Doppelspitze in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie
Dr. Melodi Motamedi wird Chefärztin am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont
Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont geht in der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie neue Wege: Seit April wird der Fachbereich von einer Doppelspitze geführt. Dr. Sixtus Allert und Dr. Melodi Motamedi leiten die Klinik künftig gemeinsam im sogenannten Co-Chefarztmodell.
Mit dieser Struktur reagiert das Klinikum auf die steigenden Anforderungen in einem hochspezialisierten medizinischen Umfeld. Die Plastische und Ästhetische Chirurgie vereint ein breites Spektrum an rekonstruktiven und ästhetischen Eingriffen und erfordert zunehmend differenzierte Expertise sowie eine enge interdisziplinäre Abstimmung.
Geteilte Verantwortung und gebündelte Kompetenzen
Das Co-Chefarztmodell setzt auf eine gleichberechtigte, kollegiale Führung. Die Verantwortung wird geteilt, Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, gleichzeitig können individuelle fachliche Schwerpunkte gezielt eingebracht werden. „Die moderne Medizin wird immer komplexer, so auch in spezialisierten Disziplinen wie der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie. Mit der Doppelspitze bündeln wir unterschiedliche Kompetenzen, fördern Talente und schaffen zugleich stabile Strukturen für die Zukunft“, erklärt Klinikgeschäftsführer Matthias Dürkop.
Die neue Führungsstruktur baut auf einer langjährigen, erfolgreichen Zusammenarbeit auf. Dr. Melodi Motamedi ist bereits seit Jahren als Leitende Oberärztin im Team von Dr. Allert tätig und hat den Fachbereich über Jahre hinweg maßgeblich mitgestaltet. Mit ihrer Ernennung gelingt es dem Klinikum, eine überregional anerkannte Expertin am Standort zu halten. „Dr. Melodi Motamedi ist ein von Patientinnen und Patienten, wie auch von Kolleginnen und Kollegen im Klinikum und auch in der Fachgesellschaft sehr geschätzte Ärztin. Sie verfügt über große fachliche Expertise, ist in der Fachwelt hervorragend vernetzt und wurde für ihre Arbeit bereits mehrfach ausgezeichnet. Ich freue mich für unseren Klinikstandort, aber vor allem auch persönlich über ihre Ernennung zur Chefärztin“, so Chefarzt Dr. Sixtus Allert.
Starke Perspektiven für den Fachbereich und unsere Region
Die Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont ist eine etablierte Adresse mit Patientenzulauf aus ganz Deutschland. Gemeinsam verfolgen Dr. Allert und Dr. Motamedi das Ziel, den Fachbereich weiter auszubauen und dessen überregionale Sichtbarkeit zu stärken. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Weiterentwicklung spezialisierter Leistungen, insbesondere im Bereich der Mikrochirurgie und der Brustrekonstruktion. Auch der Ausbau ambulanter Strukturen werde künftig eine wichtige Rolle spielen, betonen die Mediziner.
Neben der medizinischen Weiterentwicklung legen beide großen Wert auf die Stärkung des Teams und eine gute Arbeitsatmosphäre. „Unser Anspruch ist es, die hohe Qualität der Versorgung auch weiterhin zu sichern und gleichzeitig ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Mitarbeiter fachlich und persönlich weiterentwickeln können. Das Co-Chefarztmodell bietet dafür die ideale Voraussetzung und setzt ein Zeichen für gelebte Mitarbeiterförderung“, so die Doppelspitze. Gleichzeitig stellt das Modell frühzeitig die Weichen für die Zukunft: Mit Blick auf den geplanten Ruhestand von Dr. Allert in den kommenden Jahren ist die Nachfolge bereits heute strategisch vorbereitet.
Für Patientinnen und Patienten bedeutet die neue Struktur vor allem eine Versorgung auf hohem medizinischem Niveau und enger Zusammenarbeit. „Unser Ziel ist es, die Plastische und Ästhetische Chirurgie in Hameln nachhaltig weiterzuentwickeln und die Versorgung in der Region weiter zu stärken“, so Dr. Allert und Dr. Motamedi.
Klinikgeschäftsführer Matthias Dürkop und Chefarzt Dr. Sixtus Allert gratulieren Dr. Melodi Motamedi mit einem Blumenstrauß zu ihrer Ernennung zur Chefärztin.