Lübeck,
15
Oktober
2024
|
11:05
Europe/Amsterdam

Assistenzärztin der Sana Kliniken Lübeck Gründungsmitglied der Jungen DGS

Zusammenfassung

Kürzlich nahm die neugegründete Nachwuchs-Sektion der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft DSG ihre Arbeit auf. Unter den 25, vorwiegend aus universitären Kliniken stammenden Gründungsmitgliedern aus ganz Deutschland ist auch Marina Seslija, Assistenzärztin in der Klinik für Neurologie an den Sana Kliniken Lübeck. Ihr Ziel ist es, sich aktiv für die Schlaganfallversorgung in Deutschland einzusetzen und in der Gruppe für eine bessere Ausbildung und Vernetzung junger, in Stroke Units tätigen Assistentinnen und Assistenten einzutreten.

Schon früh festigte sich das Interesse der Assistenzärztin für die vaskuläre Neurologie und die Behandlung von Schlaganfällen

Schon sehr früh zu Beginn ihres Studiums festigte sich das Interesse von Marina Seslija, Assistenzärztin in der Klinik für Neurologie an den Sana Kliniken Lübeck, für die vaskuläre Neurologie und die Behandlung von Schlaganfällen. Mit dem Ziel, Fachärztin für Neurologie zu werden, startete die 2016 aus Serbien eingewanderte Medizinerin nach ihrem Studium der Humanmedizin im Bereich der neurologische Reha der DianaKlinik in Bad Bevensen, bevor sie im Oktober 2022 nach Lübeck wechselte. Dr. Jens Schaumberg, Chefarzt der Klinik für Neurologie am den Sana Kliniken Lübeck erinnert sich noch sehr genau: „Über meine früheren Kontakte aus meiner ehemaligen Klinik in Uelzen und deren Nähe zu Bad Bevensen erfuhr ich von den beruflichen Ambitionen Frau Seslijas. Ich freue mich, dass wir sie ermuntern konnten, zu uns zu wechseln und sich im Bereich der Schlaganfallbehandlung in einem Akutkrankenhaus weiterzubilden. Mit unserer überregional zertifizierten Stroke Unit und unserem interdisziplinären Expertenteam bieten wir hierfür eine sehr gute Basis,“ so der Chefarzt und selbst begeisterter Neurologe.

Die Behandlung von Schlaganfallpatienten erfordert nicht nur ein schnelles Handeln, sondern auch ein hohes Maß an medizinischer Expertise. Marina Seslija ist sehr interessiert daran, ihr Wissen laufend zu erweitern: „Jeder Schlaganfall ist ein absoluter Notfall, der das Leben der Patienten und Angehörigen erschüttert. Umso schöner ist es für mich, als Ärztin in einem interdisziplinären Expertenteam daran mitwirken zu können, durch eine schnelle und adäquate Therapie dafür zu sorgen, dass Patienten beispielsweise ihre Sprechfähigkeit zurückerlangen oder Extremitäten wieder bewegen zu können. Das ist manchmal ein wahres Wunder,“ berichtet die junge Assistenzärztin.

Große Unterstützung seitens des Chefarztes für die Mitarbeit in der Jungen DSG

Als der Ruf der DSG nach Mitwirkung an der Jungen DSG Chefarzt Dr. Schaumberg erreichte, war schnell klar, dass Marina Seslija zu den passenden Kandidatinnen für eine Gründungsmitgliedschaft gehören sollte: „Frau Seslija engagiert sich sehr für unsere Klinik und ist absolut begeistert von der Arbeit auf unserer Stroke Unit. Ich freue mich deshalb sehr, dass ich sie zu einer Bewerbung für die DSG-Nachwuchssektion ermuntern konnte. Für uns als nichtuniversitäres Haus ist ihr Mitwirkung in der jungen DSG eine wichtige Gelegenheit, Impulse zu setzen und in dieser Gruppe junger Assistenten mitzuwirken.“

Erste Treffen der Gründungsmitglieder haben bereits stattgefunden. Gemeinsam will man sich für eine gute Aus- und Weiterbildung junger Kolleginnen und Kollegen einsetzen, an wissenschaftlichen Projekten arbeiten und sich vernetzen. Marina Seslija freut sich sehr auf die weitere Tätigkeit in der Arbeitsgruppe: „Ich bin dankbar für die volle Unterstützung meines Chefarztes, Dr. Schaumberg und die Möglichkeit, mich in einem so frühen Stadium meiner Facharztausbildung dafür einsetzen zu könne, die Schlaganfallbehandlung in Deutschland voranzubringen.“

Junge DSG: Marina Seslija ist Gründungsmitglied

Dr. med. Jens Schaumberg, Chefarzt der Klinik für Neurologie an den Sana Kliniken Lübeck, freut sich mit Assistenzärztin Marina Seslija über deren Engagement in der neugegründeten Nachwuchs-Sektion der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG).

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Zu den Sana Kliniken Lübeck

Die Sana Kliniken Lübeck sind mit gut 20.100 stationären Fällen, mehr als 25.000 ambulanten Kontakten in der Notfallaufnahme und über 2.500 Fällen in der onkologischen Ambulanz einer der größten Anbieter medizinischer Akutversorgung im östlichen Schleswig-Holstein. 800 Mitarbeiter, davon 200 Ärzte und 450 in Pflege- und Funktionsbereichen, sind für die Patienten da. Das Krankenhaus der Lübecker steht für eine enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Medizin. Die Sana Kliniken Lübeck bieten eine hochqualitative wohnortnahe Versorgung mit zahlreichen Spezialisierungen, so z. B. in den Bereichen Kardiologie, Gastroenterologie, Pneumologie, Neurologie, Diabetologie, Palliativmedizin, Hämatologie und Onkologie sowie Bauchchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Gefäßmedizin, Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie, Radiologie, Neuroradiologie und Urologie. Die KVSH Anlaufpraxis steht den Bürgerinnen und Bürgern am Wochenende und an Feiertagen von 09.00 bis 19.00 Uhr durchgehend zur Verfügung.

Über die Sana Kliniken AG

Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.