Dahme-Spreewald,
08
Oktober
2024
|
09:15
Europe/Amsterdam

Endoprothetik-Zentrum KW meistert Überwachungsaudit

Zusammenfassung
  • Endoprothetik-Zentrum Königs Wusterhausen des Klinikum Dahme-Spreewald besteht zweites Überwachungsaudit
  • Externer Prüfer bescheinigt Team hohe fachliche Expertise 
  • Spezialisierung auf Ersatz von Knie- und Hüftgelenken sichert wohnortnahe Versorgung von Patienten aus dem Raum Königs Wusterhausen

Erfolgreich gemeistert: Das Endoprothetik-Zentrum Königs Wusterhausen des Klinikum Dahme-Spreewald hat das zweite Überwachsaudit mit Bravour bestanden. Bei der Prüfung durch externe Auditoren wurden dem Team unter anderem hohe fachliche Expertise und Qualitätsstandards bescheinigt. Das Endoprothetik-Zentrum im Achenbach-Krankenhaus ist auf den Ersatz von Hüft- und Kniegelenken spezialisiert.

„Wir sind glücklich und auch stolz auf das Erreichte“, sagt Dr. Henrik Naumburger, Leiter des Endoprothetik-Zentrums Königs Wusterhausen, nach der Auditierung und fügt hinzu: „Ein herzlichen Dank gilt allen Beteiligten im Zentrum, welche durch ihre tägliche Arbeit die erfolgreiche Überprüfung erst ermöglichten.“

Henrik Naumburger

 

Dr. Henrik Naumburger leitet das Endoprothetik-Zentrum Königs Wusterhausen im Achenbach-Krankenhaus. Das Team hat das zweite Überwachungsaudit nach der Erstzertifizierung im Jahr 2022 erfolgreich gemeistert. Download und Copyright

Hohe Anforderungen erfüllt

Das Endoprothetik-Zentrum im Achenbach-Krankenhaus war im September 2022 erstmals durch Endocert, einer Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, zertifiziert worden. Damit sind zwei Überwachungsaudits in den beiden Folgejahren verbunden. Bei dem zweiten ganztägigen Audit, das vor Kurzem durch einen externen Prüfer stattfand, hat das  Team erneut bewiesen, dass die hohen Anforderungen, die an ein zertifiziertes Endoprothetik-Zentrum gestellt werden, erfüllt. Neben der hohen fachlichen Expertise und den erreichten Qualitätsstandards im Zentrum wurden den Spezialisten um Dr. Henrik Naumburger eine sehr gute Vorbereitung auf das Audit und die Aufrechterhaltung des Zertifikates vollumfänglich bescheinigt. „Nach dem Audit ist praktisch vor dem Audit. Denn bereits im Jahr 2025 wollen wir die Re-Zertifizierung in Angriff nehmen“, kündigt der Zentrumsleiter an.

Erfahrene Hauptoperateure

Oberarzt Dr. Henrik Naumburger bildet gemeinsam mit Chefarzt Dr. Volker Tober und Oberarzt Dr. Christian Irmer das Team der Hauptoperateure im Endoprothetik-Zentrum Königs Wusterhausen. Die erfahrenen Fachärzte für Chirurgie und Unfallchirurgie verfügen über jahrelange Expertise auf dem Gebiet des Gelenkersatzes. Das Team setzt jährlich rund 200 Hüftimplantate und etwa 130 künstliche Kniegelenke ein. Dank der Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie haben die Spezialisten zudem die notwendige Fachkompetenz, um auch anspruchsvolle Revisionseingriffe durchzuführen, bei denen künstliche Gelenke aufgrund von Verschleiß oder anderer Schäden ersetzt werden müssen.

Schnelle Genesung und schonende OP-Verfahren

Bei der Implantation von künstlichen Gelenken setzen die Experten im Achenbach-Krankenhaus seit vielen Jahren erfolgreich auf das Konzept „Rapid Recovery“, das eine besonders schnelle Genesung fördert. Das Programm baut auf eine intensive Begleitung der Patienten. Schon vor dem eigentlichen Eingriff werden die Betroffenen umfassend informiert und aufgeklärt, nehmen an einer Schulung teil, üben mit Gehilfen das Laufen für die Zeit nach der Operation und stärken die beteiligten Körperregionen mit individuellen Physiotherapie-Übungen. Außerdem wird der Gelenkersatz so gründlich vorbereitet, dass meist schon vor dem OP-Tag der Plan für die anschließende Rehabilitation in Abstimmung mit dem Patienten feststeht. Seit einigen Monaten bietet das Endoprothetik-Zentrum Patienten sogar die Möglichkeit, selbstständig in den Operationssaal zu laufen – ein wichtiger psychologischer Effekt für eine raschere Erholung nach dem Eingriff. Mit ausgefeilten Schmerztherapien sowie minimalinvasiven, muskelschonenden Operationsmethoden und einer schnellen Mobilisierung sorgt das Team aus Ärzten, Pflegeprofis und Therapeuten nach der Implantation dafür, dass die Patienten so schnell wie möglich wieder in Bewegung kommen und ihren Alltag dann wieder aktiver und ohne Gelenkschmerzen meistern können.

 

Über das Klinikum Dahme-Spreewald 

Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versordnungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.

Über die Sana Kliniken AG

Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.