Arthrose an Hüfte und Knie: Welche neuen und welche bewährten Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Wenn der Gelenkknorpel abgenutzt ist und Schmerzen im Knie oder der Hüfte entstehen, kann die Lebensqualität im Alltag erheblich eingeschränkt sein. Welche Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen und wann welche Therapie sinnvoll ist, steht im Mittelpunkt der Patientenakademie von Prof. Dr. Stefan Hankemeier, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont, am 21. September um 17.30 Uhr im Lalu im Hefehof.
Der Vortrag erläutert, wie sich Arthrose individuell und möglichst schonend behandeln lässt. Dabei geht es sowohl um konservative Behandlungsmöglichkeiten als auch um operative Verfahren und die Frage, wann ein Gelenkersatz sinnvoll werden kann.
„Viele Patientinnen und Patienten verbinden mit einem künstlichen Gelenk noch immer große Unsicherheit“, sagt Chefarzt Prof. Dr. Hankemeier. „Dabei hat sich die Endoprothetik in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt. Unser Ziel ist es, verständlich zu erklären, welche Möglichkeiten es heute gibt und wann ein Eingriff sinnvoll sein kann.“
Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont ist als einzige Klinik in der weiteren Region als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EndoProthetikZentrum Max) zertifiziert. Das ist die höchste Auszeichnung in der Endoprothetik und steht für überprüfte Qualitätsstandards, große operative Erfahrung, hohe Patientenzufriedenheit und sehr gute Behandlungsergebnisse. Ein besonderer Schwerpunkt der Abteilung liegt auf dem personalisierten Gelenkersatz, der als wichtiger Zukunftstrend in der Endoprothetik gilt. Dabei wird die Implantation möglichst individuell an die Anatomie und Bewegungsabläufe der Patientinnen und Patienten angepasst.
„Die Zukunft des Gelenkersatzes liegt in der Individualisierung“, erläutert Hankemeier. „Wir versuchen, das künstliche Gelenk so einzusetzen, dass es sich optimal in die natürliche Anatomie einfügt und sich für die Patientinnen und Patienten möglichst natürlich anfühlt.“ Moderne minimalinvasive und gewebeschonende Operationstechniken, innovative Narkoseverfahren sowie eine gezielte Schmerztherapie und Physiotherapie vor und nach der Operation unterstützen eine schnelle Erholung. Grundlage dafür ist das bewährte Rapid-Recovery-Konzept, das auf eine frühzeitige Mobilisierung und eine zügige Rückkehr in den Alltag abzielt. „Langfristig soll das neue Gelenk so gut funktionieren, dass es im Alltag kaum noch wahrgenommen wird – ganz im Sinne des sogenannten „Forgotten Joint“-Prinzips“, so Prof. Dr. Hankemeier.
Neben den medizinischen Informationen bietet die Veranstaltung auch Raum für Fragen und persönliche Gespräche mit den Expertinnen und Experten des Klinikums. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wichtig: Aufgrund des großen Andrangs bei den letzten Patientenveranstaltungen zum Thema Arthrose empfehlen wir ein rechtzeitiges Erscheinen.
Prof. Dr. Stefan Hankemeier - Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
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