Rummelsberg,
05
März
2026
|
14:39
Europe/Amsterdam

Ein Jahr Gastroenterologie in Rummelsberg

Medizinische Heimat des Teams um Chefarzt Dr. Vizireanu liegt mittlerweile am Krankenhaus Rummelsberg

Zusammenfassung

Ein Jahr ist es her, dass das Team um Dr. Adrian Vizireanu von Altdorf nach Rummelsberg wechselte, eine Gastroenterologie aufgebaut und die Technik revolutioniert hat. „Mit KI-gestützten Endoskopietürmen und High-end-Sonografie bieten wir eine Diagnosesicherheit, die weit über den alten Standard hinausgeht“, so Dr. Adrian Vizireanu, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie. Eine Rückschau, was sich seitdem getan hat.

Gut ein Jahr nachdem die Arbeit am Krankenhaus Rummelsberg aufgenommen wurde, wird in der Gastroenterologie in drei Eingriffsräumen gleichzeitig gearbeitet. „Das ist auch der Grund, warum wir Vorsorgeuntersuchungen innerhalb von vier Wochen realisieren können“, so Vizireanu, der mit seinem Team 30 Untersuchungen pro Tag vor Ort im Laurentiushaus durchführen kann. Dass sein Team nahezu geschlossen von Altdorf nach Rummelsberg gewechselt ist, war und ist für ihn „der größte Vertrauensbeweis, welchen man sich als Chefarzt vorstellen kann“. Und weiter: „Mein Vorgänger in Altdorf war Dr. Herbert Muschweck. Er hat den Grundstein für eine exzellente Versorgung hier im Landkreis Nürnberger Land gelegt. Seine Tradition führe ich mittlerweile mit modernsten Mitteln hier in Rummelsberg fort. Für unsere Patienten ändert sich nur der Weg, die Qualität und Ausstattung ist nochmal deutlich gestiegen“. Umso mehr freute sich Vizireanu kürzlich als sein Vorgänger Dr. Muschweck zur Stippvisite in Rummelsberg vorbeischaute. „Es ist beachtlich, was hier in kürzester Zeit geschaffen wurde und aus Patientensicht ist das Wichtigste, dass die Versorgung aufrechterhalten wurde. Dabei spielt es auch keine Rolle, dass manche Patienten nun acht Kilometer mehr fahren müssen“, so Muschweck. Über 1.500 Magen- und Darmspiegelungen hat Vizireanu im ersten Jahr zusammen mit seinem Team durchgeführt. Eine Zahl, die nur sehr kurz Bestand haben wird, wenn es nach dem Chefarzt geht. Die Warteliste ist gut gefüllt und das Team wächst stetig. Allerdings macht Vizireanu bei den steigenden Patientenzahlen auch gleich ein Versprechen: „Unsere Leidenschaft für Patienten und die Medizin haben wir mit nach Rummelsberg genommen. Die Gesichter, die Menschlichkeit und die Qualität, welche die Patienten von Dr. Muschweck und mir seit über 25 Jahren kennen, sind im Landkreis geblieben. Innerhalb von vier Wochen bekommt jeder einen Termin, das garantiere ich. Patienten sind bei uns nach wie vor gut aufgehoben, weil wir sie seit Jahren kennen – und sie können sich auf uns verlassen.“

„Krebs verhindern, bevor er entsteht“

Die langjährige Erfahrung bei den Eingriffen sei die eine Sache, darauf dürfe man sich aber nicht nur verlassen. Mittels Künstlicher Intelligenz wird die Darmwand in Echtzeit gescannt und markiert selbst kleinste, flache Polypen, die das menschliche Auge bei einer herkömmlichen Spiegelung übersehen könnte. „Der große Vorteil ist, dass die KI nicht müde wird und nicht schläft. Sie unterstützt uns dabei, Vorstufen von Darmkrebs mit einer Präzision zu finden, die früher undenkbar war. Damit alle Patienten davon profitieren, haben wir mittlerweile zwei KI-Türme im Einsatz“, so Vizireanu. Die klare Marschroute: „Krebs verhindern, bevor er entsteht.“ Zusammen mit der Kontrastmittel-Sonografie und der Endosonografie werden am Krankenhaus Rummelsberg Diagnose-Pakete angeboten, die die Treffsicherheit wesentlich erhöhen. So werden Dinge gefunden, die früher erst deutlich später entdeckt wurden. Zum Diagnosespektrum gehören auch Manometrie, Impedanzmessung und pH-Metrie, um Störungen in der Dynamik der Speiseröhre präzise feststellen zu können. Diese Diagnostik ist für weitere operative Verfahren unabdingbar. Wenn es zur Operation kommt, übernimmt Chefarzt-Kollege Sven Henne von der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. „Komplettiert wird unsere Diagnostik durch eine Kapselendoskopie, wobei der Patient eine Kamera schluckt. Diese macht Bilder vom Dünndarm um Blutungen oder andere pathologische Veränderungen sichtbar zu machen. Ausgeschieden wir die Kamera auf natürlichem Wege“, so Vizireanu, der im rumänischen Pitesti geboren ist und 1996 seine medizinische Karriere am Klinikum Nürnberg startete. Besonders froh ist der Mediziner, dass vor Ort in Rummelsberg eine autarke Notaufnahme mit Chefarzt Dr. Carsten Kopschina etabliert wurde. Was das für den Patienten bedeutet? „Wenn Sie mit akuten Bauchschmerzen oder internistischen Problemen zu uns kommen, steht sofort ein spezialisiertes Team bereit. Wir verwalten keine Mangelzustände, wir garantieren Akutversorgung auf höchstem Niveau – direkt verzahnt mit unseren internistischen Betten und einer etablierten Intensivstation“. Gründe und Perspektiven, die Vizireanu in Altdorf nicht mehr gesehen hat. Insofern ist er froh, damals das Gespräch mit Klinikgeschäftsführer Frank Stauch am Krankenhaus Rummelsberg proaktiv gesucht zu haben und das dieser das Wagnis eingegangen ist. „Das Wagnis hat sich gelohnt und für Patienten bieten wir Sicherheit rund um die Uhr – ohne Kompromisse.“

 

Ein Jahr Gastroenterologie in Rummelsberg

Geballte Expertise und ein starkes Team für die Gastroenterologie. 16 Personen wechselten mit Chefarzt Dr. Adrian Vizireanu von Altdorf nach Rummelsberg.

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Über das Krankenhaus Rummelsberg

Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. 
Mehr Informationen unter www.krankenhaus-rummelsberg.de.

Über die Sana Kliniken AG