„Es geht immer um zwei Menschenleben“
Hebammen der Geburtsklinik der Sana Kliniken Niederlausitz engagieren sich für die jüngsten Lausitzer
- Am 5. Mai 2025 ist Tag der Hebammen
- Sarah Hebestreit verstärkt nach Studium der Hebammenwissenschaft das Team der Geburtsklinik Lauchhammer
- So sorgen die Niederlausitzer Hebammen für einen sicheren, geborgenen Start ins Leben der Babys und eine selbst bestimmte Geburt für die Mütter
Die Geburt eines Kindes gehört zu den emotionalsten und bedeutendsten Momenten im Leben. Hebammen begleiten diesen wichtigen Schritt und haben bereits während der Schwangerschaft und in den ersten Wochen nach der Geburt ein wachsames Auge auf die Gesundheit von Mama und Baby. Sarah Hebestreit ist sich dieser Verantwortung bewusst. Nach ihrem erfolgreichen Studienabschluss verstärkt sie jetzt das Hebammen-Team der Geburtsklinik in Lauchhammer.
Hebamme zu sein, ist mehr als nur ein Beruf – es ist eine Berufung. Das gilt auch für Sarah Hebestreit. „Ich weiß, dass wir als Hebammen sehr viel Verantwortung tragen. Schließlich geht es immer um zwei Menschenleben – das der Mutter und des Babys“, sagt die junge Frau. Bevor sie sich endgültig für das Studium entschied, absolvierte sie zur Orientierung einen Bundesfreiwilligendienst in einer Dresdner Geburtsklinik. Danach stand für sie fest: Sie möchte Hebamme werden. Gemeinsam mit anderen Studierenden gehörte sie zum allerersten Jahrgang des Studiengangs Hebammenwissenschaft an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU). Dort erhielten sie jede Menge fundiertes Wissen mit auf ihren Weg. Die praktischen Erfahrungen, Fertigkeiten und Kenntnisse sammelte Sarah Hebestreit bereits während des Studiums hauptsächlich in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Lauchhammer. Weitere Einblicke gewann sie auf der Neonatologie einer Cottbusser Klinik sowie bei freiberuflich tätigen Hebammen.
Sarah Hebestreit verstärkt nach ihrem erfolgreichen Studienabschluss das Hebammenteam der Geburtsklinik in Lauchhammer.
Von Anfang an willkommen gefühlt
„Ich wollte gern in der Region bleiben – hier bin ich zu Hause“, sagt die gebürtige Lindenauerin und freut sich, dass sie direkt nach ihrem erfolgreichen Abschluss in der Niederlausitzer Geburtsklinik als Hebamme starten kann. Die Arbeit in der Klinik entspricht genau ihren Vorstellungen: „In der Geburtsklinik in Lauchhammer habe ich mich von Anfang an willkommen und gut aufgehoben gefühlt. Ich freue mich darauf, weiterhin viel von den erfahrenen Kolleginnen zu lernen - das ist für mich das Wichtigste“, betont die 23-Jährige.
Gesundheit von Mama und Baby im Blick
Mit einem riesigen Schatz an Wissen und Erfahrungen rund um die Geburtshilfe sowie über die Gesundheit und die Bedürfnisse von Mama und Baby kümmert sich das Team der Geburtsklinik um werdende und frisch gebackene Eltern und ihren Nachwuchs. „Wir wollen, dass die Frauen und ihre Begleitpersonen bei uns eine individuelle, selbst bestimmte Geburt erleben können. Deswegen nehmen wir uns viel Zeit für die Familien und sind gern auch schon während der Schwangerschaft für sie da“, sagt Familienhebamme Beatrice Handschack. Geburtsvorbereitungskurse, Akupunktursprechstunden, Taping gehören ebenso zu den Angeboten vor der Entbindung wie die Kreißsaal-Infoabende und Geschwisterkurse. „Was Eltern an unserer Geburtsklinik schätzen, ist, dass wir den Eltern mit ihrem Baby noch im Kreißsaal und später dann auf der Wochenstation viel Zeit fürs Bonding geben. Diese intensive Kuschelzeit stärkt die emotionale Bindung“, erklärt die erfahrene Hebamme. Für einen gut behüteten und sicheren Start ins Leben sorgen die Hebammen im Team mit Gynäkologen, Pflegekräften, Kinderkrankenschwestern und Kinderärzten – denn die Kinderklinik befindet sich Tür an Tür zur Geburtsklinik.
Die Zusammenarbeit in dem interdisziplinären und multiprofessionellen Team gefällt Sarah Hebestreit. „Der Austausch im Team ist sehr bereichernd. Wir haben alle ein gemeinsames Ziel: Wir wollen, dass sich die Frauen bei uns immer sicher und gut aufgehoben fühlen und dass die Familien wissen, dass sie sich jederzeit mit ihren Fragen an uns wenden können und Unterstützung finden.“