2026: So geht es weiter bei den Sana Kliniken im Bergischen Land
Krankenhausplanung NRW stellt Weichen – Sana setzt auf gezielten Ausbau, Spezialisierung und Versorgungssicherheit
Durch gezielte Spezialisierung, den Ausbau bewährter Angebote und die enge Verzahnung der Standorte wird medizinische Qualität nachhaltig gesichert und weiterentwickelt.
Die Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen stellt viele Kliniken vor große Herausforderungen. Leistungsgruppen werden neu definiert, Versorgungsaufträge überprüft und Strukturen angepasst. Für die Sana Kliniken im Bergischen Land ist diese Phase zugleich Ansporn und Chance: „Unser Anspruch bleibt unverändert: wir sichern mit starken Teams eine verlässliche, qualitativ hochwertige und wohnortnahe Versorgung für die Menschen im Bergischen Land“, betont Janine Bender, Cluster-Geschäftsführerin der Sana Kliniken im Bergischen Land. „Indem wir unsere drei Klinikstandorte und das ambulante Angebot in unseren Medizinischen Versorgungszentren strategisch weiterentwickeln, medizinische Schwerpunkte klar definieren und standortübergreifend zusammenarbeiten, nutzen wir den Strukturwandel bewusst als Chance und stellen die Versorgung auch langfristig sicher.“
Sana-Klinikum Remscheid: Rückengesundheit, Kinderdiabetes und demenzsensible Versorgung im Fokus
Im Sana-Klinikum Remscheid hat sich das neu gegründete Zentrum für Rückengesundheit und Wirbelsäulenchirurgie erfolgreich etabliert. Unter der Leitung von Chefarzt Dr. Volkhart Rolf gemeinsam mit Dr. med. Muhannad Awak, Sektionsleiter Neurotraumatologie und Wirbelsäulenchirurgie, bündelt das Zentrum moderne diagnostische und therapeutische Verfahren. Die Zahl der Wirbelsäulenerkrankungen nimmt seit Jahren stetig zu – altersunabhängig und mit vielfältigen Ursachen von degenerativen Veränderungen bis hin zu unfall- oder tumorbedingten Erkrankungen. Ergänzend ist das Sana-Klinikum Remscheid als regionales Traumazentrum zertifiziert und unterstreicht damit seine zentrale Rolle in der Akut- und Notfallversorgung.
Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt setzt die Klinik für Kinder und Jugendliche unter der Leitung von Chefarzt Dr. Ansgar Thimm. Sie wurde von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) als „Diabetes Exzellenzzentrum DDG“ ausgezeichnet. Diabetes zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen in Deutschland und ist mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden. Die Auszeichnung bestätigt die hohe fachliche Qualifikation und die leitliniengerechte Versorgung junger Patientinnen und Patienten. Ergänzt wird das medizinische Profil durch das Engagement als demenzsensibles Krankenhaus: Im Rahmen eines Förderprojekts der „Lokalen Allianzen“ in Kooperation mit der Stadt Remscheid begleiten speziell geschulte Demenzlotsinnen Menschen mit Demenz durch den Krankenhausaufenthalt und sorgen für mehr Orientierung, Sicherheit und Menschlichkeit.
Sana Fabricius-Klinik: Geriatrie und Endoprothetik im Fokus
Mit Blick auf 2026 setzt die Sana Fabricius-Klinik Remscheid ihren Kurs klar auf die Weiterentwicklung zentraler medizinischer Angebote. Im Vordergrund stehen der Ausbau der Geriatrie und die Stärkung der Endoprothetik als überregionales Kompetenzzentrum. Besonders bei Hüft- und Knieoperationen, einschließlich komplexer Wechseloperationen, baut die Klinik ihre Expertise weiter aus, um der steigenden Zahl anspruchsvoller Revisionsfälle gerecht zu werden. Parallel dazu wird die Geriatrie am Standort erweitert, sodass Patientinnen und Patienten umfassend medizinisch, pflegerisch und therapeutisch versorgt werden. Die enge Zusammenarbeit zwischen Geriatrie und Endoprothetik sorgt dafür, dass ältere und multimorbide Patientinnen und Patienten optimal behandelt werden – von der Vorbereitung über den operativen Eingriff bis zur geriatrischen akutstationären und frührehabilitativen Weiterversorgung.
Sana Krankenhaus Radevormwald: Knieendoprothetik und weitere Schwerpunkte
Am Sana Krankenhaus Radevormwald werden ebenfalls wichtige medizinische Schwerpunkte weiterentwickelt. Das Schilddrüsenzentrum unter Leitung von Chefarzt Dr. Mathias Bebobru wird weiter ausgebaut, ebenso die Geriatrie unter der Verantwortung von Chefärztin Justyna Wegrzyn-Kosmol. Ein bedeutender Meilenstein ist zudem die Entscheidung zur Knieendoprothetik: Ab dem 1. Januar 2026 darf das Sana Krankenhaus Radevormwald diese Leistung weiterhin anbieten. Nach einem positiven Beschluss des Verwaltungsgerichts Köln und der endgültigen Anerkennung durch die Kostenträger wird damit eine zuvor eingeschränkte Leistungsgruppe fortgeführt. Jährlich erhalten in Deutschland rund 170.000 Menschen ein künstliches Kniegelenk – für viele Patientinnen und Patienten aus der Region bedeutet diese Entscheidung eine wohnortnahe Versorgung ohne lange Wege. „Wir freuen uns sehr über diese Entscheidung“, sagt Dr. Martin Ulatowski, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. „Sie sichert die hochwertige Versorgung unserer Patientinnen und Patienten in der Region und bestätigt die Expertise unseres Teams.“ Auch Radevormwalds Bürgermeister Dejan Vujinovic begrüßt den Beschluss: „Als Stadt ist es uns wichtig, ein leistungsstarkes Krankenhaus vor Ort zu haben. Mit dieser Entscheidung wird die Versorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger zukunftsweisend gesichert.“
Mit Blick auf 2026 zeigen die Sana Kliniken im Bergischen Land damit klar: Trotz der tiefgreifenden Veränderungen durch die Krankenhausplanung NRW bleibt die Versorgung in der Region stabil. Durch gezielte Spezialisierung, den Ausbau bewährter Angebote und die enge Verzahnung der Standorte wird medizinische Qualität nachhaltig gesichert und weiterentwickelt – für Patientinnen und Patienten heute und in Zukunft.
Über das Sana-Klinikum Remscheid GmbH
Die Sana-Klinikum Remscheid GmbH ist mit 506 Planbetten eines der größten Häuser unter den Kliniken der Sana Kliniken AG – einer der großen privaten Krankenhausträger Deutschlands. Für die Bürger in Remscheid und der gesamten Region ist das Sana Klinikum Remscheid erste Anlaufstelle für akute und chronische Erkrankungen. Fachübergreifend gewährleisten 14 Abteilungen und acht interdisziplinäre Zentren eine exzellente medizinische Behandlung. Das breite und spezialisierte Spektrum an qualifizierten Leistungen bietet Patienten eine qualitativ hochwertige, umfassende Generationenmedizin von Schwangerschaft und Geburt über Kinder- und Jugendmedizin bis hin zur Medizin des erwachsenen und auch älteren Menschen – und das alles unter einem Dach. Mehr als 1.000 Mitarbeiter arbeiten an zwei Standorten (Klinikum in der Burger Straße Remscheid und Tagesklinik und Psychiatrische Institutsambulanz Wuppertal) Hand in Hand für die Gesundheit und das Wohl der jährlich etwa 24.000 stationären und 45.000 ambulanten Patienten.