Hürth,
19
September
2026
|
10:05
Europe/Amsterdam

Bärchen-Ambulanz zum Weltkindertag am Sana-Krankenhaus Hürth begeistert Kinder und Mitarbeitende

Etwa 70 Kinder aus Hürther Kindertagesstätten haben am Freitag, den 18. September einen Ausflug in die „Bärchen-Ambulanz“ im Sana-Krankenhaus Hürth unternommen. An insgesamt drei Stationen erkundeten die Mädchen und Jungen typische Situationen und ärztliche wie pflegerische Tätigkeiten in einem Akut-Krankenhaus der gehobenen Grund- und Regelversorgung mit 140 Betten.

Teddybären im Pulk vor dem Einsatz

In Zimmer 120 der Station 1 für Innere Medizin lernten die Kinder einen typischen Tag eines Patienten im Krankenhaus kennen. Dort konnten sie zum Beispiel die Höhenverstellung ihres Bettes ausprobieren. Die Stethoskope symbolisierten die Visite und die Kinder horchten mit ihnen, wie schnell das Herz ihres Kita-Freundes oder ihrer Kita-Freundin schlug. Ergebnis: Die Herz-Frequenz ist sehr individuell und auch abhängig davon, wie aufgeregt man ist, wie Pflege-Bereichsleiterin Corinna Schubert und Krankenpflegerin Alina Angersbach vom Sana-Krankenhaus Hürth den Kids erläuterten. Dem einen oder anderen Kind war das Stethoskop übrigens aus dem eigenen Spielzeug-Arztkoffer bekannt.

Corinna Schubert (l.) im Gespräch mit den Kindern.

Pflegekraft Alina Angersbach mit Kids bei der ersten Entdeckerstation.

Kinder erobern einen echten Rettungswagen

Danach ging es für die Kinder zu einem echten Rettungswagen der Hürther Feuerwehr, die täglich etliche Male die Zentrale Notaufnahme des Sana-Krankenhauses Hürth ansteuert. Im Wagen auf der Trage wartete bereits Bär „Alex“. Dieser präsentierte sich den Kindern mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen, um die sich die Kinder sogleich liebevoll kümmerten. So legten die Jungen und Mädchen im Vorschulklassenalter eine Knie-Bandage und eine Oberarm-Schiene bei Alex an. Auch das Anbringen einer echten Sauerstoffmaske machte den Kids viel Spaß – und Robin Schubert, Sina Reifenberg und Hironobu Aharen von der Besatzung des RTW der Hürther Feuerwehr ebenso. Zeit blieb auch für das Messen von Puls und Sauerstoffsättigung mit einem Pulsoximeter. Highlight dieser zweiten Station war sicherlich die Sitzprobe in der Fahrerkabine und der Druck auf den Knopf, der das Blaulicht auslöst. Das noch eindrucksvollere Martinshorn kam zum Bedauern der Kinder aber verständlicherweise nicht zum Einsatz. Von nun an können die Kids beim Anblick eines Rettungswagens dennoch mit Recht sagen: „Mama, das Blaulicht da habe ich auch angemacht.“

Ein Blickfang für die Kids in knalligem Rot und Gelb: Rettungswagen der Hürther Feuerwehr

Im "Einsatz" mit Kids im Rettungswagen der Hürther Feuerwehr

Teddybär Alex mit Sauerstoffmaske

Bärchen-Ambulanz ermöglicht Kindern angstfreie, spielerische und erlebnisreiche Erfahrungen mit einem Krankenhaus

Die eigentliche Bärchen-Ambulanz wartete als dritte und letzte Station auf die Kinder. Empfangen wurden sie dort von der Orthopädin und Unfallchirurgin Janine Kirst sowie von Anneliese Winkel, die auf der Intensivstation des Sana-Krankenhauses Hürth für professionelle Abläufe sorgt. Ausgestattet mit einem eigenen Kuscheltier oder einem Bärchen des Krankenhauses ging es dort also in die Sprechstunde, in der die zertifizierte Knie-Chirurgin Kirst und Winkel mit den Kindern Brüche und Verstauchungen, Bauchschmerzen und auch ein „gebrochenes Ohr“ behandelten. Anschließend gaben die Gesundheitsprofis den Kindern neben Traubenzucker-Tabletten gegen den Schmerz sowie einer Lernspielzeug-Spritze auch Behandlungsanweisungen für ihr mitgebrachtes oder mitgegebenes Kuscheltier mit. Sowie den wichtigen Hinweis, dass man außerhalb eines Krankenhauses „auf keinen Fall eine Spritze anfasst“. Die Kinder stimmten nickend zu.

Janine Kirst (l.) und Anneliese Winkel

Unfallchirurgin Janine Kirst untersucht einen "Patienten"

Anneliese Winkel im Gespräch mit den Kindern

Die Bärchen-Ambulanz des Sana-Krankenhauses Hürth geht zurück auf das Jahr 2019. Die Veranstaltung findet rund um den Weltkindertag am 20. September statt und soll teilnehmenden Kindern einen angstfreien, spielerischen und erlebnisreichen Einblick in den Alltag eines Krankenhauses wie dem Sana-Krankenhaus Hürth ermöglichen. Für die Mitarbeitenden der Hürther Klinik hat sich die Bärchen-Ambulanz inzwischen ebenso zu einer Herzensangelegenheit entwickelt.

Über das Sana-Krankenhaus Hürth

Das Sana-Krankenhaus Hürth ist ein hochmodernes Haus der gehobenen Grund- und Regelversorgung in der Metropolregion Köln-Bonn, das die medizinische Versorgung der Bevölkerung in Hürth und dem Rhein-Erft-Kreis mit seinen Fachabteilungen für Innere Medizin, Chirurgie und Anästhesie sicherstellt. Mehr als 380 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich jährlich um mehr als 20.000 Patientinnen und Patienten im stationären und ambulanten Bereich.
Das Hürther Krankenhaus wurde 1984 durch Sana übernommen und war damals deutschlandweit das erste kommunale Haus, das privatisiert wurde. Die Übernahme war mit einer mindestens 20-jährigen Bestandszusage verbunden. Seitdem wurde das Sana-Krankenhaus Hürth mehrfach erweitert, saniert und modernisiert. Mit seinen zukunftsfähigen Voraussetzungen für die qualifizierte medizinische Versorgung der Bevölkerung gewinnt es zunehmend an Bedeutung für die gesamte Region.

Über die Sana Kliniken AG