Blitzstart ins Berufsleben: Medizinstudenten trainieren im Hightech-OP-Bus
- Der Hightech-OP-Bus von Arthrex bietet Medizinstudenten der Sana Medical School in Lichtenfels die Möglichkeit, praktische chirurgische Erfahrungen unter realitätsnahen Bedingungen zu sammeln, was ihnen einen Vorsprung für den Berufseinstieg verschafft.
- Das innovative Ausbildungsformat wird bereits zum fünften Mal durchgeführt und soll Nachwuchs für die Orthopädie begeistern, indem es technisches Know-how, Präzision und Teamgeist vermittelt.
- Die Sana Medical School setzt auf solche praxisnahen Lehrmethoden, um gut ausgebildeten Nachwuchs zu sichern, der in der Region bleibt und somit aktiv zur Bekämpfung des Fachkräftemangels im ländlichen Raum beiträgt.
Nur noch ein Jahr: Dann stehen die Studenten der Sana Medical School vor dem Abschluss ihres Studiums der Humanmedizin und treffen ihre Entscheidung für eine Facharztausbildung. Doch bevor sie ihre im Studium erworbenen Kenntnisse an echten Patienten erproben dürfen, steht das Sammeln praktischer Erfahrungen auf dem Stundenplan. Dafür macht auch in diesem Jahr der Hightech-OP-Bus von Arthrex am Sana Klinikum Lichtenfels Halt. Hier erhalten die angehenden Ärztinnen und Ärzte die einzigartige Gelegenheit, unter realitätsnahen Bedingungen chirurgische Eingriffe zu üben. Der Einsatz im Bus ermöglicht das Arthroskopieren und Operieren an Humanpräparaten in kleinen Gruppen und unter fachärztlicher Anleitung. Dabei steht auch der richtige Umgang mit echtem Operationsbesteck im Fokus. All das ermöglicht den Studenten im fünften Studienjahr einen echten Vorsprung für einen Blitzstart ins Berufsleben.
Was sich bereits in den vergangenen Jahren als Erfolg erwiesen hat, erfährt auch 2025 eine Fortführung – nicht als bloße Wiederholung, sondern als fester Bestandteil einer praxisnahen medizinischen Ausbildung. Bereits zum fünften Mal hat der Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. Jörg Harrer, den mobilen OP nach Lichtenfels geholt. Er sieht in diesem Format eine wichtige Chance, Nachwuchs für sein Fachgebiet zu begeistern: „Wir müssen den Medizinstudentinnen und Studenten früh zeigen, wie faszinierend und vielfältig unser Fach ist. Die Orthopädie fordert nicht nur technisches Know-How, sondern auch Präzision und Teamgeist – all das können die Teilnehmer hier im OP-Bus erleben.“.
Auch die Geschäftsführung der Sana Medical School, Prof. Dr. Johannes Brachmann und Melanie John, sind von diesem Ansatz überzeugt: „Innovative Lehrmethoden wie diese unterscheiden unser Angebot von dem der staatlichen Hochschulen. Unsere Studenten sind mit Studienabschluss bestens auf den Beruf vorbereitet, menschlich und fachlich, in Theorie und Praxis!“.
Der Erfolg spricht für sich: Jedes Jahr entscheiden sich Absolventinnen und Absolventen der Sana Medical School für eine Facharztausbildung in den eigenen Einrichtungen und bleiben so der Region erhalten. Das weiß auch die Geschäftsführerin am Sana Klinikum Lichtenfels, Petra-Marié Rinsche-Förstel zu schätzen: „Der Fachkräftemangel auch im medizinischen Bereich bleibt eine Herausforderung, vor allem im ländlichen Raum. Dass wir mit der Sana Medical School eigenen Nachwuchs ausbilden können, ist ein entscheidender Baustein für die zukünftige Versorgung in der Region“.
Besuchten den Arthrex OP-Bus und sammelten Live-Eindrücke: Verkaufsleiter Edin Tatarevic, Geschäftsführerin des Sana Klinikums Lichtenfels Petra-Marié Rinsche-Förstel, Chefarzt Dr. Jörg Harrer, Landrat Christian Meißner und die Geschäftsführung der Sana Medical School Prof. Dr. Johannes Brachmann und Melanie John (von rechts)
Über die Sana Kliniken Oberfranken
Unter dem Dach der Sana Kliniken Oberfranken vereinen sich drei Kliniken an den Standorten Coburg, Lichtenfels und Neustadt bei Coburg und zahlreiche Medizinische Versorgungszentren in den Landkreisen Coburg und Lichtenfels. Mit 909 stationären Betten und 46 tagesklinischen Behandlungsplätzen bieten die Sana Kliniken Oberfranken ein breites Leistungsspektrum. Etwa 3.250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern auf hohem medizinischem und pflegerischem Niveau die Gesundheitsversorgung in der Region.