Jubiläum am Klinikum Coburg
15 Jahre Onkologisches Zentrum: Ein Meilenstein in der Krebsbehandlung Coburg
Am 5. Februar, einen Tag nach dem Weltkrebstag, feiert das Onkologische Zentrum am Sana Klinikum Coburg sein 15-jähriges Bestehen. Als Priv.-Doz. Dr. Christof Lamberti und seine Mitstreiter seinerzeit die Zertifizierung ins Auge fassten, waren sie regional und überregional die Vorreiter. Als bundesweit viertes Onkologisches Zentrum haben sich die Coburger seit Gründung zu einer wichtigen Anlaufstelle für Krebspatienten in der Region entwickelt. Den Grundstein legten die Organkrebszentren Brust- und Darmkrebs im Jahr 2007 für die Gründung des Onkologisches Zentrums im Jahr 2010. Es folgten die Kompetenzzentren Pankreas (2013), Gynäkologie (2016), das Zentrum für Hämatologische Neoplasien (2021) sowie Prostata (2024).
Seither haben die Vertreter des Zentrums zahlreiche Fortschritte und Qualifizierungen in der Krebsdiagnose und -therapie absolviert. Heute bietet das Onkologische Zentrum eine umfassende interdisziplinäre Versorgung, die auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt ist.
Vor allem zeichnet sich das Onkologische Zentrum durch die enge Zusammenarbeit der Fachärzte unterschiedlicher Disziplinen, darunter die Allgemeinchirurgie, Gynäkologie, Onkologie und Urologie, aus. Moderne Technologie, darunter auch der OP-Roboter daVinci, und ein ganzheitliches Therapiekonzept kommen zum Einsatz, um bestmögliche Behandlungsergebnisse zu erzielen.
„Wir sind stolz darauf, dass wir in den vergangenen 15 Jahren rund 50.000 stationäre und noch weit mehr ambulante Patienten auf ihrem Weg begleiten konnten“, so Dr. Christof Lamberti, Leiter des Onkologischen Zentrums. „Unser Ziel ist es, nicht nur die körperlichen Symptome zu behandeln und den Krebs zu bekämpfen, sondern dabei auch die psychischen und sozialen Folgen der Erkrankung zu berücksichtigen.“ Dies schlägt sich in den breit aufgestellten sozial-medizinischen Sana Kliniken Oberfranken Angeboten des onkologischen Zentrums nieder, angefangen von den engagierten Case-Managern, welche auf Wunsch während der gesamten Behandlungszeit als Ansprechpartner begleiten, über die psychoonkologische Betreuung bis hin zum Sozialdienst.
Das Zusammenspiel aller Beteiligten macht sich bezahlt: So bewies die breit angelegte WiZenStudie, durchgeführt von der Deutschen Krebsgesellschaft und dem AOK-Bundesverband, dass die Überlebenschancen von Patienten bei einer Behandlung in einem zertifizierten Fachzentrum besser sind.
Hintergrund:
Jährlich erkranken in Deutschland ca. 500.000 Menschen an Krebs. Rund 1,6 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer Krebserkrankung, die in den letzten fünf Jahren diagnostiziert wurde.
International machen die „Awareness Ribbons“, hierzulande vor allem durch die roten „AIDS“- Schleifen bekannt, auf die Belange Krebserkrankter aufmerksam. Sie gelten als Zeichen der Solidarität und Unterstützung. Für die verschiedenen Krebserkrankungen gibt es einen eigenen Farbcode. Etabliert sind u. a. folgende Farben:
- Lavendellila - Krebs allgemein
- Pink – Brustkrebs
- Helles Blau - Prostatakrebs
- Dunkles Blau - Darmkrebs
- Weiß - Lungenkrebs (…)
Freuen sich über die lange Erfolgsgeschichte des Onkologischen Zentrums: Krankenhausdirektor Sven Hendel (Mitte), Zentrumsleiter PD Dr. Christof Lamberti (rechts) und Leitender Oberarzt Dr. Florian Finger Download und Copyright
Über die Sana Kliniken Oberfranken
Unter dem Dach der Sana Kliniken Oberfranken vereinen sich drei Kliniken an den Standorten Coburg, Lichtenfels und Neustadt bei Coburg und zahlreiche Medizinische Versorgungszentren in den Landkreisen Coburg und Lichtenfels. Mit 909 stationären Betten und 46 tagesklinischen Behandlungsplätzen bieten die Sana Kliniken Oberfranken ein breites Leistungsspektrum. Etwa 3.250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern auf hohem medizinischem und pflegerischem Niveau die Gesundheitsversorgung in der Region.