Bundesweiter Tag der OP-Schwestern
Die rechte Hand des Operateurs
• Bundesweiter Tag der OP-Schwestern am 14. November
• Stefanie Stasch gehört zum Team im Operationssaal der Spreewaldklinik Lübben
• Mit Akribie und breitem Wissen: So assistieren OP-Schwestern bei einem Eingriff
OP-Schwestern sind unverzichtbar im Operationssaal. Am 14. November 2024 ist bundesweit ihr Ehrentag. Eine der OP-Schwestern, die im Klinikum Dahme-Spreewald im Einsatz sind, ist Stefanie Stasch. Seit neun Jahren begleitet sie in der Spreewaldklinik Lübben verschiedenste Eingriffe auf dem weiten Feld der Chirurgie – mit voller Konzentration und Fachkompetenz.
Stefanie Stasch ist Spreewälderin und OP-Schwester mit Leib und Seele. „Ich habe mich sofort nach meiner Ausbildung dafür entschieden, im Operationssaal zu arbeiten. Hier gibt es täglich neue Herausforderungen“, sagt die Lübbenerin und betont: „Im OP kann man hautnah spüren, wie sich die Medizin immer weiterentwickelt – zum Beispiel anhand von modernster Medizintechnik und innovativen Behandlungsverfahren“ Stefanie Stasch blickt inzwischen auf 22 Jahre OP-Erfahrung – längere Zeit hat sie im Raum Osnabrück und in der Berliner Charité gearbeitet. Vor neun Jahren kehrte sie beruflich in ihre Spreewälder Heimat zurück. „Ich bin froh darüber, dass ich kurze Wege zwischen meinem Zuhause und der Spreewaldklinik habe und nicht weit pendeln muss.“
Vertrauen und Verlässlichkeit
Sich gegenseitig kennen, sich vertrauen und aufeinander verlassen können, das ist bei einer Operation für die Sicherheit der Patienten unerlässlich. Denn während des Eingriffs liegt das Leben des Patienten in den Händen des OP-Teams. Neben dem Operateur und ein bis zwei Assistenten spielen die beiden OP-Schwestern im Saal die Hauptrollen. Die unsterile Schwester arbeitet im Hintergrund, die sterile steht mit am Tisch. „Ich mag beides. Bei manchen Operationen wie in der großen Tumorchirurgie bin ich gern nah am Patienten, weil das nichtalltägliche Eingriffe sind“, erklärt Stefanie Stasch. Ihr Dienst beginnt morgens um 7 Uhr – wann er endet, ist nicht immer vorhersehbar, denn Notfälle haben Priorität und dann muss der OP-Plan kurzerhand umgestrickt werden. Mehrmals im Monat übernachten die OP-Schwestern auch im Krankenhaus. Denn für Notfälle und an den Wochenenden hat immer ein Team Bereitschaftsdienst.
Am 14. November wird der bundesweite Tag der OP-Schwestern gefeiert, um die unverzichtbare Rolle dieser Fachkräfte im Gesundheitswesen zu würdigen.
Der richtige Moment für das richtige Instrument
Von Leistenbrüchen über Gefäßchirurgie und Darmerkrankungen bis zu neuen Hüftgelenken: die examinierte Krankenschwester hat in 22 Jahren bei unterschiedlichsten Eingriffen assistiert. Die wichtigsten Aufgaben von ihr und ihren Kolleginnen sind dabei die Vor- und Nachbereitung sowie das Instrumentieren, also dem Operateur im richtigen Moment das richtige Instrument zu reichen. „Wenn man immer das OP-Gebiet im Blick hat, sieht man, was der Operateur für den nächsten Schritt braucht“, weiß sie. Nicht umsonst werden OP-Schwestern auch als rechte Hand des Operateurs bezeichnet.
Den ganzen Tag auf den Beinen
Damit im Saal alles Hand in Hand läuft, zählt nicht nur Teamgeist, sondern auch ein breites Wissen und Fingerfertigkeit. „Man braucht einen Rund-um-Blick, muss erkennen, wo etwas gebraucht wird“, sagt Stefanie Stasch. Und was die OP-Schwestern neben Aufmerksamkeit und Konzentration noch brauchen, ist Durchhaltevermögen. Denn ab Dienstbeginn gegen 7 Uhr ist die Lübbenerin mit ihren Kollegen fast ununterbrochen auf den Beinen und trägt den gesamten Tag über Mund-Nasen-Schutz und Haube. Zur Sicherheit der Patienten ist Hygiene im OP oberstes Gebot.
Über das Klinikum Dahme-Spreewald
Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versordnungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.
Über die Sana Kliniken AG
Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.