Dahme-Spreewald,
09
Oktober
2024
|
11:22
Europe/Amsterdam

Brustzentrum Königs Wusterhausen setzt Zeichen in Pink

Zusammenfassung
  • Oktober ist bundesweiter Brustkrebsmonat
  • Interdisziplinäres Team im zertifizierten Brustzentrum Königs Wusterhausen des Klinikum Dahme-Spreewald ist auf ganzheitliche Begleitung von Tumorpatientinnen spezialisiert
  • Aktionen zur Aufklärung und Information vom 14. bis 18. Oktober 2024 im Achenbach-Krankenhaus

Mehr als 70.000 Frauen in Deutschland erkranken jedes Jahr an Brustkrebs. Je früher die Erkrankung diagnostiziert wird, desto größer sind die Chancen auf Heilung. Das zertifizierte Brustzentrum Königs Wusterhausen im Achenbach-Krankenhaus setzt im Brustkrebsmonat Oktober Zeichen in Pink und klärt mit Aktionen über die Krankheit, ihre Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten auf.

„Die Teilnahme an Vorsorgemöglichkeiten ist wichtig. Etwa 50 Prozent der primären Mammakarzinomfälle werden im Screening und auch im Rahmen der regelmäßigen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung erkannt“, betont Dr. Michael Fabig, Ärztlicher Koordinator des zertifizierten Brustzentrums im Klinikum Dahme-Spreewald, und fügt erklärend hinzu: „Das Mammographiescreening ist auch deshalb für die Altersgruppe bis 75 Jahre erweitert worden. Für die jüngere Patientin, also Frauen unter 50 Jahren, ist es in Planung. Wenn die Erkrankung früh erkannt wird, ist sie besser behandelbar und die Heilungschancen sind höher.“ Frauen sollten deshalb unbedingt die Früherkennungsuntersuchungen wie das bundesweite Screening nutzen, regelmäßig zur gynäkologischen Vorsorge in die Frauenarzt-Praxis gehen und sich selbst untersuchen, appelliert der erfahrene Gynäkologe. Seit Juli 2024 ist das Mammographie-Screening-Programm ausgeweitet. Bisher konnte jede Frau zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre ein Screening durchführen lassen. Mit den neuen Regelungen sind nun auch Frauen zwischen 70 und 75 Jahren teilnahmeberechtigt. Aktuellen Statistiken zufolge liegt das Durchschnittsalter der Brustkrebs-Patientinnen bei 64 Jahren. Nach Angaben des Zentrums für Krebsregisterdaten sind 17 Prozent der betroffenen Frauen jünger als 50 Jahre und 40 Prozent älter als 70 Jahre.

 

Brustkrebsmonat KDS

 

Das zertifizierte Brustzentrum Königs Wusterhausen setzt im Brustkrebsmonat Oktober die Zeichen in Pink und bietet Patientinnen umfangreiche Informationen rund um die Erkrankung und Vorsorgemöglichkeiten. Download und Copyright

Aufklärungskampagne mit Infos und Pink-Cakes

Das Team des Brustzentrums nutzt den Brustkrebsmonat Oktober, um Zeichen zu setzen und Interessierte über die Erkrankung aufzuklären. Mit pinken Accessoires an der Dienstkleidung machen die Mitarbeitenden in der Brustkrebs-Aktionsfarbe im Oktober besonders intensiv auf die Krankheit aufmerksam. Patientinnen, Angehörige und alle anderen Interessierten bekommen zwischen dem 14. und 18. Oktober umfangreiches Informations- und Aufklärungsmaterial in der Klinik und der Ambulanz. Besonders im Fokus steht dabei das Thema Selbstuntersuchung der Brust. Außerdem wird das Team selbst Pink-Cakes backen, die in der Aktionswoche verteilt werden.

Ganzheitliche Behandlung von Betroffenen

Das Brustzentrum im Achenbach-Krankenhaus, das seit dem Jahr 2022 von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert ist, ist seit vielen Jahren auf die ganzheitliche Behandlung von Betroffenen spezialisiert. Das interdisziplinäre Team, das aus Gynäkologen, Onkologen, Psychologen, Chirurgen, speziell qualifizierten Pflegekräften sowie externen Kooperationspartnern wie Radiologen besteht, arbeitet Hand in Hand. „Jede Brustkrebserkrankung ist individuell und deswegen suchen wir auch stets für jede Frau nach dem für sie optimalen Behandlungsweg“, erklärt Dr. Michael Fabig. Eine elementare Rolle spielen dabei die Tumorkonferenzen, in der Experten aus den verschiedenen Fachgebieten den Behandlungsweg gemeinsam besprechen. Wenn die Patientinnen möchten, können sie an dieser Beratung teilnehmen.

 

MichaelFabig

 

Dr. Michael Fabig ist Leiter des Brustzentrums in Königs Wusterhausen. Gemeinsam mit einem erfahrenen interdisziplinären Team betreut er Betroffene auf dem Weg der Genesung. Teamwork für für den Experten groß geschrieben. Download und Copyright

Individuelle und persönliche Betreuung

Danach begleitet das Team Betroffene Schritt für Schritt bei ihrer Therapie. Seit jeher legt das Brustzentrum großen Wert darauf, ein sehr breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten anzubieten. Zu den Besonderheiten der Abteilung gehört daher, dass Patientinnen eine Chemotherapie ebenfalls im Achenbach-Krankenhaus erhalten können, sofern diese medizinisch notwendig ist. Darüber hinaus profitieren Betroffene im Brustzentrum von einer Rund-um-Betreuung, zu der unter anderem Angebote wie psychologische Begleitung, Beratung, die Vermittlung von Unterstützungsangeboten wie Selbsthilfegruppen und Begleitbehandlungen zur Linderung von möglichen Nebenwirkungen bei Hormon-, Immun- und Chemotherapien gehören. Ebenso arbeitet das Brustzentrum seit Jahren mit der Krebsberatungsstelle des Landkreises zusammen.

Über das Klinikum Dahme-Spreewald 

Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versordnungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.

Über die Sana Kliniken AG

Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.