Was benötigt mein Angehöriger?
Für den Aufenthalt auf unseren Stationen werden in erster Linie persönliche Hilfsmittel wie Brille, Hörgerät, Zahnprothese u.ä. benötigt. Sofern gewünscht, können auch Handy, Tablet oder ein Buch mitgebracht werden. Bringen Sie gerne auch Bilder von sich und Ihrem Zuhause mit oder auch Gegenstände, die an Zuhause erinnern. Alle anderen Dinge - insbesondere Taschen, Wertgegenstände und Bargeld - bitten wir Sie mit nach Hause zu nehmen.
Hat mein Angehöriger Schmerzen?
In jedem Fall können Sie sicher sein, dass wir uns um eine angemessene Schmerzbehandlung kümmern. Wache Patienten fragen wir mehrmals täglich, ob sie Schmerzen haben. Insbesondere bei bewusstlosen Patienten achten wir sorgfältig auf Anzeichen für Schmerzen, um gezielt gegenzusteuern. Mein Angehöriger ist bewusstlos.
Ist da ein Besuch überhaupt sinnvoll?
Auch sedierte, bewusstlose Patienten nehmen wahr, wenn jemand mit ihnen spricht und sie berührt. Dazu möchten wir Sie ausdrücklich ermutigen. Erzählen Sie zum Beispiel von Ihrem Tag, vom Wetter oder den Enkelkindern. Intensivpatienten fehlt aufgrund der starken Schmerzmittel oder einer Bewusstlosigkeit mitunter die eigene Erinnerung an die gesamte Behandlungszeit. Vielleicht möchten Sie daher einige Erinnerungen oder Meilensteine schriftlich für sie/ihn festhalten?
Warum ist er/sie an so viele Geräte angeschlossen?
Wir erklären Ihnen gerne die Funktionen der einzelnen Geräte und wofür sie nötig sind. Sprechen Sie uns auch gerne aktiv darauf an.
Warum wirkt mein Angehöriger so verändert?
Durch verschiedene Faktoren kann Ihr Angehöriger auf einer Intensivstation anders auf Sie wirken als gewohnt. Einige Patienten sind verändert im Bewusstseinszustand oder auch desorientiert. Wir arbeiten stets mit verschiedenen Maßnahmen daran, den Zustand Ihres Angehörigen zu verbessern. Auch Sie können dabei mitwirken - auf Wunsch geben wir Ihnen gerne Hinweise, was Sie tun können. Sprechen Sie uns auch jederzeit an, wenn Sie Fragen haben oder verunsichert sind.