CRPS - Dauerschmerz in Hand und Fuß
- Kostenfreie Infoveranstaltung zu Komplexem regionalem Schmerzsyndrom am 19. März, 17:30 Uhr, im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen
- Ergotherapeutin und Handtherapeutin Sabrina Herde informiert über Ursachen, Symptome und therapeutische Behandlungsmöglichkeiten bei CRPS / Morbus Sudeck
- Individuelle Fragestunde für Patienten und Angehörige
Patienten mit einem Komplexen regionalen Schmerzsyndrom haben oft einen hohen Leidensdruck und einen langen Leidensweg hinter sich. Die Erkrankung, das auch als Morbus Sudeck bezeichnet wird, steht im Mittelpunkt der kostenfreien Patienteninformationsveranstaltung, die am 19. März 2025, um 17:30 Uhr, im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen stattfindet. Ergotherapeutin und Handtherapeutin Sabrina Herde vom Therapiezentrum informiert über Ursachen, Symptome und therapeutische Hilfe für Betroffene.
Die Symptome sind sehr vielfältig und selten eindeutig: Erhöhte Schmerz- und Reizempfindlichkeit, der Verlust von Kraft und Beweglichkeit, Veränderungen der Haut und Temperatur sowie Schwellungen und eine verzerrte Körperwahrnehmung gehören zu den häufigsten Beschwerden, unter denen CRPS-Patienten leiden. „Die Erkrankung tritt meist an Händen oder Füßen auf und wird oft viel zu spät erkannt. Viele Betroffene werden häufig mit ihrem Schmerz allein gelassen und nicht ernst genommen“, berichtet Sabrina Herde. Die Ergo- und Handtherapeutin behandelt im Therapiezentrum der Klinikum Dahme-Spreewald Dienstleistungsgesellschaft mbH in Königs Wusterhausen seit vielen Jahren auch Patienten mit Komplexem regionalem Schmerzsyndrom.
Um Therapiemöglichkeiten, Ursachen und Symptome des Komplexen Regionalen Schmerzsyndroms (CRPS/Morbus Sudeck) dreht sich die Patienteninformationsveranstaltung am 19. März 2025 im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen mit Ergo- und Handtherapeutin Sabrina Herde. Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr im Konferenzraum II. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Starke Schmerzen als Warnzeichen
In der kostenfreien Patienteninformationsveranstaltung, die am 19. März 2025, um 17:30 Uhr im Konferenzraum II im Achenbach-Krankenhaus beginnt, informiert die Therapeutin ausführlich über die Vielzahl an Symptomen, den aktuellen Forschungsstand zu den Ursachen und die einzelnen Stadien der Erkrankung. „Bisher ist keine endgültige Ursache für CRPS geklärt. Häufig gehen eine Verletzung im Bereich eines Fußes oder einer Hand voraus“, erklärt Sabrina Herde. Statistiken zufolge sind Frauen zwei- bis dreimal so oft betroffen wie Männer und der Großteil der Patienten ist zwischen 40 und 70 Jahren alt. Experten gehen davon aus, dass etwa zwei bis fünf Prozent der Menschen, die sich verletzen, ein CRPS entwickeln. Ob jemand ein erhöhtes Risiko hat, an CRPS zu erkranken, ist noch nicht vorherbestimmbar. „Allerdings gilt ein überdurchschnittlich starkes Schmerzempfinden nach einer Verletzung als Warnsignal“, sagt die Therapeutin.
Mit Therapiemix zu neuer Lebensqualität
Wenn CRPS diagnostiziert ist, kann Betroffenen mit einem Mix aus verschiedenen Therapieansätzen geholfen werden. „Das oberste Therapieziel ist die Linderung der Schmerzen. Der Weg dorthin ist für jeden Patienten anders und muss ganz individuell an die jeweiligen Bedürfnisse und Ressourcen angepasst werden“, sagt Sabrina Herde. Im Therapiezentrum schöpft sie aus einer Vielzahl an therapeutischen Verfahren aus dem Bereich der Ergo- und Physiotherapie, damit Patienten nach ihrem langen Leidensweg endlich wieder ein Stück Lebensqualität zurückgewinnen. Teilnehmende erfahren bei dem Vortrag neben detaillierten Informationen zu den Therapiemöglichkeiten auch, wohin sie sich bei einem Verdacht auf CRPS oder einer entsprechenden Diagnose wenden können, um weitere Unterstützung zu erhalten.
Kostenfreie Teilnahme ohne vorherige Anmeldung
Die Teilnahme an der Patientenveranstaltung ist kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Im Anschluss an den Vortrag haben Patienten und Angehörige die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen und sich weiteren Rat zu holen.
Über das Klinikum Dahme-Spreewald
Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versordnungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.