Dahme-Spreewald,
22
April
2026
|
12:06
Europe/Amsterdam

Ein Blick hinter Türen, die sonst verschlossen bleiben

Tag der offenen Tür in der Lübbener Geburtshilfe – Einblicke, Gespräche und Orientierung für werdende Eltern

Zusammenfassung
  • Tag der offenen Tür am 20. Juni 2026 von 10 bis 14 Uhr
  • Einblicke in Kreißsaal, Wochenstation und das Geburtsteam
  • Austausch auf Augenhöhe – von der Schwangerschaft bis in die erste Zeit mit dem Baby

Wer ein Kind erwartet, trifft viele Entscheidungen. Eine der wichtigsten: Wo soll mein Baby das Licht der Welt erblicken? Genau um diese Frage zu beantworten und spannende Einblicke hinter Türen zu ermöglichen, die sonst verschlossen bleiben, lädt die Spreewaldklinik Lübben am 20. Juni 2026 zum Tag der offenen Kreißsaal-Tür ein.

Für werdende Eltern, Familien aus der Region und alle Interessierten hat das Geburtshilfe-Team ein vielseitiges Programm vorbereitet. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die medizinische Versorgung, sondern vor allem das, was werdende Eltern wirklich bewegt: Wie läuft eine Geburt ab? Wer begleitet mich? Und was passiert in den ersten Tagen danach? „Erfahrungsgemäß kommen viele Eltern mit ganz konkreten Fragen – und genau dafür nehmen wir uns Zeit“, sagt Angela Aurich. Als Leitende Hebamme begleitet sie seit vielen Jahren Familien in dieser besonderen Lebensphase. „Es ist uns wichtig, dass Eltern die Abläufe im Kreißsaal verstehen und ein Gefühl dafür bekommen, wie wir arbeiten.“

Kreißsaal Lübben


Den Kreißsaal und die Wochenstation entdecken, das Team kennenlernen und Einblicke erhalten, die sonst nicht möglich sind. Das können Schwangere, Familien und Interessierte zum Tag der offenen Tür in der Geburtshilfe Lübben.

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Einblicke, die sonst im Verborgenen bleiben

Während der gesamten Veranstaltung haben Teilnehmende die Möglichkeit, den Kreißsaal und die Wochenstation kennenzulernen. In kleinen Rundgängen zeigt das Team die Räumlichkeiten und erklärt Abläufe – vom ersten Eintreffen bis zur Zeit nach der Geburt. Ergänzt wird das Programm durch zahlreiche Informations- und Mitmachangebote: von der Stillberatung über Einblicke in die Arbeit der Hebammen bis hin zu regionalen Unterstützungsangeboten für junge Familien. Auch das Netzwerk rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett wird sichtbar – gemeinsam mit Kooperationspartnern aus der Region.

Darüber hinaus wird das Thema Geburt an diesem Tag auch ganz praktisch und erlebbar: Geschwisterkinder können beim „Wickeldiplom“ spielerisch erste Erfahrungen sammeln, während Angebote wie die Babysmile-Neugeborenenfotografie zeigen, wie besondere Momente direkt nach der Geburt festgehalten werden können. Und auch für alle, die sich für einen Beruf im Kreißsaal interessieren, lohnt sich der Besuch: Hebammenstudentinnen geben Einblicke in Ausbildung und Studium und stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Medizinisch gut aufgestellt – und eng vernetzt

Die Geburtshilfe in der Spreewaldklinik Lübben verbindet moderne Medizin mit individueller Begleitung. Ein besonderer Vorteil ist die enge Verzahnung mit der Kinderklinik und der Neonatologie direkt vor Ort. Das bedeutet kurze Wege, eingespielte Teams und höchste Sicherheit – auch dann, wenn es rund um die Geburt zu besonderen medizinischen Situationen kommt. Geburtshilfe und Kinderärzte arbeiten hier Seite an Seite. „Eine Geburt ist immer individuell“, sagt Dr. Rüdiger Müller, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. „Unser Anspruch ist es, jeder Familie die Sicherheit einer gut abgestimmten medizinischen Versorgung zu geben – und gleichzeitig die Zeit und Aufmerksamkeit, die es in diesem Moment braucht.“

Kreißsaal Lübben


Das Team freut sich auf viele neugierige Blicke hinter die Kreißsaaltüren - am 9. Mai in der Spreewaldklinik Lübben.

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Für wen sich der Besuch lohnt

Der Tag richtet sich bewusst an alle, die sich mit dem Thema Geburt beschäftigen – ganz gleich, ob die Entscheidung für eine Klinik noch am Anfang steht oder bereits konkrete Pläne bestehen.

„Wer sich früh informiert, kann viele Fragen klären und gewinnt Sicherheit für die Monate der Schwangerschaft“, sagt Angela Aurich. „Und auch für Familien aus der Region bietet der Tag die Möglichkeit, unsere Geburtshilfe noch einmal ganz neu kennenzulernen.“

Auf einen Blick

20. Juni 2026 | 10:00 – 14:00 Uhr
Kreißsaal und Wochenstation der Spreewaldklinik Lübben
Vorbeikommen, Fragen stellen und einen Eindruck gewinnen – ohne Anmeldung.

Über das Klinikum Dahme-Spreewald 

Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.

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