Uro-Gynäkologie

Mit zunehmender Lebenserwartung treten altersbedingte Beschwerden gehäuft auf. Dazu gehören bei Frauen insbesondere die Senkung der Gebärmutter und der Scheide.

Ein besonderes Problem stellt für die Patientinnen eine Harninkontinenz (unwillkürlicher Urinabgang) dar. Dies sollte für Betroffene kein Tabu sein!

Unser besonderes Anliegen ist es, betroffenen Patientinnen nach einer ausführlichen Anamnese, in einem persönlichen Gespräch, ein Therapiekonzept zu erstellen.

Wir bieten eine differenzierte Diagnostik. Für weiterführende Maßnahmen steht uns ein Urodynamischer Meßplatz zur Verfügung. Hier kann sowohl die Blasendruckmessung, als auch die Blasenspiegelung, als Funktionsuntersuchung für Blase und Harnröhre durchgeführt werden.
Im gemeinsamen Gespräch wird mit der Patientin ein Therapiekonzept erstellt, hier stehen zunächst konservative Maßnahmen im Vordergrund, wie z.B.:

  • Beckenbodentraining
  • Elektrostimulation / Biofeedback
  • Anpassen von Scheidenpessaren
  • Medikamentöse Therapie

Erst nach Ausschöpfen dieser Möglichkeiten kommen indikationsgerechte operative Maßnahmen in Frage. Hierzu gehören sowohl die klassischen herkömmlichen Operationen, die weiterhin oft Methode der ersten Wahl sind, als auch neuere Methoden, die in bestimmten Situationen den alten überlegen sind.