippenverkleinerung der Frau

Neben ästhetischen Aspekten führen häufig funktionelle Einschränkungen wie beispielsweise Schmerzen bei sportlichen Aktivitäten immer häufiger zum plastischen Chirurgen. Eine der häufigsten Operationen in der Intimchirurgie ist die Schamlippenverkleinerung der Frau. Jessica Almeida, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont, klärt über die Operation und mögliche Komplikationen auf. 

OP-Ablauf einer Schamlippenverkleinerung 

Beim Plastischen Chirurgen erfolgt eine ausführliche Anamnese und körperliche Untersuchung, um die für die Patientin individuell beste Therapieoption auszuwählen. Während der Aufklärung werden alle Operationsschritte im Detail erklärt und die Patientin wird auf mögliche Risiken und Nebenwirkungen einer Schamlippenverkleinerung und der damit verbundenen Operation hingewiesen. Die Kosten für die Operation trägt die Patientin meist selbst. In seltenen Fällen mit gravierenden funktionellen Einschränkungen sowie bei Fehlbildungen und nach Tumoroperationen oder Unfällen kann eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen beantragt werden.

Der Eingriff erfolgt ambulant in Lokalanästhesie oder Vollnarkose und dauern je nach Therapie circa zwei Stunden an. Die Entlassung der Patienten erfolgt nach Anlage eines lockeren Verbandes.

Mögliche Komplikationen

Um die Risiken möglichst gering zu halten, wird Frauen geraten, den Eingriff während der menstruationsfreien Zeit durchführen zu lassen. Die häufigsten Komplikationen nach einer Schamlippenverkleinerung sind:

  • Schwellungen
  • Blutergüsse
  • Wundheilungsstörungen
  • Infektionen

Nach der OP

Einfache Schmerzmittel sind nach der Operation ausreichend, um die postoperativen Schmerzen bei einer Schamlippenverkleinerung zu tolerieren. Die Patienten werden dazu angehalten die operierte Region moderat zu kühlen und sich körperlich zu schonen. Insbesondere sollte sechs Wochen auf Geschlechtsverkehr verzichtet werden.

Bis zur Abheilung der Wunden werden die Patienten in regelmäßigen Abständen zur Befundkontrolle einbestellt. Das Nahtmaterial ist zumeist resorbierbar und erfordert keinen Fadenzug. Die Arbeitsfähigkeit ist nach drei Tagen gegeben.

Kontakt

Jessica Almeida

Jessica Almeida

Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Sana Klinikum Hameln-Pyrmont

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